Fotografieren

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Bettlerin in Bankok

Bettlerin in Bankok

Was uns verdirbt ist die Vielfalt unserer Zivilisation. Die Tatsache dass wir uns fast alles leisten können, alles ist billig zu haben die Auswahl ist immens, dazu kommt dass wir uns dauernd mit unseren Mitmenschen vergleichen. Das ist die Ursache der Unzufriedenheit vieler Menschen. Wer wenig oder Nichts hat der ist oft zufriedener als jene mit grossem Reichtum. Klar muss jetzt nicht jeder arm sein, man kann auch reich sein und ein zufriedenes  Leben führen. Wenn es uns Bewusst wird, dass wir im Überfluss leben, erkennen wir was  den Unterschied ausmacht. Wenn ich mich dauernd nach denen richte, welchen es besser geht als mir, so ist das kontraproduktiv. Wenn schon vergleichen, dann nach denen, welche weniger Erfolgreich sind als ich, da sehe dann, dass ich keinen Grund zum Jammern habe. Das rennen im Hamsterrad, das nennt man im Buddhismus Samsara und ist der ewige Kreislauf von Werden und Vergehen.  Das Motto unserer Gesellschaft; ” immer höher, immer schneller immer mehr und immer billiger,” das zerstört auf lange Sicht unseren Wohlstand. Es teilt uns in Verlierer und Gewinner, die einen haben noch weniger und die anderen schwimmen im Geld.

Als Siddharta Gautama aus seinem Palast auszog um herauszufinden was die Ursache von diesem Leiden ist, dieses  Samsara, und er erkannt hat, dass, das Leben leidvoll ist und nur das aufgeben von Gier, Aversionen und Unwissenheit uns wirklich weiterhilft um aus diesem Kreislauf auszubrechen. Buddha hat wohl, um die Begrenztheit unseres Wesen gewusst, und dass wir Menschen sehr begrenzt im Verstehen und der Bereitschaft etwas zu verändern sind.  Wenn der Mensch in seinem Ego Wesen gefangen ist, so wird es schwer ihm eine neue Art des Schauens beizubringen. Aber Buddha hat es gewagt und seit 2550 Jahren dürfen wir dank seiner Lehre an unserer Verwirklichung arbeiten, so gut wie jeder kann.

Heute war wieder so ein Tag, wo auch ich ins Jammern komme, der Grund ist der Frühling der eigentlich ein milder Winter ist, seit drei Tagen regnet und es ist kalt und windig, es ist schlichtweg nur unangenehm. Am liebsten würde ich einen Flug buchen in ein wärmeres Land und so der Kälte ausweichen. Aber das geht jetzt einfach nicht, ich muss das wenige positive suchen und dieses Wetter einfach akzeptieren. Das kalte Wetter hier bei uns, ist einer der Gründe warum ich so gerne in wärmere Länder reise, auch das kennen lernen fremder Kulturen und ich liebe Asiatische Länder und staune immer wieder über die Freundlichkeit und Gelassenheit der Menschen in diesen Länder. Dabei haben es diese Menschen viel schwerer als wir hier in Europa. Wenn ich vergleiche, so stelle ich fest, ich kann hier nur lernen, wie man, unangenehmes mit einem Lächeln akzeptiert.

Die Selbstliebe, die sich selbst genügt, ist zufrieden, wenn unsere wahren Bedürfnisse befriedigt sind. Die Eigenliebe aber stellt immer Vergleiche an und ist nie zufrieden.

Jean-Jacques Rousseau, Emile oder Über die Erziehung

Aber ich bin genau so wie die anderen, auch ich will es anders haben, als es im Augenblick ist.

 

Das kalte Wetter hat meinen Schwachpunkt getroffen  und ich muss jetzt schauen wie ich aus dieser Unzufriedenheit wieder rauskomme. Die Erinnerung an meine Reisen hat mir geholfen, auch wenn ich nicht verreisen kann. Ich schiebe meine Mundwinkel hoch und lächle, am Anfang nur zaghaft und jetzt ist es schon viel besser,

Die Lösung; mehr Bewegung an der frischen Luft, auch im Regen, wieder mehr Meditation und Konzentration auf den Atem und hier meinen Frust vom Herzen schreiben. Geteiltes Leid ist halbes Leid.

29.05.2013 Copyright©zentao

Ein interessanter Beitrag über das Hamsterrad, echt gut

DIE 29 GESETZE DES HAMSTERRADES UND WARUM SIE NIEMANDEM AUFFALLEN.

Noch mehr Bilder von Bangkok:

hungrige Geister in Cha-am

Bangkok Impressionen einer Gross-Stadt


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Strandleben

das Glück dieses Augenblickes

Worte über Glück und Unglück von Meister Dogen

Meister Dogen lebte vor über 800 Jahren und erreichte zu dieser Zeit Erleuchtung. Es ist ein Rat den er an seine Schüler gab und diese Lebensweisheit gilt auch heute noch und wird auch in der Zukunft immer noch gültig sein.

Die Gelassenheit innerhalb des Glücks und Unglücks ist wahres Glück. Wenn du versuchst, dich deines Unglücks zu entledigen, verlierst du damit nur deine Gelassenheit, und du machst dich selbst noch unglücklicher.

Hängst du dagegen am Glück, dann verlierst du ebenfalls deine Gelassenheit und damit auch das Glück. Nur wenn du dein Leben so akzeptierst, wie es ist, wirst du wirklich glücklich und gelassen sein.

Doch glaube nicht, dass sich Glück und Gelassenheit begreifen und in Worten ausdrücken lassen. Vergiss einfach dein Begreifen-Wollen, hör auf, danach zu streben – glücklich – zu sein. Lass deinen Körper und Geist los und überlasse dich dem Glück, um so zu sein, wie du bist.

Wer willst du sein, wenn nicht du?

Wo willst du sein, wenn nicht hier?

Wann willst du leben, wenn nicht jetzt?

Und genau da bist du in diesem Augenblick –

was für ein Glück!“

von Zen-Meister Dogen

Dieser Text von Zen-Meister Dogen fasst zusammen, was der Zen-Buddhismus über das Leben jenseits von Zufriedenheit und Unzufriedenheit zu sagen hat, eine Aussage die vor allem auch heute immer noch gilt.

Lebe jetzt und nicht Morgen aber auch nicht Gestern.

01.02.2013 gepostet von zentao

 


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Eines meiner Hobbys ist das Kochen, ich koche genauso wie ich fotografiere. Ich lese ein Rezept und wenn mir das gefällt, kaufe ich das was ich brauche, was ich nicht finde, das ersetze ich und wenn ich finde etwas passe besser zum Rezept, so ändere ich das so ab, dass es mir passt und ich halte mich beim Kochen nur rudimentär an das Rezept und lasse mir die Freiheit etwas neues entstehen zu lassen.

Genauso Fotografiere ich, ich lese in meinen Foto-Lehrbücher nach, wie ich etwas machen muss und dann versuche ich einfach einiges aus. Dank der Technik, kann ich meinem Bauchgefühl, auch hier freien Lauf lassen. Auch mein Schreiben funktioniert so, ich habe eine Idee und einen Anfangssatz und schon schreibt es einfach und am Ende habe ich einen fertigen Text, wo ich mich später Frage; “habe ich das geschrieben?

Ich möchte schon öfters mal, das was ich mache, etwas strukturierte machen, ich mache mir fast immer Sorgen, ob ich das auch recht mache, ob man das was ich koche auch essen kann, oder ob meine Bilder auch beachtet werden? Ausser beim Schreiben, das geschieht einfach oder es geschieht eben dann auch lange nichts. Was mache ich mir Sorgen, bis jetzt wurde immer alles aufgegessen und meine Bilder lassen sich auch sehen. erwinphoto

Genauso wie ich Koche und wie ich Fotografiere, genauso lebe ich mein Leben. Ich lese die Rezepte der Weisen dieser Welt, passe sie an mein Leben an und schaue mal was sich daraus entwickelt. Ich will keine Kopie von einem Buddha oder Jesus sein. Das was diese Weisen begriffen haben ist für mich wie ein Wegweiser oder Landkarte, ich kann diese Worte heute nicht 1 zu 1 anwenden, die Zeiten haben sich verändert.

Ein Rezept, mag es noch so gut sein muss immer wieder angepasst werden, weil es Produkte nicht mehr gibt oder weil, sich der Geschmack der Menschen in den Jahren verändert hat. Genauso ist es mit den Rezepten für das Leben, die uns die alten Weisen hinterlassen haben. Die Erkenntnisse der Weisen Lehrer von damals, sind auch nur Rezepte, die wenn sie nicht angepasst werden, sogar schaden könnten. Was damals richtig war, kann heute unter Umständen, nicht mehr so befolgt werden, wie es damals gedacht war. Unser Leben ist hektischer geworden und darum ist das Wissen von damals umso wichtiger geworden.

