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Lebt man an Tagen wie dem heutigen, wo es immer noch kühl und nass ist, besser in der Gegenwart, als an Schönwettertagen? Ich glaube Ja – an Schönwettertagen, geniessen wir einfach die Wärme, und wir werden oft träge, es ist einfach angenehm. An Tagen, wie die vergangen, wo es mehrheitlich nass und kühl war, die Temperatur ging sogar auf vier Grad zurück, war es einfach nur unangenehm. In der warmen Wohnung hatte ich keine Lust irgend etwas spektakuläres zu tun und habe ein Buch in die Hand genommen plus eine Tasse Kaffeé und ein wenig gelesen. Was oft zu kurz kommt, zur Zeit lese ich
Leibniz war kein Butterkeks: Den großen und kleinen Fragen der Philosophie auf der Spur
von Michael Schmidt-Salomon und Lea Salomon
ein Interessantes Buch das die Philosophie für Laien wie mich, gut erklärt. Ach ja – gekocht habe ich auch noch, es gab ein
Thailändisches Gemüse Curry und Reis
Karotten, Sellerie, Broccoliröschen, Frühlingszwiebeln – fein geschnitten – anbraten – ca.5 min
Peperoni, Zucchetti – auch fein geschnitten + wenig rote Currypaste und etwas Zucker – zugeben
weitere 5 min braten
Austernsauce, Sojasauce, Süsse Chilisauce etwas Bouillon,
Weisswein mit 1tl. Maisstärke vermischen
Kokosnussmilch, Erdnüsse, – zugeben und noch etwas köcheln lassen - am Schluss noch eine Banane in Scheiben beigeben
mit Pfeffer, Salz, Chilipulver abschmecken
dazu Reis
Am Nachmittag habe ich mich ganz bewusst zum Joggen entschieden, das erste Mal in diesem Frühling, mit einer Temperatur von ca. 12 Grad war es noch ganz angenehm. Meine Laufstrecke habe ich so gewählt, dass ich am Bahnhof vorbei renne und noch eine Gratiszeitung nach Hause mit nehme.Nachdem ich das schlechte Wetter akzeptiert habe, war es trotz dem kühlen Wetter, ein guter Tag.
22.04.2013 Copyright ©zentao
Bei den meisten Dingen kann man selber etwas zur Veränderung beitragen nur beim Wetter kann man das nicht. Heute bei nur zwei Grad am Morgen, würde ich gerne etwas an der Schraube drehen, wenn es dann, so eine gäbe. Ich schreibe ja oft, man soll die Dinge nehmen wie sie sie sind, aber heute fällt mir das ungemein schwer, ich hätte es gerne etwas wärmer. Da gibt es nur eines, mich wärmer anziehen und einen heissen Tee trinken.
20.04.2013 Copyright ©zentao
Es geht letztendlich nur um Wahrnehmung. Wir selber machen immer eine persönliche Sache daraus. Dabei ist es nur Wahrnehmung. Sobald das was wahrnimmt seine Fähigkeit zur Wahrnehmung wahrnimmt, erzählt sich eine Geschichte.
Norbert vom Lebensfreudebloc hat einen interessanten Beitrag dazu geschrieben Hoppla, Wahrnehmung kenn’ ich doch!
In der heutigen Zeit, überfordern sich die Menschen oft selbst, so dass ihre Wahrnehmung leider oft vernebelt ist und sie nur das wahrnehmen, was in ihrem Focus ist, und was aktuell ist. Diese Wahrnehmung ist sehr Ich betonnt und oberflächig und für ein bewusstes wahrnehmen, sind sie gar nicht interessiert. Es ist ja auch schwierig mit so vielem, was wahrzunehmen ist, die Vielfalt der Angebote in der heutigen Zeit ist enorm. Da wundert es einem nicht, dass wir so vieles ausblenden und oft nichts Hören und Sehen wollen und unsere Gefühle tief in uns verstecken.
Wahrnehmung hat meiner Meinung nach viel mit Achtsamkeit zu tun, das ist bewusstes wahrnehmen im gegenwärtigen Augenblick. Wahrnehmen ist mehr als nur einfach Sehen, Hören, und Fühlen es ist da sein in jedem Augenblick. Es ist das Leben so zu akzeptieren ohne wenn und aber, es ist auch annehmen was immer im Leben kommt.(das ist nicht leicht ) Es ist voll präsent zu sein und es sind wenige Menschen die dazu fähig sind. Eine Praxis der Achtsamkeits-Meditation hilft enorm, dies zu erreichen.
Unsere gewöhnliches Wahrnehmung funktioniert aus buddhistischer Sicht wie folgt:
Unser Augenbewusstsein nimmt Formen wahr, unser Hörsinn hört Laute, unser Geruchssinn erlebt Gerüche, der Geschmackssinn erlebt Geschmack und unser Tastsinn erfährt Körperempfindungen. Diese Wahrnehmung als solche ist frei von Konzepten. Dann kommt das sogenannte Geist-Bewusstsein ins Spiel. Es ist eine mentale Instanz, die die Eindrücke konzeptionalisiert – also zb. die Sinneseindrücke als Baum erkennt bzw. etikettiert. Das Geist-Bewusstsein seinerseits ist geprägt von den Eindrücken, nicht nur dieses Lebens, sondern aller vorherigen Leben und deshalb nur zu einer getäuschten Wahrnehmung fähig.