Wenn ich weiss, dass Rezepte, zwar gut sind, aber mir das Original so nicht schmeckt, habe ich immer die Freiheit, jedes Rezept zu verändern, dass es genau zu mir und meinem Leben passt. Der Fehler in der Vergangenheit war, dass man aus einfachen Lebens-Rezepten komplexe Religionen gemacht hat. Dabei genügt es doch, die Zutaten die in meinem Leben fehlen, aus dem Lebens-Rezept heraus zu nehmen und in mein Leben zu integrieren. Ich muss ja kein Buddha oder Jesus sein, es genügt wenn so werde wie ich gerne sein möchte und das tue, dass ich das auch erreiche, immer so dass ich niemandem Schade. Wichtig scheint mir, dass ich diese Rezepte so anwende, dass sie zu meiner Lebens-Erfahrung werden.

Es gibt tatsächlich zwei verschiedene Formen des kreativen Visualisierens: die rezeptive und die aktive. Bei der rezeptiven Form entspannen wir uns einfach und lassen Bilder oder Eindrücke auf uns zukommen, ohne auf Einzelheiten Wert zu legen; wir nehmen an, was kommt. Bei der aktiven Form treffen wir ganz bewusst eine Wahl und erschaffen das, was wir sehen oder uns vorstellen wollen.

Shakti Gawain, Kreativ Visualisieren

22.11.2012 Text Copyright ©zentao


 

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Als ich in den letzten Wochen auf Reisen in der Türkei war, da begegnete mir die Vergänglichkeit in allerlei archeolgischen Stätten. Die Vergangenheit wird wieder ausgegraben es sind nur alte Steine, die wohl eine Geschichte haben, der man versucht auf die Spur zu kommen.Die Gedanken die zum erbauen dieser alten Säulenhalle geführt hat sind nicht zu finden und sind wohl endgültig vergangen.

Wenn ich auf Reisen bin, bin ich automatisch achtsam, täglich höre und sehe ich neues und ich versuche all dies mir zu merken, ein Ding der Unmöglichkeit. Zum Glück kann die Bilder mit dem Fotoaparat festhalten, aber auch Bilder sind nur ein Dokument von diesem Augenblick, den ich nur mit einem kleinen Ausschnitt festhalte, die Wirkliche Grösse von dem gesehenen ist in meiner Erinnerung gespeichert. Aber auch die beste Erinnerung verblasst mit der Zeit.

Das Foto ist aus Ephesos von meiner Reise in die Türkei.

Türkei 2012 Ephesos

vergangene Gedanken

Dazu passen die Worte von Kodo Sawaki

84 tausend Gedanken entstehen und vergehen: Das bedeutet, dass dein Körper – ganz ohne dein Zutun! – seinem Geschäft nachgeht, ohne seine Tätigkeit auch nur für einen einzigen Augenblick zu unterbrechen. Deshalb bist es nicht wirklich “du”, der diese Gedanken “hat”, und es ist dein Irrtum, wenn du glaubst, dass das “deine Gedanken” sind, mit denen du nun irgendetwas anstellen musst. Um diesem Irrtum zu entgehen, befasse dich einfach nicht mit den Gedanken – die Haltung deiner Praxis ist richtig, wenn du die Gedanken einfach sein lässt. Dann wirst du verstehen, dass das Entstehen und Vergehen der 84 tausend Gedanken nichts weiter als die natürliche Funktion deines Körpers in jedem Augenblick sind. Du verdankst es diesem Funktionieren, dass du in diesem Augenblick am Leben bist, und deshalb ist jeder einzelne Gedanke nichts anderes als das Licht der Wahrheit.

Kodo Sawaki

27.10.2012 zentao


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unterwegs in der Türkei – dieses Bild habe ich wärend der Fahrt gemacht

Ich bin wieder da – nach einer schönen Reise mit vielen Bilder aus der Türkei starte ich heute, eine Serie mit meinen schönsten Bilder von meiner Reise auf meinem Photoblog erwinphoto mit meinem ersten Beitrag von meiner Reise, die wie immer auch wieder eine Reise zu mir selber war.

Jeder Tag ist eine Reise,
und die Reisezu sich selbst, ist das Zuhause.

Matsuo Basho

(1644 – 1694)

Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt.

Lao-tse

(6. Jahrhundert v.Chr.)

Ein guter Reisender hat keine festen Pläne und er beabsichtigt nicht anzukommen

Lao-Tse (6. Jahrhundert v.Chr.)

1. Türkei 2012 – Istanbul – Hagia Sofia

2. Türkei 2012 – Istanbul – Blaue Moschee

3. Türkei 2012 auf den Strassen beobachtet

4. Türkei 2012 im Basar

5. Türkei 2012 – Fahrt auf dem Bosporus

6. Türkei 2012 –Â Troja

7.Türkei 2012 –Â Pergamon

8.Türkei 2012Â Ephesos

9.Türkei 2012 – Sirince ein Grichisches Dorf

10.Türkei 2012 –Â Pamukkale

 2 weitere werden folgen – also bleibt dran….

Jeder Tag ist eine Reise,
und die Reisezu sich selbst, ist das Zuhause.

Matsuo Basho (1644 – 1694)

 

 

Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt.

Lao-tse (6. Jahrhundert v.Chr.)

 

 

Ein guter Reisender hat keine festen Pläne und er beabsichtigt nicht anzukommen

Lao-Tse (6. Jahrhundert v.Chr.)

17.10.2012 zentao – erwinphoto


 

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Wo es Schönheit gibt,

da gibt es auch Hässlichkeit;

wo es Richtig gibt,

da gibt es auch Falsch.

Weisheit und Unwissenheit

bedingen einander,

Illusion und Erleuchtung

kann man nicht trennen.

Dies ist eine alte Wahrheit;

glaube nicht,

sie sei erst jetzt entdeckt worden.

„Ich will dies, Ich will jenes“

Das ist nichts als Dummheit.

Ich will dir ein Geheimnis verraten:

„Alle Dinge sind vergänglich“

mein Weg – Berge und weisse Wolken

Wir begegnen einander

nur um uns zu trennen,

Wir kommen und gehen

wie die weißen Wolken.

Ryokan, Alle Dinge sind im Herzen

26.09.2012 Zitate gepostet durch zentao

Foto von erwinphoto


Es ist endlich ein richtiger Sommer

ich schleppe Wasser

meine Pflanzen haben Durst

die Sonnenblumen und der Hibiskus blühen

die Tomaten sind reif

ich geniesse das heisse Wetter

wie lange noch?

Sommer-Balkongarten

Sommer-Balkongarten

Hier noch die passenden Zitate

Ärgere dich nicht darüber, dass der Rosenstrauch Dornen trägt,
sondern freue dich darüber, das der Dornenstrauch Rosen trägt.

- Autor unbekannt -

Dem Traurigen ist jede Blume ein Unkraut
dem Glücklichen jedes Unkraut eine Blume

- Autor unbekannt -

alle Fotos bei erwinphoto  mein Sommerbalkongarten


und die Sonnenblumen blühen doch

Drei Tage Regen – nur Regen

drei Tage Sommer – ungewohnte Wärme

es ist kühl – graue Wolken ziehen vorüber

wo ist der Sommer geblieben?

Die Sonnenblumen blühen erstrecht

der Natur ist es egal

sie lebt nur im Augenblick

sie braucht keinen Wetterbericht

das Wetter ist so wie es ist – gerade richtig.

zentao

19.07.2012 Text von zentao

 

 


Wolken kommen und gehen

Wolken kommen und gehen

Das unser Denken so ähnlich funktioniert wie unser Darm, hat mich irgendwie nicht überrascht, weil diese Bewegungen im Hirn, kommen dem schon sehr nahe. Auf jedenfalls fand ich das sehr lustig. Dieses Gedanken herumschieben im Hirn, kommt mir schon sehr bekannt vor und erlebe ich oft. Dank der Hirnforschung wissen wir das jetzt sehr genau. Da ich kein passendes Bild zum Thema habe, kommen die Wolkenbewegungen dem schon am nächsten.

5.07.2012 Kommentar von zentao

Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass der allergrößte Teil des menschlichen Denkens ein subpersonaler Vorgang ist, so etwas wie Darmbewegungen, d.h. dieser ständige innere Monolog, dieses Geschichten erzählen, Assoziieren, Plappern, dieser Prozess ist automatisch, ständige Darmbewegungen im Gehirn. Eine interessante Vorstellung oder?

Menschen, die meditieren, wissen darum und wollen oft eine Haltung des freundlichen „Aha, so ist das also bei mir“ einüben, es also nicht weiter bewerten, was da so blubbert und plappert. Längst haben auch die Hirnforscher Spaß daran gefunden, Meditation zu untersuchen bzw. die Meditierenden in die berühmte Röhre zu schieben – neurologische Daten werden erhoben. Und sie haben herausgefunden, dass die Meditierenden durch eben dieses Meditieren allmählich die Struktur ihres Gehirns verändern und andere Bewusstseinszustände herbeiführen können.