psychophysik.com
Wir täuschen uns dauernd selbst, wir interpretieren und passen unsere Wahrnehmung dauernd, so an, dass es für uns passt. Es ist auch nicht möglich, so ruhig und achtsam, wie in der Gehmeditation durchs Leben zu gehen. Doch möglich ist es schon, nur das ist uns viel zu anstrengend und wir möchten es doch lieber etwas mehr gefiltert. Doch Buddha hat schon gesagt: „Es ist unser Geist, der die Welt erschafft.“ Ob wir es wollen oder nicht, was immer in unserem Leben geschieht, wir selber haben es uns so eingerichtet. Es beginnt eigentlich vor der Wahrnehmung, es beginnt in unserem Denken, wenn wir bereit sind richtig zu Denken, das heisst, ohne Werten, dann nehmen wir unsere Umwelt, unsere Mitmenschen und uns selber auch richtig wahr.
18.04.2013 Text Copyright ©zentao
Nach mehrmaligen Etappen dieses Winters scheint es jetzt doch so, dass es aussieht, wie wenn der Frühling doch noch kommen möchte. Es ist spürbar wärmer geworden heute Nachmittag waren es doch immerhin 16,3°Grad, das ist schon fast angenehm. Grauer Himmel und Regenwolken und es regnet zur Abwechslung einmal, das ist doch schon viel besser als der Schnee vom März, doch ich will mich nicht beklagen, ab und zu zeigt sich ja auch die Sonne wieder .
Es ist das richtige Wetter um meine Achtsamkeit zu üben, das Wetter anzunehmen so wie es ist und zu versuchen, es den Narzissen auf meinem Balkon gleich zu tun, ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint, jetzt ist die Zeit da, um zu blühen. Sie nehmen jeden Augenblick einfach hin - ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint – für die Narzissen ist jedes Wetter das richtige Wetter – machen wir es doch wie die Narzissen.
Wenn ich das Wasser schöpfe,
ist der Mond in meiner Hand.
Wenn ich eine Blume pflücke,
ist mein Gewand voll Duft.
Zenkai Shibayama, Eine Blume lehrt ohne Worte
11.04.2013 Text Copyright©zentao
Foto Copyright©erwinphoto
in meinem Foto-Blog erwinphoto mehr Bilder zum Thema Frühling
zartes Frühlingserwachen…
Zen-Praxis in Klösterlicher Atmosphäre, im totalen Schweigen, das erscheint im ersten Moment, als nicht leicht und wird vermutlich von manchen, als schwierig eingestuft, doch der Alltag ist die Echte Herausforderung für mich. Im Retreat gab es einen Tagesplan und ich hielt mich an die Vorgabe; ” Sitzen, Schweigen,Gehen, Sitzen und das den ganzen Tag.
Doch jetzt ist es mir oft zu Laut und die alltäglichen Versuchungen und Ablenkungen, sind immer präsent. Ein Beispiel; Beim Umbau des Coop Zentrums im Hause, entsteht sehr viel Baulärm, es wird gebohrt und gehämmert und dennoch bleibe ich gelassen, es ist ja nur Lärm und der geht wieder vorbei. Der Lärm ist weit da draussen und ist einfach nur unangenehm. Ich habe meine Meditations-Zeit angepasst – genau um 9:00 Uhr hört aller Lärm, wie auf Kommando auf, es ist Kaffee Zeit und es bleibt Ca. 35 Minuten vollkommen ruhig. Das Bedürfnis der Arbeiter für ihre Kaffeepause bringt mir die nötige Ruhe für meine Morgen-Meditation.
Den Atem Beobachten, den Gedanken nicht folgen und sie einfach vorbei ziehen lassen, das ist alles – wenn es dann, nur immer so einfach wäre? Der Gedanke; “was koche ich heute?” taucht auf und verwickelt mich in Kochfantasien. Zurück zum Atem beobachten, zurück zur Achtsamkeit, die Stille im Kopf kehrt zurück – einatmen – ausatmen – einatmen – ausatmen – auch Schweigen im Kopf – da ein Bbbrrrr…. und ein Gggrrrr….eine Bohrmaschine dröhnt, die Bauarbeiter sind zurück, die Kaffeepause ist vorbei und auch ich beende meine Morgen-Meditation. Auf gehts in die Küche, wie immer wenn ich nicht weiss was kochen, dann gibt es Risotto. Draussen zeigt sich zaghaft der Frühling.
Das Gewahrsein von Atmung und anderen Körperempfindungen ist wahrscheinlich die allergrundlegendste buddhistische Meditationsübung.
Bevor man die Achtsamkeit erfolgreich auf Gefühle, Gedanken, Emotionen oder den Geist anwenden kann, muß sie im Gewahrsein von Atem und Körper fest verankert sein.
Mark Epstein, Gedanken ohne den Denker
08.04.2013 Text Copyright©zentao
Gestern Abend war wieder Zazen und ich war gespannt, wie kann ich meine Erkenntnisse aus dem Schweige-Retreat umsetzen und bleibt mein Geist ruhig oder fängt es gleich zu blabern an? Soll ich jetzt stolz sein? Ich glaube nicht – vielmehr ist da eine Freude dass ich meine Widerstände aufgegeben habe und und fähig bin mich aus zu klinken. Ich habe wieder gelernt zu hören, ich kann sogar wieder Musik hören ohne immer im Kopf mit zu singen. Das war immer Mühsam, dass ich innen immer noch die Melodie, im Kopf mit sang.
Das Gegenstück zum äusseren Lärm
ist der innere Lärm des Denkens.
Das Gegenstück zur äusseren Stille
ist die innere Stille jenseits der Gedanken.
In der Meditation, üben wir im Zazen, das Schweigen, für mich ist das Schweigen zur Notwendigkeit geworden, das ich nicht mehr nur in der Meditation übe. Heute war ich zwei Stunden im Wald und habe diese Stille um mich her genossen. Es war nur Hören und Sehen und Gehen, ohne Anstrengung, ohne etwas zu tun, alles Greifen habe ich aufgeben – es war pures Zen.
Seit dem Schweige-Retreat im Haus Tao hat diese Schwatzerei in meinem Kopf aufgehört, ich bleibe länger achtsam - jetzt ist Ruhe im Kopf.
06.04.2013 Text Copyright©zentao
Foto: Copyright©erwinphoto
Tags: Meditation, das Geheimnis, Spiritualität, Menschen, Leben, Alltag
Wir sind was wir Denken Teil 1
die Gedanken
Seit Jahren beobachte ich an mir selber, dass wenn ich in einer schlechten Stimmung bin und wenn ich ärgerliche und zornige Gedanken zulasse, dann geht es mir nicht sehr gut. Meine Gedanken drehen sich im Kreis und ich komme nur mühsam aus diesem Loch und ich habe Mühe wieder ruhig und gelassen zu werden.
Was mir aber hilft, das ist die Meditation und sportlich Betätigung und aller Ärger ist sehr schnell vorbei.. Beim Sport wie auch in der Meditation Atmen wir anders, viel tiefer und wir sind konzentrierter, als im täglichen Leben. Das Wort, heisst Achtsamkeit, und hilft so wohl im Sport wie in der Meditation. In der Meditation ist es wichtig, dass wir unseren Atem beobachten, und es ist unvermeidbar, dass Gedanken auftauchen, das Ziel jeder Meditation ist nicht an den Gedanken festhalten. So wie in diesem Beispiel, welches in der Zen-Meditation gebraucht wird; ” Ich sitze wie ein Berg die Gedanken, sind wie weisse Wolken, sie ziehen einfach vorbei.” Wir beobachten auch unsere Gedanken, wie sie kommen und wie sie wieder gehen. Das ist sehr wichtig, sie zu benennen, da ist ein Gedanke, dabei können wir sehr gut wahrnehmen, dass Gedanken auch wieder verschwinden.
Wir lassen die Gedanken vorüberziehen, wir wissen dass aus einem Gedanken, den wir festhalten, eine ganze Gedankenkette werden kann. Am Anfang der Meditation haben wir vielleicht einen Gedanken ans Essen und nach einer Weile, gehen wir zum Kühlschrank und genau aus diesem Grund beobachten wir unseren Atem, solange wir bei unserem Atem sind, sind wir bei uns.
Wenn es uns bewusst wird, dass wir in eine falsche Richtung denken, können wir, wie umschalten den Blickpunkt ändern und die Gedanken neu und positiver formulieren. Die Gedanken sind eine ganz grosse Kraft, darum müssen wir, wenn wir schon Denken, positive Gedanken entwickeln. Mir ist schon lange bewusst, wir sind das was wir Denken. Wenn wir von einem Thema begeistert sind, sehen und hören wir alles was uns interessiert. Wir begegnen Menschen, die uns helfen und uns fördern. Das was wir Glauben und Wünschen, wird in Erscheinung treten. Das ist das Gesetz der Anziehung, ” gleiches zieht gleiches an” Was immer wir für einen Gedanken denken, ziehen wir die gleiche Qualität von Gedanken, in unser Leben.
Leider denken die meisten Menschen in der Form der Ablehnung, ” das will ich nicht ” das kann ich nicht.” Sie ziehen damit genau die Energie an, die sie nicht wollen. Unsere Gefühle werden dadurch noch verstärkt. Schon Buddha sagte, dass Ablehnung zu Leiden führt (erste der edlen Vier Wahrheiten) Wenn wir also etwas ablehnen, senden wir negative Energien ans Universum. Wenn wir etwas akzeptieren können, vereinfacht das unser Leben und alles wird leichter.
Viele Menschen konzentrieren sich auf den Mangel und dass sie immer zu wenig bekommen. Sie haben immer das Gefühl, zu kurz, zu kommen. ” Ich kann mir das nicht leisten” zu dem denken wir meistens in der Vergangenheit und Zukunft, unser Denken ist selten in der Gegenwart.
Unser Unterbewusstsein ist eine Art Filter, es versteht überhaupt keine Verneinungen. Eine Formulierung, wie “ich will keine Schmerzen,” wird verstanden, “ich will Schmerzen.” Und genau das bekommen wir. In dem Buch “ Das Geheimniss“ interviewte Rhonda Byrne 24 Spirituelle Lehrer mehrheitlich aus den USA. Was diese Lehrer erzählen ist altbekannt, das meiste wussten schon Buddha und Jesus. Alter Wein in neuen Schläuchen. Nach diesem Buch ist es jedem möglich, dank dem Gesetz der Anziehung, genau das anzuziehen, was wir uns wünschen und brauchen. Diese 24 Lehrer erzählen in diesem Buch, auch von ihren Erfahrungen. Sie betonen immer wieder wie wichtig die Meditation ist. Eines wird in diesem Buch klar, wenn wir eine Ungesunde Situation nicht ändern, werden wir immer mehr von dem, was wir nicht wollen anziehen, bis wir genug haben und auf positiv umschalten. Was immer ihre Geschichte in der Vergangenheit war, wenn wir jetzt in der Gegenwart, positiv denken, können wir, vielleicht nicht alles, doch einiges zum Guten wenden.