Weiterlesen bei taozazen Hirnforschung und Meditation

Über Hirnforschung habe ich noch einen interessanten Beitrag gefunden

 Hirnforschung und Meditation

Dialog zwischen Wolf Singer und Matthieu Ricard



Sonnenblume und die Biene

Wenn ich mir  dauernd Sorgen über den Zustand der Welt mache und Angst habe, ich könnte etwas verlieren oder etwas weniger Geld auf meinem Konto haben, wenn ich mir nur noch, um meine Gesundheit Gedanken mache und es muss immer wieder etwas geschehen und ich könnte ja vielleicht noch etwas verpassen; dann lebe ich, am Leben vorbei. Lebensfreude und nicht Lebenskampf, das kämpfen habe ich schon lange aufgegeben.

Ich lebe mein Leben mit Freude

Wenn ich nicht unterscheiden kann, zwischen wichtig und unwichtig und alles, was mir geschieht persönlich nehme, dann haben meine Mitmenschen ein Problem mit mir und ich auch. Alles was mit mir zu tun hat, mag für mich persönlich wichtig sein, im Vergleich zu den Problemen die viele Menschen haben, ist es eigentlich vollkommen unwichtig. Mich selber nicht so wichtig nehmen.

Wenn ich zuhöre erfahre ich neues, das was ich zu erzählen habe, das kenne ich schon. Doch mein Mund ist oft schneller, als mein Hirn.

Ich bin dankbar dass es mir so gut geht.

Leben heisst für mich auch mal verweilen können und nichts tun, oder fast nichts tun. Heute Abend sass ich auf meinem Balkon und beobachtete eine Biene auf meinen Sonnenblumen, da war das nichts-tun vorbei und ich holte meine Kamera und machte ein paar Bilder.

Ich lebe im Augenblick.

26.06.2012 Text von zentao


 

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Das Wetter ist so wie es ist, und doch hat es starken Einfluss auf meine Befindlichkeit,auch wenn ich dies nicht wahrhaben will. Man sagt ja, dass der Geist und der Körper Eins seien, oder es zumindest sein sollten, aber mein Körper macht da nicht mit, oder ist es der Geist der klemmt, auf jedenfalls, bei schönem und warmen Wetter, ist da eine Harmonie, zwischen den beiden und mir geht es einfach nur prächtig. Sobald es kühler wird, obwohl ich meine auch solches Wetter, zu lieben, legt sich mein Körper da quer und meldet mir allerlei Zipperlein, wie Rückenschmerzen und eine allgemeine Unlust, irgend etwas zu tun. Um da rauszukommen ist Bewegung am Besten, aber wie bringt man dies, diesem Gebilde von Körper und Geist bei? In solchem Momenten, spüre ich wie mein Ego, stärker wird, an sonnigen Tagen, ist es scheinbar abwesend, aber das Ego ist immer da, im Hintergrund, lauert es auf seine Chance, mein Leben, etwas durcheinander zu bringen. Um die Worte kurz zu machen, ich packte meine Kamera und bin raus an die Limmat beim Stausee und habe schöne Fotos gemacht. Mit der Kamera bin ich automatisch achtsam und ich sehe Dinge, Tiere und Vögel, die sonnst meinem Auge verborgen blieben. Als ich, drei Stunden später nach Hause kam, ist der Blues vergangen, mein Ego hat sich bis zum nächsten Mal, zurückgezogen. Ich bin wieder einmal gewarnt, das Ego ist immer da, und ich muss achtsam bleiben, auch ohne Kamera.

Der Mensch kann nicht 1000 Tage

ununterbrochen gute Zeit haben,

sowie die Blume nicht 100 Tage blühen kann.

Tseng-Kuang

 

 

Die Bilder von diesem Sonntag Nachittag könnt ihr bei erwinphoto anschauen

14.05.2012 Text von zentao

 

Fotos von erwinphoto


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Zu der Zeit, als ich noch ein junger Mann war, gerade ein mal in der Lehre, ich hatte damals nie viel Geld und es war immer Ebbe im Portemonnaie. Immer im Mai, zum Muttertag wurde von uns Söhnen natürlich erwartet, dass wir unserer Mutter, ein Muttertagsgeschenk, nach Hause bringen würden. Jeden Samstagabend mussten wir, mein Bruder und ich, in den Ausgang, zum Tanzen und um hübsche Girls aufzureissen, aber für Blumen hatten wir ganz einfach kein Geld, das brauchten wir, um den Abend zu Finanzieren. Zum Glück war Mai und der Flieder blühte und ein junger Mann hat immer ein Sackmesser bei sich. So ist jedes Jahr das geschehen, was geschehen musste. Am Ende des Abends, als das Lokal zumachte,da brachte ich meineTanzpartnerin, die ich an diesem Abend kennen gelernt hatte, nach Hause und das ging sehr lange.

So gegen vier Uhr Morgens war ich dann wieder auf dem Heimweg. Ich war ganz alleine auf der Strasse und es hatte sehr viele Gärten mit Flieder, in Weiss, Lila und Dunkel-Lila, was immer noch mein Lieblings Flieder ist. Ein verstohlener Blick, dass mich auch ja niemand sieht, das Sackmesser raus, dreimal ein schneller Schnitt und der Flieder für meine Mutter war mein. Am Muttertags Morgen, wenn meine Mutter aufstand, war das Frühstück fertig auf dem Tisch und zwei Fliedersträusse , einer von meinem Bruder und einer von mir. Das wurde zur Tradition und jedes Jahr am Muttertag gab es gestohlenen Flieder. Das änderte sich erst, als wir endlich unser eigenes Geld verdienten und wir keinen Flieder mehr stehlen mussten. Bei dieser Gelegenheit; “vielen Dank an alle Gartenbesitzer und ein kleiner Trost, der Flieder wäre, so oder so verblüht, aber auf diesem Weg, habt auch ihr meiner Mutter viel Freude bereitet.” Auch wenn sie nie einverstanden war, dass wir für sie Flieder stehlen, insgeheim freute sie sich doch, dass wir den Muttertag, in all den Jahren, nie vergessen haben.

Liebe  Mütter auf der ganzen Welt, ich wünsche euch allen einen schönen Muttertag.

 

09.05.2012Text und Fotos von zentao


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auf den Bergspitzen des Stolzes…

Betrachte den, der deine Fehler dir enthüllt,

als erzähle er dir von einem verborgenen Schatz.

Denn auf den Bergspitzen des Stolzes

können die Wasser der Liebe sich nicht halten.

Nur in den tiefsten Tälern der Demut

sammeln sich die Ströme der Liebe

zu unerschöpflichen Meeren.

Aus dem Dhammapada

30.04.2012 gepostet von zentao

Einer meiner Leser Taigyo Gido hat zwei sehr schöne und weise Kommentare geschrieben, die ich mit Euch teilen möchte, die Antwort von Ihm gefällt mir

Das Eine ist so gut wie das Andere. Was sollen also diese Unterscheidungen ? Es ist nicht der Praxis entsprechend, Vorlieben zu haben und etwas anderes zu verwerfen um das Objekt der Begierde zu erlangen. Die Liebe ist weder im Tal noch auf dem Berg. Die Liebe ist im eigenen Herzen. Manchmal hören wir dem Herzen weniger zu und manchmal mehr. Wir müssen nichts erlangen und wir müssen keine Tricks benutzen um an Liebe zu gelangen. Liebe ist und Liebe liebt. Ob ich nun auf den Bergen des Stolzes wandere oder im Tal der Demut, die Liebe nimmt nicht ab und sie nimmt nicht zu. Was stärker oder schwächer ist, mag die Konzentration auf die Liebe sein. Kein Mensch ist ohne Liebe und kein Mensch ist schlecht. Was schlecht ist, sind immer nur die Taten.

Mein Meister sagte einst zu mir, dass es gefährlich sei den Menschen viele erbauliche Dinge zu sagen, denn Menschen sind so gierig darauf wie Kinder auf Zuckerwerk. Ehe sie sich versehen, würden sie daran klebenbleiben.

von Taigyo Gido


 

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Der Augenblick, ein Moment voller Kraft und Energie, den wir erst erleben können, wenn wir ihn bewusst und achtsam erleben wollen. Wie oft lassen wir ihn achtlos vorübergehen.

Auf http://www.psp-tao.de/ habe ich einige Zitate verschiedener Autoren gefunden.

 

09.02.2012 gepostet von zentao

In Momenten vollkommenen Alleinseins, das sich nur dann einstellen kann, wenn alle Fluchtmöglichkeiten und deren eigentliche Bedeutung wahrhaft erkannt worden sind, tritt das Glück des Augenblicks zutage.