Wie beim Radio, bei einem schlechten Programm, wechseln wir einfach die Frequenz.
Sollten unsere Wünsche in Erfüllung gehen, müssen wir uns Bewusst sein dass das Begehren von Buddha auch als Leiden erkannt wurde (erste der edlen vier Wahrheiten). Sollten wir also Morgen alle Reich sein und mit einem Ferrari herum fahren, dann hoffe ich dass wir mit der nötigen Gelassenheit, damit umgehen.
31.10.2007 Text von zentao
04.04.2013 neu überarbeitet
PS: Es gibt noch ein empfehlenswertes Buch von Kurt Tepperwein, “Die Geistigen Gesetze” Dieses Buch ist Ausführlicher und geht mehr ins Detail. Aber auch hier, diese Gesetze wirken nur wenn man sie anwendet. Auch dieses Buch kann ich nur empfehlen.
auch noch lesen;
Wir sind was wir Denken Teil 2
Wir sind was wir Denken. Teil 3
Am Anschlagsbrett im Haus Tao war ein kleiner Zettel
mit folgenden Worten, die mich stark beeindruckten,
sie sind einfach und Wirkungsvoll, aber vermutlich
doch nicht so leicht zu verwirklichen
5 Punkte um Furchtlosigkeit zu kultivieren.
1. Enthülle deine inneren Mängel
2. Nähere dich dem an, was du abstossend findest
3. Helfe jenen, von denen du denkst,
du kannst ihnen nicht helfen
4. Gebe, woran du hängst
5. Gehe an Orte, die dich ängstigen
03.04.2013 Copyright©zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Fotos, Frühling, Winter, Wetter, Wetterbericht, Regen, Schnee
So langsam habe ich genug….es will einfach nicht Frühling werden, vor vier Tagen war der offizielle Frühlingsanfang, aber jetzt macht der Winter Überstunden. Die Temperaturen sind dauernd um die Null Grad herum und es schneit. Was ich im Dezember liebe, ist mir jetzt einfach verleidet. Es ist einfach nur unangenehm, da ist nichts von Achtsamkeit zu spüren, wie kann man Kälte achtsam betrachten, das passt irgendwie nicht zusammen. Achtsamkeit verbinde ich mit Wärme und angenehmen achtsamen Momenten. Auf unangenehme Weise, werde ich durch die Kälte, gezwungenermassen achtsam. Mir wird bewusst, dass ich mich wieder warm anziehen muss. Knapp zwei Wochen durften wir hoffen, dass der Frühling endlich kommt und jetzt das. Er war ganz kurz da, Schneeglöcklein zeigten sich mutig und sie werden dem Winter trotzen. Ich nehme mir die Schneeglöcklein als Vorbild – ich lasse mich nicht entmutigen, das bisschen Frost überstehe ich alleweil. Auch wenn es ungewöhnlich ist, das in ganz Europa immer noch tiefer Winter ist, so bin ich doch überzeugt; “der Frühling kommt bestimmt.”
Gestern hat der Wetterbericht gemeldet, es werde wieder milder so um die 9° Grad, das gefällt mir schon etwas besser, auch wenn es immer noch unangenehm ist
25.03.2013 Text von zentao
Der Winter kommt noch Mals zurück , heute fielen die Temperaturen wieder unter 10°Grad und doch bin ich Joggen gegangen, es war fast zu kühl, darum musste ich etwas schneller springen. Anfangs Woche bei schönstem Sonnenschein habe ich mein Lauf Programm wieder aufgenommen, es war mir im Winter zu kalt aber jetzt will ich mich wieder regelmässig joggend durch die Natur bewegen. In meinem BeitragIm Laufe (m)eines Lebens… habe ich geschrieben, dass ich wieder vermehrt auf meine Gesundheit achten will, das heisst achtsamer Essen, achtsam mich bewegen und das tue ich jetzt wieder regelmässig. Auch wenn ich im Winter nicht auf der faulen Haut liege, tue ich doch einiges weniger. Bewegen beginnt im Kopf, wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.
Ich habe mich, wie so viele auf den Frühling gefreut, doch der Winter komme wieder zurück, aber so viel Schnee wie auf dem Foto wird es wohl nicht mehr geben, in Deutschland habe es ja auch recht viel Schnee gegeben, ich lass mich überraschen.
Wer die Welt bewegen möchte,
sollte zuerst einmal sich selbst bewegen.
Sokrates, Philosophie für die Badewanne
12.03.2013 Text von zentao
Foto Copyright©erwinphoto
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Buddhismus, Fotos, Meditation, Menschen, Zen
Jeder der schon Achtsamkeits-Meditation geübt hat, der weiss wie schwierig das ist, achtsam zu bleiben und wie schnell sich unsere Achtsamkeit, in eine Träumerei auflöst. Die gute Nachricht; das ist vollkommen in Ordnung und nur normal, denn es geht jedem so. Achtsamkeit ist keine Fähigkeit, die angeboren ist, wir müssen bewusst achtsam sein und und wenn es uns bewusst wird, dass wir zum wiederholten Mal unachtsam waren so kehren wir, ohne Schuldgefühle zu unsere Achtsamkeit zurück. Nur die Natur ist immer achtsam, aber diese Fähigkeit haben wir verlernt, doch wir können sie wieder erlernen.
In der Meditation, gelingt es uns noch relativ gut, achtsam zu bleiben, doch im Alltag, werden wir regelmässig und dauernd abgelenkt, sei es durch das Handy oder durch Gespräche mit unseren Mitmenschen. Das Gute; “sobald wir bemerken; “ich bin nicht achtsam” so bin ich bereits wieder zurück in der Achtsamkeit. Wir erinnern uns einfach, das wir achtsam bleiben wollen und das immer wieder. In der Meditation beobachten wir den Atem und kehren immer wieder zum Atem zurück. Mit der Achtsamkeit ist es ähnlich, wir können immer wieder von Vorne beginnen.
05.03.2013 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Fotos, Garten, Leben, Löwenzahn, Blumen, Weisheit, Zen
Ein Mann wollte einmal einen Garten anlegen. Er bereitete den Boden vor und pflanzte den Samen von wunderschönen Blumen.
Aber als die Saat aufging, wuchsen nicht nur die Blumen, sondern auch der Löwenzahn.
Der Mann versuchte mit mancherlei Methode, den Löwenzahn wieder zu entfernen, aber nichts half.
Schließlich ging er zum Hofgärtner des Königs, um ihn um Rat zu fragen.
Der weise, alte Gärtner, der schon viele Jahre Erfahrung gesammelt hatte, gab ihm bereitwillig Auskunft, aber der Mann hatte schon alles ausprobiert.
So saßen die beiden eine Weile nachdenklich beisammen, bis der Gärtner den ratlosen Mann schließlich schmunzelnd anschaute und sagte: Wenn alles, was wir versucht haben nichts nützt, schlage ich dir vor, du lernst, den Löwenzahn zu lieben!
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Fotos, Gegenwart, Meditation
Verweilt ganz und gar im gegenwärtigen Augenblick, und ihr werdet sehen, dass auch die Zukunft vorhanden ist. Ebenso wie die Vergangenheit, die ihr verwandeln könnt. Denn im gegenwärtigen Augenblick sind alle Augenblicke enthalten.
Thich Nhat Hanh, In: Thich Nhat Hanh über das Wesen des Glücks,Â
Unsere Verabredung mit dem Leben findet immer im gegenwärtigen Augenblick statt. Und der Treffpunkt unserer Verabredung ist genau da, wo wir uns gerade befinden.
Thich Nhat Hanh, Lächle deinem eigenen Herzen zuSie können Gott berühren, indem Sie eine Blume oder die Luft berühren oder einen anderen Menschen anfassen. Außerhalb davon gibt es keinen Gott.
Thich Nhat Hanh, Versöhnung beginnt im Herzen
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Buddhismus, Fotos, Gedanken, Glück, Leben, Meditation, Rohkost, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Zen
In den letzten Tagen, habe ich mir wieder Mal, so meine Gedanken über mein Leben gemacht und schon habe ich versucht diese zu formulieren und festgestellt, dass ich ja bereits 2007 darüber geschrieben habe.
Das Leben ist ein spiritueller Weg….
Im laufe eines Lebens, durchlaufen wir verschiedene Lebenskrisen und jedes Mal müssen wir wieder ganz neue Dinge Lernen, so auch ich, zur Zeit. Mein Leben ist immer wieder, wie eine Baustelle, wo ich die Dinge meines Lebens, ordnen muss. Ich muss wieder lernen, kleinere Portionen zu essen, wieder zu spüren, wann mein Bauch voll ist. Denn von Natur aus, habe ich seit Jahren, immer ungefähr das gleiche Gewicht und konnte Unmengen essen, vorallem ass ich zu-viel Süsses, ich liebe Gebäck unddunkle Schokolade, ohne zu, zu nehmen. Auf der eine Seite ist das ein Glück, auf der anderen Seite, esse ich seit Jahren zu viel Süsses und trinke zu viele Espressos. Das Ergebnis; mein Körper ist übersäuert, ich habe Arthrose in meinen Gelenken und mein Körper braucht dringend eine Sanierung.
Vor vier Jahren habe ich das Buch: Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses gekauft und darüber im Blog berichtet. In der Zwischenzeit habe ich das Buch ausgeliehen und das ganze ein wenig einschlafen lassen. Jetzt ist das Buch zurück und ich lebe seit bald 4 Wochen wieder sehr gesund, das heisst mindesten 50% Rohkost und viel Gemüse, ohne Vegetarier zu sein. Ich esse immer noch Fleisch, 1 x die Woche, nur jetzt von glücklichen Tieren, die auch artgerecht leben durften.
Im Buch wird Gerstengrassaft, um den Körper zu entsäuern, empfohlen und den trinke ich seit drei Wochen und ich fühle mich gut und mir geht es schon wieder blendend, ohne übermütig zu werden.
Was auch sehr wichtig ist, die tägliche Portion Bewegung, nur die rechte Hand am PC bewegen, ist nicht unbedingt das richtige. Ich bewege mich täglich in der freien Natur, meistens mit meiner Kamera, der Nikon D300S und die Bilder von unterwegs zeige ich in meinem Blog erwinphoto.
Wenn man älter wird, sind Dinge die früher wichtig waren, um einiges unwichtiger geworden. Früher war es mir wichtig, meine Meinung, zu sagen, manchmal zu kämpferisch und ich wollte Recht habe.