Jiddu Krishnamurti – Freiheit und wahres Glück

Kinder sind von Natur aus Zen-Meister, ihre Welt entsteht in jedem Augenblick wieder völlig neu. Für das nicht verletzte Kind ist das Staunen natürlich. Das Leben ist ein Mysterium, das gelebt werden will. Die Heimkehr ist die Wiederherstellung des Natürlichen. Eine solche Wiederherstellung ist nicht grandios oder dramatisch, sondern zeigt einfach nur, wie das Leben sein sollte.

John Bradshaw, Das Kind in uns

 

 

Den Weg zu gehen, heißt immer wieder zur Aufmerksamkeit zurückzufinden, immer wieder das zu sehen, was gerade ist, zu üben, die eigene Wirklichkeit geduldig anzunehmen. Einen großen Schritt sind wir gegangen, wenn wir aufhören, mit anderen und vor allem gegen uns selbst zu kämpfen. Vielleicht lässt sich sagen, dass das Spirituelle beginnt, wenn wir entschlossen genug sind, den Kampf innen und im äußeren Leben zu beenden.

Ingo Benjamin Jahrsetz, Holotropes Atmen – Psychotherapie und Spiritualität

 

 

Denken Sie an die Vergangenheit – das ist ein Akt der Gegenwart; denken Sie an die Zukunft – das ist ein Akt der Gegenwart. Alle Anzeichen einer Vergangenheit existieren nur in der Gegenwart, und jeder Grund, an eine Zukunft zu glauben, existiert ebenfalls nur in der Gegenwart. Als die wirkliche Vergangenheit sich ereignete, war sie nicht Vergangenheit, sondern Gegenwart, und wenn die wirkliche Zukunft da ist, wird sie nicht Zukunft sein, sondern Gegenwart. Die einzige Zeit, deren wir jemals gewahr sein können, ist dieser gegenwärtige Augenblick mit seinen Erinnerungen und Erwartungen.

Ken Wilber, Das Spektrum des BewusstseinsÂ

 

 

Euer Wahres-Wesen ist euch niemals verlorengegangen, selbst nicht in den Augenblicken der Täuschung, noch wird es im Augenblick der Erleuchtung gewonnen.

Huang-Po, Der Geist des Zen, John Blofeld (Hrsg.)

 

 

Unsere Verabredung mit dem Leben findet immer im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt unserer Verabredung ist genau da, wo wir uns gerade befinden.

Thich Nhat Hanh, Lächle deinem eigenen Herzen zu

 

 

Wir stehen jeden Augenblick vor der Entscheidung,
unser Herz zu öffnen oder zu verschließen.

Andreas Tenzer, http://www.zitate-aphorismen.de


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Wenn ich am Morgen aufstehe und beim Morgenkaffee, meine Zeitung lese, die normale Tageszeitung aus echtem Papier, keine Internet Version, dann stelle ich fest, dass die Welt immer hektischer und verrückter wird und die Menschen, machen so viel Bödsinn, es wird gemordet und allerlei unmoralisches geschieht, so dass ich mich nur noch wundern kann. Das fällt mir darum auf, weil ich ja, abwesend war und auf meiner Türkeireise, eine wohltuend, Nachrichtenfreie Reise erlebte. Während der ganzen Zeit, hatte ich kein Bedürfnis und auch keine Gelegenheit, Nachrichten zu empfangen. Ich habe ja auch kein Händi und bin in dieser Hinsicht schon sehr rückständig. Ich muss ja nicht dauernd erreichbar sein und ich habe gerne meine Ruhe.

Auf meiner Reise habe sehr viele Fotos gemacht und war, in den letzten Tagen, nur noch am Computer, zudem, wie immer auf Flugreisen, habe ich mich erkältet, und habe darum auch mein Laufen eingestell. Ich bin allgemein, zur Zeit etwas unruhig und gestern als ich mir überlegte, was für einen Titel, schreibe ich, für diesen Beitrag, schrieb ich ohne zu überlegen, den obigen Titel,ich muss mein Leben ruhiger nehmen… das kam so spontan, tief aus mir heraus, so dass ich das jetzt sehr Ernst nehme und dieser Titel, soll mein Leit -Thema werden. Wie ich in meinem BeitragDas Leben ist oft, wie eine Reise… geschrieben habe

Bei einer Reise gibt es aber auch ein Ankommen und dann auch irgendwann ein Heimkommen. Wenn der Reisende offen ist und die Umwelt und seine Mitmenschen auch bewusst wahrnimmt,erlebt der er/sie, oft eine innere Wandlung und wenn er/sie ankommt ist er nicht mehr der Gleiche, wie beim Weggehen.

Internet und Bearbeitung der Fotos, der Türkeireise, waren etwas viel, und kaum zurück, musste ich meine Mails lesen, dann gibt es da einige Blogs, da lese ich gerne mit und kommentiere natürlich auch, aber auch das braucht Zeit. Bei einer Fotocommunity bin ich auch noch dabei Check in bei Allespink da gibt es echt tolle Bilder.

Ich werde weiterhin bei meinen Favoriten lesen und das bloggen soll nicht zu kurz kommen, aber wie schon gesagt, ich muss mein Leben ruhiger nehmen… darum blogge ich in nächster Zeit mit dem Wetter, bei schönem Wetter bin ich abwesend und bei schlechtem Wetter ist die Chance gross, dass ihr etwas von mit lest.

Alle diese Internet Foren, wie Facebook und Twtter und WordPress sind ja interessant und geniale Spielzeuge, aber erst wenn man abhängig wird und das Internet zur Sucht wird, dann ist es wie, bei jeder Sucht, man komm mühsam wieder davon weg. Sucht kommt von Suchen und vieles was wir heute Wissen müssen, suchen wir bei Goggle dem grössten Internetverführer.

Entsagung geschieht im Geist und nicht dadurch, dass man in den Wald oder die Einsamkeit geht und die Pflichten aufgibt. Das Wichtigste ist, darauf zu achten, daß sich der Geist nach innen wendet und nicht nach aussen.

Ramana Maharshi “Sei was Du bist”

wenn es Euch interessiert, was ich so lese? Es sind ganz unterschiedliche Blogs
und es dürfte für jeden etwas dabei haben.

http://lebensfreude-blog.de/ Lebensqualität Königin der Werte

http://markustermin.wordpress.com/ astrologisches Stundenbuch

http://andreakording.wordpress.com/ Wie es Euch gefällt

http://astrobum.wordpress.com/ Astrologische und persönliche Texte

http://sweetkoffie.wordpress.com/ Mittendrin statt nur dabei

http://thinkabout.ch/ Teilen Sie mit mir unbeschwerte und schwere Gedanken in Prosa oder Lyrik und versuchen Sie, Grau in Blau zu verwandeln – unter welchem Himmel auch immer.

http://ulfrunge.wordpress.com/ Mein Schreibetagebuch: “Leben”

http://www.ornauer.at/lebensfreude-blog/ zauberwort

http://gaba-ultramind.blogspot.com/ jeden Tag geht es Dir besser und besser und besser.

http://dwidz.blogspot.com/ Ray’s Geschichten

http://mono8no8aware.wordpress.com/ das traurige Bewusstsein von der Vergänglichkeit aller Dinge

19.10.2011. Text von zentao

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Das Leben ist oft, wie eine Reise und wie im Leben, scheint das Reisen ein Bedürfniss der Menschen zu sein.Waren wir doch ein Grossteil der Geschichte Nomaden. Heute sind wir keine Nomaden mehr, und doch ist der Mensch, die meiste Zeit seines Lebens unterwegs. Wenn der Alltag, zu viel wird, möchte so mancher einfach Weggehen und irgendwohin reisen. Genau das habe ich getan und ich war in der Türkei, auf einer Reise, nach Istanbul, mit der Eisenbahn im Nachtzug nach Ankara und von dort mit dem Bus durch Kappadokien, wo ich eine traumhafte Landschaft bewundern durfte. So eine Reise ist, für mich immer, auch eine Reise zu mir selber. Die alltäglichen Problemchen, sind schnell vergessen, und man ist viel offener für Neues. Jeder Tag ist anders und da fällt es mir nicht schwer, ganz bei mir zu sein. Vom Reiseveranstalter ist alles geregelt, wir haben einen Top Reiseleiter, ich kann meine Reise geniessen ohne Erwartungen und ohne Druck, darf ich einfach sein. Wir haben eine Grosse Reisegruppe, im ganzen 38 Mitglieder, die unterschiedlicher, nicht sein könnten, meistens hat es bei so Reisen, einen oder zwei, die immer noch mal etwas fragen müssen oder es immer besser wissen. Nichts dergleichen, alles friedliche und liebe Menschen, vom ersten Tag an besteht, eine Harmonie, wie ich es selten erlebt habe. Bei einer Reise gibt es aber auch ein Ankommen und dann auch irgendwann ein Heimkommen. Wenn der Reisende offen ist und die Umwelt und seine Mitmenschen auch bewusst wahrnimmt,erlebt der er/sie, oft eine innere Wandlung und wenn er/sie ankommt ist er nicht mehr der Gleiche, wie beim Weggehen. Beim Reisen werden Vorurteile abgebaut, und neue Bekanntschaften gemacht. Beim Weggehen war der Geist noch verschlossen und beim Ankommen, ist der Geist ganz offen. Ich bin der Gleiche wie am Beginn der Reise und doch bin ich ein anderer, ein Koan des Lebens.