Jetzt ist es mir wichtig, dass ich mich wohl fühle und dass ich mit mir selber im Reinen bin. Das streiten und Kämpfen habe ich aufgegeben, und ich höre öfters und gerne den Menschen zu. Klar kommt der alte Besserwisser, hin und wieder zum Vorschein, wenn ich mir aber bewusst bin, dass es nichts zum kämpfen gibt, so komme ich ziemlich gut mit mir aus, und ich bin mit meiner Umwelt im Reinen. Die Vergangenheit ist mir nicht mehr, so wichtig, den die ist nur noch Erinnerung, auch da, habe ich vieles was früher wichtig war, nicht vergessen, aber etwas ausgeblendet. Ich habe wenig zum anhaften, bringt doch aller Besitz nur Ärger und geistige Unruhe. Auch die Zukunft, ist nur insofern wichtig, weil ich bereits an der nächsten Reise am planen bin. Auch mit meinen Sorgen, bin ich langsam aber sicher im Reinen, den das sind nur Ängste die ich in die Zukunft projiziert habe, eine Riesengrosse Illusion, die für mich unbrauchbar geworden ist. Ich will keine Extreme mehr, in meinem Leben, es ist immer der mittlere Weg, der Weg wie ihn Buddha Shakyamuni gegangen ist.
Die Gegenwart ist das einzig wahre, für das es zu Leben lohnt. Das Leben kann Morgen zu Ende sein, darum geniesse ich es heute, jeden Augenblick. Die Gegenwart ist nicht laut, sie führt unser Bewusstsein in die Stille der Meditation im Hier und Jetzt.
Wenn du dein vergangenes Leben
kennen lernen willst,
schau deine jetzigen Umstände an,
wenn du dein zukünftiges Leben erkennen willst,
schau deine gegenwärtigen Handlungen an.
22.02.2013 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Fotos, Liebe, Meditation, Menschen, Sonnenuntergang, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
aber die Liebe wird bleiben….
diese Zeit lose Wahrheit im Gedicht von Khalil Gibran
hat mich beeindruckt….
Jeder Tag wird vergehen und verschwinden
in der Dunkelheit hinter dem Abendrot
und wieder als neuer Tag aus dem Morgenrot erscheinen
die Sonne wird jeden Tag wieder geboren
und dennoch ist sie nie wirklich weg
10.Februar 2013 Gedanken von zentao
Wir werden hinüber ziehen
ins entfernte Abendrot
und wohl erwachen
im Morgenrot
einer neuen Welt.
Aber die Liebe
wird bleiben,
und ihre Spuren
werden nicht verlöschen.Â
ins entfernte Abendrot
und wohl erwachen
im Morgenrot
einer neuen Welt.
Aber die Liebe
wird bleiben,
und ihre Spuren
werden nicht verlöschen.Â
Khalil Gibran, Sämtliche Werke
Tags: Achtsamkeit, Glück, Unglück, Gelassenheit, Augenblick, Buddhismus, Buddha, Meditation, Spiritualität, Zazen, Zen
Worte über Glück und Unglück von Meister Dogen
Meister Dogen lebte vor über 800 Jahren und erreichte zu dieser Zeit Erleuchtung. Es ist ein Rat den er an seine Schüler gab und diese Lebensweisheit gilt auch heute noch und wird auch in der Zukunft immer noch gültig sein.
Die Gelassenheit innerhalb des Glücks und Unglücks ist wahres Glück. Wenn du versuchst, dich deines Unglücks zu entledigen, verlierst du damit nur deine Gelassenheit, und du machst dich selbst noch unglücklicher.
Hängst du dagegen am Glück, dann verlierst du ebenfalls deine Gelassenheit und damit auch das Glück. Nur wenn du dein Leben so akzeptierst, wie es ist, wirst du wirklich glücklich und gelassen sein.
Doch glaube nicht, dass sich Glück und Gelassenheit begreifen und in Worten ausdrücken lassen. Vergiss einfach dein Begreifen-Wollen, hör auf, danach zu streben – glücklich – zu sein. Lass deinen Körper und Geist los und überlasse dich dem Glück, um so zu sein, wie du bist.
Wer willst du sein, wenn nicht du?
Wo willst du sein, wenn nicht hier?
Wann willst du leben, wenn nicht jetzt?
Und genau da bist du in diesem Augenblick –
was für ein Glück!“
von Zen-Meister Dogen
Dieser Text von Zen-Meister Dogen fasst zusammen, was der Zen-Buddhismus über das Leben jenseits von Zufriedenheit und Unzufriedenheit zu sagen hat, eine Aussage die vor allem auch heute immer noch gilt.
Lebe jetzt und nicht Morgen aber auch nicht Gestern.
01.02.2013 gepostet von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Fotos, Gedanken, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Winter, Zen
Winter eine Zeit der Ruhe und des Nachdenkens, eine Zeit sich der Vergänglichkeit des Lebens bewusst zu werden, eine Zeit, auf dem Weg in Grauweiss… durch den Nebel des Lebens gehen,neue Spuren hinterlassen die bald vom Wind der Vergänglichkeit verweht werden.Es ist auch eine Zet des Wissens, das der härteste Winter, irgendwann dem Frühling weichen muss.
11.12.2012 zentao
Die Tränen der Jugend sind wie Tautropfen
auf den Blütenblättern der Rose,
während die Tränen auf einem Greisengesicht
gelben Herbstblättern gleichen,
die der Wind zerstreut und davon trägt,
wenn der Winter des Lebens naht.
Khalil Gibran
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Fotos, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Zen

Marcel Geisser  – Zen-Lehrer
Charaktertypen aus buddhistischer Sicht – eine spirituelle Psychologie.
ein Vortrag von Zen-Lehrer Marcel Geisser
Am Montag war es wieder einmal so weit, ein Dharmagespräch mit Marcel Geisser in der Sangha Zürich. Ich habe diesen Vortrag mit meinem Handy aufgenommen und möchte Euch die Gelegenheit geben diese 5 Â Charaktertypen kennen zu lernen.
Diese 5 Buddhafamilien sind unsere Ich oder Ego Charakter die wir eigentlich alle kennen, nur erzählt sie uns Marcel in Form einer Geschichte, wie sich die unterschiedlichen Charakter benehmen würden bei einem Besuch oder auch wenn wir bei ihnen zu Besuch wären.
Marcel spricht sehr leise darum den Ton etwas höher stellen. Entschuldigt bitte die Stöhrungen zu Beginn, aber es bessert.
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Die 5 Buddhafamilien – ein Vortrag von Zen-Lehrer Marcel Geisser
erstveröffentlichung bei:Â http://taozazen.wordpress.com/2012/11/14/die-5-buddhafamilien/
15.11.2011 zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Fotos, Glück, Kunst, Künstler, Leben, Menschen, Museum, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Ich bin mehr und mehr enttäusch von unserer heutigen Kultur, das ist nur noch der Sichtbare Ausdruck der Ego-Gedanken der Künstler, da ist wenig Kunst und viel überflüssiges auf das man gut verzichten kann und der Staat zahlt noch Subventionen für die armen Künstler. Ich finde den einen Hohn.
Ich denke da am meisten an die mahlenden und gestaltenden Künste, ein Bild das jedes Kind besser und in kürzester Zeit mahlt wird für tausend Franken auch Euro verkauft. Ich weiss jeder ernsthafte Künstler schreit jetzt auf und fühlt sich vermutlich zu Recht ungerecht behandelt, aber was da abgeht hat mit Kunst und Kultur wenig zu tun. Ich weiss über Kunst kann man streiten und ich bin gerade zum Streiten aufgelegt. Das Thema Kultur stört mich schon lange und das muss jetzt mal raus. Seit Jahren versuche ich tolerant zu sein und es gibt sicher auch neuere Kunstwerke die durchaus gefallen können aber es gibt zu viel anderes. Hier zur Information was Kunst und Kultur wirklich ist.
Neuerdings gibt es überall Auktionen und da werden Bilder zu Preisen verkauft, die ins Astronomische gehen, es ist nur noch ein Geschäft und die Kunst eine Geldanlage. Das ist doch irgendwie Krank.
Der wahre Künstler weiss nie ob er etwas zu Essen hat und ob er ein Bild verkaufen kann. Es mag heute etwas besser sein, als früher, aber erst wenn man es verkaufen kann, wird es zur Kunst.
In jungen Jahren wollte ich auch mal Künstler werden und ich habe einige Bilder gemalt und die wahren gar nicht so schlecht, aber davon leben hätte ich nicht gekonnt und ein Hungerkünstler wollte ich nie sein und Jahre lang auf den Durchbruch warten, das war nicht mein Ding, ich musste schliesslich eine Familie ernähren und das ging nur mit arbeiten.
Malen ist eine Geistige Kunst, das was der Künstler sieht, das weiss die Hand zu malen, das geschieht einfach, ich habe das oft erlebt, wie am Ende das Bild einfach fertig war, wer hat jetzt wirklich dieses Bild gemalt. Heute geht es mir beim Schreiben und Fotografieren so, das echte Werk kommt aus meinem inneren, klar haben meine Gedanken einen grossen Einfluss, aber war ich das.
Wenn das Kunstwerk geschaffen wird, ist es noch lebendig und zeigt einen Ausdruck des Geistes der zurzeit des schaffen, aktiv war. Wenn das Bild verkauft ist und an der Wand hängt, ist es nur noch ein Ausdruck, des Stolzes des Besitzers, dass er ein Bild von Kandinsky besitzt, auch wenn es vielleicht nur eine Kopie ist.
Kunst im Museum ist tote Kunst, weil sie präpariert und restauriert wird, so dass dies Kunst scheinbar ewig wäre, aber auch das ist eine Illusion. Auch wenn das verstaubte Kunstwerk, nach Jahrhunderten noch bewundert werden kann, so ist der Geist der das Werk erschaffen hat, schon lange Tod.
Bei uns werden seit einigen Jahren, so rostige Metall Würfel und andere Formen in die Natur gestellt und dem sagt man dann Kulturweg, vorher macht man die Natur Kaput um so ein Ding an den unmöglichsten Orten auf zu stellen, wer bezahlt diesen Unsinn und Umwelt Zerstörung? Ich habe gerade gelesen das soll eine Stiftung sein? Schade um das Geld, da könnte man besseres machen damit. Wer hat den Bürger gefragt ob er das will? Das Kunst Geschmacksache ist, ist mir schon klar, aber der gesunde Menschenverstand sollte dabei nicht verloren gehen.