Wer will, darf hier meine Fotos der Reise in der Türkei anschauen

Istanbul zum ersten

Istanbul zum dritten

von Ankara nach Kappadokien

Göreme

Flusswanderung

Teppiche und Freilichtmuseum

Die Blogpause ist vorbei und es geht weiter mit einem ruhigeren Tempo ohne Erwartungen und ohne Druck, wenn ihr hier lesen wollt, so seid ihr alle herzlich willkommen, wenn nicht, so ist das auch recht. Ich schreibe für niemanden, nur für mich, nur so aus Spass und um zu sehen ob ich, das gelernte und gelesene auch verstanden habe. Ich mache es so, wie die grossen Meister raten, Ihr seid die Buddhas und ich nehme an, der Rest der Welt sei erleuchtet, nur ich kleiner zentao, muss halt noch viel lernen.

Das Leben ist nicht dazu da um die Dinge zu gewinnen

sondern die Dinge sind dazu da, das Leben zu gewinnen.

von Lü-shi Cu un CH iu

13.10.2011 Text und Fotos von zentao


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Der Sommer geht langsam aber sicher zu Ende, seit gestern Abend regnet es und der Thermometer zeigt unangenehme 12 ° Grad an. Beim Gedanken, dass ich auch Heute meine Laufstrecke hinter mich bringe, zweifle ich in diesem Augenblick stark. Bis am Nachmittag wird es sicher wieder besser. Es ist ein Tag zum Schreiben und ich werde meine Fotos von meinem Zoo Besuch von Gestern bearbeiten. Die Fotos von den jungen Tiger könnt ihr auf erwinphoto im Beitrag die jungen Tiger werden grösser anschauen.

Fotografieren und Zen, haben Gemeinsamkeiten, die durchaus vergleichbar sind, wobei Zen auf alles angewandt werden kann. Da gibt es auch das Putz-Zen, Zen beim Abwaschen, Zen beim Staubsaugen und eben auch Das Zen des Fotografierens…. darüber habe ich ja auch schon, in einem Beitrag von mir geschrieben. Auch die Fotos bearbeiten braucht Achtsamkeit, es gibt wenig was man ohne Achtsamkeit tun sollte, Achtsamkeit ist heute für mich etwas vom wichtigsten und doch, wie schnell bin ich unachtsam, wie schnell passieren mir Fehler, im täglichen Leben. Auch wenn, wegen der Unachtsamkeit, gewisse Dinge falsch laufen, kann ich das meistens wieder korrigieren.

Da ich selber gerne und öfters auch gut koche, habe ich auch da, parallelen zum Zen gefunden, im Büchlein Anweisungen für den Koch von Bernard Glassman und da gibt es auch einen Beitrag von mir Kochen als Zenübung, nur im Falle, dass ihr bei diesem Schlechtwettertag, noch etwas zum Lesen braucht.

Es wird Heute wohl so weiter regnen und ich werde noch eine Weile am Computer bleiben und mich mal wieder bei einigen meiner Lieblingsblogs durchlesen

Lebensfreude-Blog

Ray’s Geschichten – Der Weg ist das Ziel

Mitten im Fluss …

Astrobum’s Weblog

die Wasserfrau

Ein guter Morgen?

Das sind nur 6 von denen die ich mehr oder weniger regelmässig lese, es gibt noch viele mehr, aber es ist unmöglich alle zu erwähnen, der Rest meiner Lieblingsblogs findet ihr in meinen beiden Blogrolls – Buddhismus+Zen Links und die alltägliche Blogroll.

 

Wenn ich nach draussen schaue sehe ich, für den Augenblick, regnet es nicht mehr, die Chance, dass ich heute doch noch zum Laufen komme ist gestiegen.

18.09.2011 Text von zentao


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Endlich wieder ein paar Tage Sommer, es ist wieder warm, die Leute stöhnen schon, es sei heiss, aber davon ist es noch weit entfernt, mit 26° Grad ist es nur angenehm, nicht mehr aber auch nicht weniger. Auch wenn es nicht heiss ist haben meine Balkonpflanzen Durst und ich schleppe Kanne um Kanne heran, dass es ihnen gut geht. Heute musste ich nicht kochen, den heute machten wir einen Ausflug nach Deutschland, über die Grenze zum Essen und einkaufen. Da hat es ein Chinesisches Restaurant, da ist das Essen, so wie ich es mag. Ferienzeit ist eigentlich eine anstrengende Zeit, ich bin immer irgendwo unterwegs, beim Fotografieren in einem der beiden Grossen Zoos, am Abend Fotos bearbeiten am Computer, ein neuer Beitrag in erwinphoto

Gorillas im Züri-Zoo

Die jungen Tiger im Zürcher Zoo

was zurzeit etwas zu kurz kommt ist mein eigener Blog. Durch das stettige unerwegs sein, kommt meine Zen-Praxis zu kurz, weil die Zen-Praxis zu kurz kommt habe ich keine Ideen, weil ich keine Ideen habe schreibe ich nicht. Darum bin ich im momment etwas müde, ich bin mir bewusst, dass ich müde bin. Am Abend später ins Bett und am Morgen komme ich nicht aus den Federn, aber was solls, es ist Ferienzeit und ich nehme es wie es kommt. Auch das ist so, in Ordnung, dennoch sind Ferien keine Erhohlung, ich bin froh wenn die Ferien vorbei sind, dann habe ich wieder mehr Zeit für mich.

Die Zeit ist eingrosser Lehrer,

das Unglück dabei ist: Sie tötet ihre Schüler

4.August 2011


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Es ist schon fast Tradition, dass ich im Sommer über meinen Balkon-Garten schreibe. Einen Garten pflegen, ist so ziemlich gleich, wie wenn wir unseren Charakter verbessern, da muss man zur rechten Zeit gissen, nicht zu viel und nicht zu wenig, störrische Triebe muss man anbinden und giftiges muss man ausreissen. 

So ein Balkon-Garten, macht viel Freude und auch ein wenig Arbeit, vor allem in der letzten Zeit wo es so starke Gewittern gab, muss ich nachher aufräumen, das gehört halt dazu.

Bei mir darf fast alles wachsen, es gibt kein Unkraut, alles was blüht macht mir Freude. Dieses Jahr haben ich wieder Sonnenblumen gepflanzt, es ist eine Freude wie die, mit ihrem Gelb die Sonne auf meinen Balkon holen.

Auch dieses Jahr wachsen bei mir Zuckermelonen, bis jetzt habe ich 4 Melonen gezählt und es werden sicher noch mehr.

Es wachsen auch Tomaten und die erste Ernte durfte ich bereits abnehmen. Die Tomaten, Zuckermelonen und die Sonnenblumen, sind sehr durstig und wollen täglich ihr Wasser, ich schleppe gerne den ich werde mit einem grossen Ertrag belohnt.

Wie jedes Jahr blühen bei mir die Hibiskus, eine meiner Lieblingsblumen.

Auch mein Basilikum gedeiht wunderbar, mit den Tomaten und etwas Mozzarella wird das einen feines Sommerabendessen geben.

Hier ein paar Fotos von meinem Sommerbalkon-Garten

 

Wenn man ein Gewächs Unkraut nennt,

zeigt sich darin die ganze Anmaßung des Menschen.

Edmond Rostand

*

Es gibt Wichtigeres im Leben,

als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.

Mahatma Gandhi

*

Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt.

*

Wer sich im Sommer über die Sonne freut trägt sie im Winter im Herzen

Rainer Haag

*

Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt.

Aus China

*

Dem Unwissenden erscheint selbst ein kleiner Garten wie ein Wald.

Aus Äthiopien

14.07.2011 Textvon zentao

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Es war eine schöne Woche, mit Regen, Sonnenschein und Wolken, aber mehrheitlich, war das Wetter gerade richtig. Wir waren ja bereits im Juni 2009 hier in Berlin und haben da den üblichen Touristen-Marathon mit gemacht, dieses Mal, nahmen wir es gemütlicher. Es gibt so viele feine kleine Restaurants, aus allen Nationen, dass ich von Indisch über Vietnamesisch, Italienisch, Türkisch und dazu ein feines Berliner Bier, fast immer am Essen war.

Berlin ist eine lebhafte und fröhliche Stadt mit freundlichen Menschen. Man hört immer wieder, der Berliner sei etwas ungehobelt, aber ich lernte nur freundliche und hilfsbereite Berliner kennen. Der Berliner ist, ehrlich, offen, sehr direkt und schlagfertig, genau die Art Menschen wie ich sie mag.

Mit unserem Hotel hatten wir wieder einmal Glück, ein schönes kleines neu renoviertes Haus, es war an der Wilmersdorferstrasse, einer richtigen Einkaufstrasse, nicht weit weg von U-Bahn und S-Bahn, sehr bequem.

Auch wenn alles gut ging, kam während meiner Reise, die Achtsamkeits-Meditation, nicht zu kurz, täglich gab es Situationen, wo ich, all das was ich bisher gelernt habe anwenden konnte, ganz besonders Achtsamkeit und Gelassenheit.

Wie immer habe ich ein paar Fotos gemacht auch von meinem Besuch im Berliner Zoo zu sehen auf meinem Foto Blog erwinphoto

10.07.2011 Text und Fotos von zentao

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In den nächsten 5 Tage passiert hier auf meinem Blog nichts neues, ich werde nämlich in Berlin sein. Mein Sohn arbeitet in diese wunderschönen und spannenden Stadt. Vor einem Jahr war ich bereits hier und es könnte zu einer Tradition werden, dass ich auch nächstes Jahr wiederkomme.

Dieses Jahr will ich ein mal den Zoo und den Tierpark sehen und natürlich auch Fotos für meine beiden Blogs machen. Insbesondere werde ich Tierfotos für meinen Fotoblog erwinphoto machen. Wer schon einmal auf meinem Fotoblog war, der weiss, dass ich Raubkatzen liebe, mein Lieblings Tier ist aber der Tiger. In einer Woche bin ich wieder zurück mit hoffentlich schönen und neuen Bilder. Â Damit es euch nicht langweilig wird, hier nochmals die Links zu dem Beiträgen über Berlin, vom letzen Jahr.

03.07.2011 Text und Fotos von zentao

5 Tage Berlin 5. Liebenswertes

5 Tage Berlin 4. eine Bootsfahrt auf der Spree

 

5 Tage Berlin 3.

5 Tage Berlin 2.

5 Tage Berlin 1.

aus Berlin zurück…


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Löenzahn blüht noch

Das die Natur Wasser braucht ist zur Genüge klar, die Landschaft ist immer noch sehr trocken, seit Gestern regnet es jetzt, mit unterschiedlöichen Längen. Auch wenn ich weiss das die Natur Regen braucht und es erst seit gestern regnet, ist mir dier Regen bereits verleidet. Ich liebe nun einmal Sonnenschein und in einer Regenpause bin ich eine Stunde nach draussen, um mich zu bewegen. Nur Lesen und abwechslungsweise, vor dem Computer zu sitzen ist meine mommentane Beschäftigung, aber auch das hat seine Berechtigung, bin ich doch, allzu oft, unruhig und meine, dies und das noch erledigen zu müssen. Es ist Sonntag und ich habe in unserem Haushalt, mehr oder weniger frei, weil meine Frau Küchendienst hat. Das benutze ich zum bewussten faullenzen und nichtstun, ganz im Sinne von Zen.

Nichts tun, das Gras wächst von selbst.

Auch wenn nichtstun mir durchaus gefällt, hat es auch sein Grenzen und darum habe ich mich kurzfristig in einer Regenpause, zu einem Fotolauf entschieden, die Sonne kam raus und es gab noch ganz nette Fotos. Wärend meinem Lauf wurde ich 2x kurz verregnet, die Kamera ist Spritzwasserdicht und meine Kleider trocknen wieder, dazwischen schien die Sonne, fast in gewohnter Stärke.

19.06.2011 Text von zentao

Fotos zu sehen bei erwinphoto -Fotolauf im Regen


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Freitag 3. Juni 2011

Um 5 vor  6 Uhr klingelte der Wecker um aufzustehen, mich noch schnell Duschen und schon bin ich bereit, um 6 Uhr 30 beginnt unser erstes Zazen in edlem Schweigen. Beim Eintreten verbeuge ich mich vor dem Buddha in der Ecke und ich suche mir eine noch freie Matte aus, lege mein Kissen hin, verbeuge mich vor dem Kissen und den Mit-Sitzenden. Das Verbeugen mit zusammengelegten Händen, ist eine Geste des Dankes und des Respekt für alle und alles, was es mir ermöglicht, diesen Weg zu gehen. Der Meditationsraum füllt sich langsam und es ist interessant die verschiedenen Haltungen und Arten des Verbeugens zu beobachten.

Marcel begrüsst uns, und erinnert uns noch einmal, an das Schweigen, das Juniretreat, es sei wieder einmal voll ausgebucht und er freue sich. Dann schlägt Christoph, sein Assistent, die grosse Glocke drei Mal und unseres Morgen Zazen hat begonnen. Zu Beginn fällt mir das Sitzen, noch leicht, ich bin ganz bei mir, achtsam – aber dann, beginnt es zu ziehen, mein Rücken und der Nacken, schmerzen leicht, meine Achtsamkeit fängt an sich zu verflüchtigen, zum Glück erklingt die Glocke und wir dürfen uns wieder bewegen und nachdem das kleine Glöcklein ertönte, stehen wir auf und beginnen die Gehmeditation. Wir umrunden das Dojo 2 Mal und setzen uns wieder, nach 3 Glockenklängen ist wieder Stille angesagt, dieses Mal, verfliegt die Zeit im nu und bereits erkling wieder die grosse Glocke.

Im Morgen-Zazen, gibt es immer ein zeremonielles Frühstück, mit Porridge und Tee, welches uns unsere Köchin mit einem Gehilfen achtsam serviert. Jeder bekommt eine Serviette, eine Schale, eine Tasse und ein Löffel, das Frühstück, nehmen wir im Sitzen, auf unserem Zen-Kissen ein.

Vorher rezitieren wir wieder die 5 Betrachtungen und vor dem Essen, gibt jeder ein kleiner Löffel voll Porridge für die hungrigen Geister, in ein kleines Schälchen, das rumgereicht, und in die Mitte des Dojos gestellt wird.

Die hungrigen Geister, das seien wir, das sei unsere unerfüllte Gier, aber auch unsere Abwehr, all das was uns Menschen unglücklich mache. Im Buddhistischen Glauben gibt es einen Bereich, ähnlich unsrer Hölle, wo die Wesen, welche bei ihrem ableben, immer noch voller Gier sind hinkommen. Das Ziel, im Buddhismus, vor allem von einem Bodhisattwa, ist es allen Wesen zu helfen, ihre Erleuchtung zu erreichen. Dazu rezitierten wir folgenden Vers.

Euch unerlösten Geister, von Hunger und Durst gequält, reichen wir diese Nahrung.

Möge euer Verlangen gestillt sein. Möge sich euer Leid vermindern

und mögen alle Wesen zu ihrer wahren Natur erwachen.

Ich fand das sehr schön, die Art und Weise des Buddhistischem Denkens und zeigt mir das ich den richtigen Weg gewählt habe. Immer wieder gibt es Hinweise auf unser tägliches Verhalten unseres Ego und wie wir dieses achtsam ignorieren können, und wir uns nicht damit identifizieren.

Anschliessend ist Arbeitsmeditation und da werden, all die Arbeiten, die in so einem Haus gemacht werden müssen, von uns in Achtsamkeit, in Ruhe und ohne Eile, geruhsam erledigt, dazwischen ertönte immer wieder die Glocke der Achtsamkeit.

Bevor wir um 10 Uhr wieder zum Zazen gehen, gibt es noch eine Tee Pause, alles in Stille ohne Gerede, es herrscht Ruhe. Nach den drei Glockenschlägen, ist wieder Sitzen angesagt, dieses Mal nicht so ganz in Stille, den Marcel ermahnt uns, wir sollen, bei Geistesunruhe, das heisst wenn wir wieder zu Denken beginnen und ins Träumen kommen, dann ist es wichtig, dass wir wieder zum Atem zurück kehren und diesen achtsam beobachten, wir sollen auf unsere Haltung achten, denn dann könne auch der Atem besser fliesen. Das sind alles Sachen die wir ja eigentlich wissen und doch, war es sicher für einige hilfreich.

11 Uhr 15 ist individuelle Gehmeditation, im Freien, in diesem Park ähnlichen Zen-Garten, da hat es oft versteckte, Objekte, Buddhas, eine knorrige Wurzel oder auch ein Stein auf einem anderen, Meditations Objekt, die einfach in die Landschaft passen. Um 12 Uhr ist nochmals Sitzen, dann endlich gibt es Mittagessen. Die Köchin hat gezaubert, zuerst eine feine Kürbissuppe, dann einen grossen Salat und dann Aubergienenröllchen mit Bell Paese Käse gefüllt auf einem Hirseauflauf mit Tomatensauce und einem kleinen Stück Apfelkuchen, dazu gab es frischen Kaffee. Zum Glück hatten wir 2 Stunden Mittagspause, denn mit vollem Bauch hätte ich nicht gut sitzen können.

Am Nachmittag gab es noch einen Dharma Vortrag von Marcel, er fragte in die Runde, möchte jemand etwas wissen und auf diesen Fragen baute er dann seinen Vortrag auf.

Auf die Frage was relativ und was absolut sei, meinte er, unserer Welt sei mehrheitlich relativ, nur wir machen es zum absolutem, weil wir meinen es sei so wichtig und etwas Besonderes und wir setzen uns selber unter Druck, weil wir damit in der Gesellschaft gut ankommen oder wir damit viel Geld verdienen können. Es sei immer unser Ich, das uns fehl informiert und uns falsche Erwartungen hegen lässt. Das Ego ist immer dabei, eine Jacke können wir einfach an einen Nagel hängen und dort bleibt sie hängen. Das Relative funktioniere für unser Ego, wie ein Nagel, wo wir es so schön aufhängen können, nur im Vergleich zur Jacke, die am Nagel hängen bleibt, wuchert unser Ego über die ganze Wand, und gibt sich mit dem Nagel nicht zufrieden. Das relative ist Ego behaftet, wenn wir Ego frei werden, kommen wir dem Absolutem etwas näher.

Wieder Gehmeditation, dieses Mal suche ich mir neue Wege, alle gehen still vor sich hin, langsam, achtsam, es tut richtig gut, in dieser ruhigen Umgebung.

Die Zeit geht langsam vorbei, mir scheint, der Sonntag sei noch weit entfernt, umso mehr freuen wir uns immer, auf das Essen, schon weil unsere Köchin so gut kocht, zum Nachtessen wieder ein Buffet mit Käse, Aperohäppchen, und frisches Brot.

Um 20 Uhr wieder Zazen mit open End und wieder um 22 Uhr Nachtruhe, auch wenn scheinbar nichts geschieht, war unser Tag ausgefüllt und ich habe wieder einiges erfahren und gelernt. Normal gehe ich nicht so früh schlafen, dennoch war ich müde und ich habe gut geschlafen.

Heute habe ich noch die Fotos, die ich während dem achtsamen Gehen, als achtsames Fotografieren gemacht habe, veröffentlicht Fotos Haus Tao

7.05.2011 Text von zentao

Auch noch lesen

hungrige Geister in -Cha-am


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Die Gelassenheit eines Baumes

Gelassenheit ist das was mir oft, in den Entscheidenden Momenten fehlt. über den Tag verteilt bin ich oft gelassen, da besteht ja auch kein Grund um mich aufzuregen, da habe ich viel Raum und muss wenig entscheiden. Wenn mir aber etwas nicht eingeplantes geschieht, beim Kochen, wenn ich etwas vergessen habe oder wenn ich warten muss, in einer langen Schlange, wo auch immer, vor allem wenn ich es eigentlich eilig hätte, dann verflüchtigt sich meine Gelassenheit ganz schnell.

Was mir dann entscheidend fehlt ist die Geduld, die kommt vielleicht noch vor der Gelassenheit. Wenn ich nähmlich geduldig bin, wenn ich warten kann, dann ist es zur Gelassenheit nicht mehr weit.

Wenn ich mich um andere Menschen sorge, indem ich meine, zu wissen was gut wäre für diese Menschen, ich es einfach  geschehen lassen müsste, dann fehlt mir Gelassenheit, und da kommt mir dieser Sinnspruch von Thich Nath Hanh in den Sinn.

Nirwana ist die endgültige Dimension des Lebens, ein Zustand von Gelassenheit, von Frieden und Freude. Es ist kein Zustand, den du nach deinem Tod erlangst. Du kannst Nirwana jetzt gleich beim bewußten Atmen, Gehen und Teetrinken berühren.
Thich Nhat Hanh, Das Glück einen Baum zu umarmen

Klar weiss ich, nach vielen Jahren Zen-Meditation, dass ich nur Achtsam sein müsste, tief einatmen und auf meinen Atem achten, aber in den ersten Sekunden der Aufregung, kann so viel schief gehen, in kurzer Zeit bin ich angespannt und blockiert, wenn ich Denken will, ist da vollkommene Leere, aber nicht die berühmte Leere aus dem Zen, da ging die Fähigkeit zu Denken einfach weg. Da ist es schwer achtsam zu bleiben, das Herz Klopft und von Gelassenheit bin ich weit entfernt. Diesen Zustand kennen vermutlich viele und der kann seine Zeit dauern. Früher war ich lange Zeit verstimmt, heute habe ich das, dank meiner Erfahrung aus dem Zen einigermassen gut im Griff, aber es passiert mir leider immer noch.

Eine gute Definition, darüber was Gelassenheit ist habe ich in dem Buch von

Maren Schneider “Der Weg der Achtsamkeit” gefunden;

Das Wort Gelassenheit kommt von “lassen” die Dinge sein lassen, wie sie sind. Es ist ein vollkommen unmanipulativer Zustand, der nichts verfestigt, also nichts an seinem natürlichen Fliessen hindert. Es ist ein raumhafter Zustand vollkommener Akzeptanz und Bewusstheit, einhergehend mit dem Gefühl wacher Entspanntheit. Gelassenheit ist eine bewusste Entscheidung, den Dingen ihren natürlichen Lauf zu lassen. Es ist die Haltung eines vorurteilsfreien Beobachters, wertneutral, bewusst wahrnehmend, jedoch nicht eingreifend in das Geschehen. Muskulatur, die sich durch das starke Wollen angespannt hat, darf sich wieder lösen. Unser gesamter Organismus folgt dann diesem Prozess der Loslösung, Gedanken können wieder frei fliessen, Kreativität kommt in Bewegung und Lösungen können sich natürlich entwickeln.

Wenn mir meine Gelassenheit abhanden gekommen ist, dann hilft mir am meisten, wenn ich ganz kurz alles was ich mache stoppe, eine kurze Bestandesaufname mache (beim Kochen) tief durch atme und dann versuche ganz ruhig zu werden. Achtsam mit meinen Atem und meine Gedanken, achtsam auf meine Worte und achtsam auf meine Handlungen. Wenn ich es einfach akzeptiere, was immer geschehen ist, es ist jetzt so und jetzt mache ich das beste daraus. Ich spreche dann meine 4 Zauberworte aus; es kommt schon gut. Wichtig für mich ist in solchen Momenten, dass ich niemanden mit Worten verletzt habe. Später wenn dann alles vorbei ist, muss ich mich oft fragen; was ging den hier schief, warum habe ich so grosse Erwartungen an mich und andere? Muss den immer alles perfekt und Vollkommen sein? Klar es wäre schön, aber leider spielt das Leben so nicht mit. „Alles, was schief gehen kann, wird auch schief gehen.“ das ist Murphys Gesetz Bei uns heist es oft. es drittelt, weil ein Unglück selten alleine kommt,meistens geschehen noch 2x kleine bis grössere Unfälle, entsprchend unserer Achsamkeit.

Was kann ich tun, dass es das nächste Mal besser kommt?

gute Planung und Vorbereitung

genug Zeit einplanen

Aufgeben von allen Erwartungen an mich und die anderen

nicht einmischen, im Sinne von geschehen lassen

das kontrollieren von anderen sein lassen

alte Glaubenssätze los lassen

Überflüssiges los lassen

freundlich mit mir und anderen umgehen

Verständniss und Geduld üben

öfters mal zu hören

in meinem eigenen Rhythmus leben

verstehen, dass meine Logik nicht die der anderen sein muss

die Meinung der anderen akzeptieren, auch wenn ich diese nicht immer verstehe

mich selber nicht so Ernst nehmen.

Wenn ich mirdas so überlege, ist es erstaunlich wieviel wir tun können um gelssener zu werden, es ist ein Prozess der verinnerlicht werden muss. Es beginnt mit unserer täglichen Meditation und Endet mit dem Vertrauen, dass wir alles einfach geschehen lassen können. Es ist ein wenig, wie mit dem Wetter, da weiss jeder, das Wetter muss man nehmen wie es kommt, da regt sich auch niemand auf, wenn er verregnet wird, denn das Wetter ist wie es ist.

Gstern in unserem Zazen war auch das Thema Gelassenheit mit einem Text von Fred von Almen das Thema des Abends.

30.04.2011Text von zentao

 Erstveröffentlichung am 14.10.2009 Text von zentao




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Ob es einen Zusammenhang zwischen unglücklich sein und glücklich sein gäbe, eine Kausalität: Korrelation zwischen Verhalten und Glück?

das war die Frage welche JEAN-POL MARTIN  an seine Leser gestellt hat.

Das ist meine Antwort darauf

Lebe im Hier und Jetzt und nimm das Leben so wie es ist an. Das ist die einzige Realität die es gibt und die muss man halt  Lebens.
Das Leben ist nicht planbar, Morgen ist bereits anders als wir  geplant haben.

Glück ist jeden Augenblick so anzunehmen, wie es nun mal ist. Oder vereinfacht gesagt; was immer kommt, annehmen, wie wenn ich es so geplant hätte, und das so  dankbar wie möglich. Es ist mir schon klar das das nicht immer, sofort funktioniert, aber nach einer Weile geht das erstaunlich gut. Ich habe das selber ausprobiert.
Wer immer in der Vergangenheit lebt, der kann nicht glücklich sein aber immer nur auf die Zukunft hoffen das funktioniert auch nicht. Der grösste Fehler den wir immer wieder machen, ist unseres Vergleichen, wir Vergleichen dauernd und das macht unglücklich.

Das habe ich vor langer Zeit von eimem weisen Mann aus Butan gelernt,

Auf die Frage, was den das Glück sei, meinte er:

Das Glück gäbe es als solches so nicht, alle die kleinen Momente in unserem Leben, summieren sich am Ende zu dem Glückgefühl, zu dem was wir Glück nennen. Glück ist wie so vieles im Leben ein Prozess, welcher sich entwickeln muss. Wenn wir wieder lernen, das Leben bewusst zu geniessen und nicht immer nur auf das grosse Glück warten, sonder auch ein Lächeln von einem Mitmenschen, als ein kleiner Baustein zu unserem Glück betrachten. Wenn wir wieder für die kleinen unscheinbaren Dinge im Leben, wie, der Duft einer Blume, den Klang der Vögel, uns einfach wieder die Zeit nehmen, um der Natur zu zu schauen und den Tag zu geniessen ohne immer etwas tun zu müssen. Wenn wir aufhören das Glück zu suchen, sondern einfach dankbar sind, für all das gute und schöne das wir täglich erfahren dürfen und uns bewusst werden, dass wir ja eigentlich bereits glücklich sind.

8.7.2010 Text von zentao


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In den letzten Tagen begannen die Kirschblüten zu blühen, es ist ein wunderbarer Anbilck. Unsere Kirschbäume entwickeln nach der Blüte Früchte, die uns dann im Sommer erfreuen. Der Japanische Kirschbaum ist bei uns ein Baum der in vielen Pärken und Friedhöfen steht und er erfreut diese Tage unser Auge. Er trägt aber keine Früchte, es ist ein Zierbaum, der uns aber viel Freude bringt. Für die Bienen sind die Kirschblüten enorm wichtig, weil sie auf engem Raum viel Nahrung erhalten. Wo ich früher wohnte steht im Garten ein alter Japanischer Kirschbaum, der immer anfangs April zu blühen begann. ich habe vor Jahren eine Fotoserie gemacht jeden zweiten Tag ein Foto bis zum Tag wo er verblühte.Der Japanische Kirschbaum im Garten…Foto Dokumentation

Wie immer im Frühling war ich mit meiner neuen Kamera der Nikon D300S unterwegs, um die Kirschblüten zu Fotografieren. In unserem Friedhof stehen etwa fünf solche Bäume und sie stehen wohl am rechten Ort. Es sind Bäume voller Symbolkraft und einer Schönheit, welche einen nur noch schauen lässt. Ich war nicht der Einzige der Fotos von den Blüten machte auch zwei Japanerinnen, die vermutlich hier leben, fotografierten sich gegenseitig, vor dem Hintergrund der Bäume. Für die Japaner sind es fast heilige Bäume

In Japan und auch ganz besonders im Zen ist die Kirschblüte ein Lebensymbol, sie symbolisiert – die Geburt, das Stadium der Knospe und das öffnen der Blüte, die offene Blüte, die etwa acht bis 10 Tage blüht symolisiert das Leben und wenn die Blüte verwelkt, symolisiert sie das Sterben und den Tod. Der Kirschblütenbaum ist auch ein Sybol der Vergänglichkeit.

Folgendes habe ich gelesen: Es sei auffallend, dass ältere Bäume, mehr und schönere Blüten hätten als Jüngere und das mache den älteren Japaner Mut, weil auch das Alter so seine Qualitäten und seine schöne Seite zeige.Beim Menschen zeigt sich seine Qualität, in seiner Erfahrung und seiner Weisheit, welche er auch, meistens erst im Alter entwickelt. Die Vergänglichkeit der Kirschblüten sei mit der Vergänglichkeit des menschlichen Lebens vergleichbar. Das gelte auch für den natürlichen Verlauf der menschlichen Entwicklung, aber auch für die unerwarteten Schicksalsschläge im Leben der Menschen.

Fast jedes Jahr wenn der Kirschbaum in der schönsten Blüte ist, kommt oft eine kurzer und heftiger Regen und zerstörrt die schöne Pracht, genau wie im Menschlichen Leben, da schlägt das Schiksal auch oft unerwartet zu und zerstört ein blühendes Leben, leider auch oft zu früh.

 

Siehe auch wikipedia.org/wiki/Kirschblüte

5.04.2011 Text und Fotos von zentao

Auch noch anschauen:

Der Japanische Kirschbaum und die Magnolien blühen…



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Sehr schönes Wetter und ich habe keinen Fotoapparat, gestern habe ich meine Nikon D5000 im Internet verkauft undich habe bereits eine neue Kamera, eine Nikon D300S gekauft und bereits bezahlt, jetzt muss ich nur n0ch warten. Das gibt mir die Chance einmal ohne Fotokamera unterwegs zu sein. Meine Frau findet oft, dass ich die Welt nur noch durch die Linse meiner Kamera sehe. Darum ist für den Moment Schluss und ich bin unterwegs um mit offenen Augen und ohne Kamera die Natur zu erleben.

Um mit den Worten von dem Chinesischen Meister Seng-tsan zu sprechen.

Gehorche deiner eigenen Natur

und du wirst frei und ungehindert deines Weges gehen

Solange das Denken trotzt

bleibt die Wahrheit verborgen

In diesem Sinne gehe ich Heute meinen Fotoweg, dieses mal ohne Kamera.

 

25.03.2011 zentao


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Auch in Thaland geht die Sonne auf und geht dann am Abend wieder unter. Ich zeige Euch ein paar ganz spezielle Sonnenaugäng und zum Schluss natürlich auch noch den Sonnenuntergang.

Als ich am frühen Morgen, kurz vor 6 Uhr an den Strand kam, da war es noch relatief dunkel und am Horizonnt zeigte sich zaghaft ein erster Lichtstreifen für die Kamera war es noch zu dunkel und ich wollte kein Stativ brauchen. Begrüsst wurde ich von den Hunden von Chah-am, sie hofften wohl, ich hätte ihnen etwas zum fressen, dem war aber nicht so und darum war ich nicht mehr interessant und sie gaben mir noch ein schönes Bild zum Abschied.

Die ersten zwei Sonnenuntergänge sind vom Swimmingpool im 6.Stock aus fotografiert und die letzten drei vom Hotel in Bangkok mit Blick auf den Goldenmountain Tempel.

28.02.2011 zentao

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Nachdem wir entdeckt hatten, wie günstig und gut wir in den Foodsektoren der Warenhäuser essen konnten, da sind wir jeden Abend zum Siam Square und haben da in einem der Warenhäuser gegessen. Hier einige Bilder von Bangkok by Night. Die wechselnden Lichter an den Gebäuden und all diese fröhlichen Menschen, von denen man sehr selten etwas negatives hört, ein liebenswertes Volk, ich glaube hier könnte ich lebe. Die Bilder entstanden, die meisten um den Siam Squere, da hat es auch einen schönen Buddhistischer Tempel der Nachts beleuchtet ist.

26.02.2011 zentao

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Nach einem ausgeprägten Englisch-Thailändischem Frühstück, sind wir in der Regel mit dem Wassertaxi losgefahren. In Bangkok begegnet man Buddha auf Schritt ind Tritt. Heute einige Bilder Von Tempel und Buddhas und was so da zu sehen war.  Bereit geschrieben habe ich über  Bangkok Impressionen einer Gross-Stadt und gestern schrieb ich über den Golden Mountain einem Tempel auf einem künstlichem Berg mitten in Bangkok.

In dieser Zeit sind wir oft mit den Wassertaxis und den Tucktuck gefahren, was beides ein Erlebnis ist. Wenn es und dann mal zu heiss wurde und wir Hunger und Durst bekamen, tauchten wir in einem der enorm riesigen Warenhäuser, was aber eher über grosse Shoppingcenter sind, unter. In Bangkok kann man von einem Warenhaus ins andere gelangen, von Rolltreppe zu Rolltreppe, es ist schier unendlich. Die Foodbereiche sind sehr Gross mit einer enormen Vielfalt und enorm günstig, verglichen mit unseren Gastronomie Preisen. In der Zeit als wir hier waren, begann gerade das Jahr des Hasen, das Neue Chinesische Jahr und ganz Bangkok war mit roten Lampionen geschmückt.

Dann besuchten wir auch noch den den grössten liegenden Buddha und auch noch einen Chinesischen Tempel wo Gebete für die Ahnen verrichtet wurden.

Am Abend gings dann mit dem Tucktuck wieder zurück ins Hotel.

24.02.2011 zentao

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