Oder ich denke da an einen Harald Nägeli der seine Strichmännchen an Hauswände und auch an schöne Hausfassaden, schmierte mit schwarzer Farbe und, dann später, die ganze Fassade ins Museum gebracht wurde und das nennt man jetzt Kunst und der Künstler lässt sich überall feiern und ich nenne das, Schmiererei genau so die Graffitikünstler, die ganze Unterführungen gesprayten. Wobei hier hat es oft einige echte Künstler darunter, wenn ich mit dem Fotoapparat unterwegs bin fotografiere ich gelungene Bilder.
Das was Kultur früher war, das war noch Kunst, die wurde auch gefördert von der Kirche und den Fürsten, es war auch ein Ausdruck, dessen was im Volk gemacht wurde, das war noch Volkskunst im wahrsten Sinne des Wortes. Das war noch ein künstlerisches Handwerk, wo jeder Betrachter staunt und in sich selber weiss, so etwas könnte ich nie. Ich bewundere auch alte Meister wie Van Goch, das war noch Kunst.
Die Kunst ist heute ein Teil von unserer Konsumgesellschaft und kann in jedem Warenhaus gekauft werden.
Wie wird in der Zukunft wohl unsere Kultur, einmal beurteilt werden?
Dazu habe ich noch Zitate gefunden, die auch einiges Aussagen über die heutige Kultur und ihre Auswüchse machen.
Alles redet von Kultur, aber was ist das schon mehr als eine Verfeinerung unserer Triebe? Wie sehr wir uns auch bemühen, die Falten unserer Triebe auszubügeln, vom Buddhismus aus gesehen hat das mit Fortschritt oder Zivilisation nichts zu tun. Alles redet heutzutage von Fortschritt, doch ich frage mich: In welche Richtung schreiten wir eigentlich fort?
Kodo Sawaki
Der ist ein Narr, der die Kultur von der Arbeit zu trennen gedenkt. Denn der Mensch wird zunächst einer Arbeit überdrüssig werden, die nicht mehr Teil seines Lebens ist, und sodann wird ihn auch eine Kultur nicht mehr befriedigen, die nur noch ein Spiel ohne Einsatz darstellt.
Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste,
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Die Anonymität des Künstlers ist Teil einer Kultur, die durchdrungen ist von dem Verlangen, sich vom eigenen Selbst zu befreien. Die Philosophie, die dahinter steht, richtet sich mit aller Macht gegen die Illusion des «Ich bin es, der etwas tut». In Wahrheit tue ich gar nichts, in Wahrheit bin ich nur das Instrument; menschliche Individualität ist kein Ziel, sondern nur ein Mittel zum Zweck [...].
Der Wunsch, daß alle Welt weiß, daß «ich etwas gemacht habe, ist der Wunsch eines Menschen, der noch nicht erwachsen ist».
Der Wunsch, daß alle Welt weiß, daß «ich etwas gemacht habe, ist der Wunsch eines Menschen, der noch nicht erwachsen ist».
Ananda K. Coomaraswamy,
Christian and Oriental Philosophy of Art
06.11.2012 Text zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddhismus, fotografieren, Fotos, Gedanken, Glück, Menschen, Reise, Reisen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Zen
Als ich in den letzten Wochen auf Reisen in der Türkei war, da begegnete mir die Vergänglichkeit in allerlei archeolgischen Stätten. Die Vergangenheit wird wieder ausgegraben es sind nur alte Steine, die wohl eine Geschichte haben, der man versucht auf die Spur zu kommen.Die Gedanken die zum erbauen dieser alten Säulenhalle geführt hat sind nicht zu finden und sind wohl endgültig vergangen.
Wenn ich auf Reisen bin, bin ich automatisch achtsam, täglich höre und sehe ich neues und ich versuche all dies mir zu merken, ein Ding der Unmöglichkeit. Zum Glück kann die Bilder mit dem Fotoaparat festhalten, aber auch Bilder sind nur ein Dokument von diesem Augenblick, den ich nur mit einem kleinen Ausschnitt festhalte, die Wirkliche Grösse von dem gesehenen ist in meiner Erinnerung gespeichert. Aber auch die beste Erinnerung verblasst mit der Zeit.
Das Foto ist aus Ephesos von meiner Reise in die Türkei.
Türkei 2012 Ephesos

vergangene Gedanken
Dazu passen die Worte von Kodo Sawaki
84 tausend Gedanken entstehen und vergehen: Das bedeutet, dass dein Körper – ganz ohne dein Zutun! – seinem Geschäft nachgeht, ohne seine Tätigkeit auch nur für einen einzigen Augenblick zu unterbrechen. Deshalb bist es nicht wirklich “du”, der diese Gedanken “hat”, und es ist dein Irrtum, wenn du glaubst, dass das “deine Gedanken” sind, mit denen du nun irgendetwas anstellen musst. Um diesem Irrtum zu entgehen, befasse dich einfach nicht mit den Gedanken – die Haltung deiner Praxis ist richtig, wenn du die Gedanken einfach sein lässt. Dann wirst du verstehen, dass das Entstehen und Vergehen der 84 tausend Gedanken nichts weiter als die natürliche Funktion deines Körpers in jedem Augenblick sind. Du verdankst es diesem Funktionieren, dass du in diesem Augenblick am Leben bist, und deshalb ist jeder einzelne Gedanke nichts anderes als das Licht der Wahrheit.
Kodo Sawaki
27.10.2012 zentao
Tags: fotografieren, Fotos, Reise, Weg, Zen

unterwegs in der Türkei – dieses Bild habe ich wärend der Fahrt gemacht
Ich bin wieder da – nach einer schönen Reise mit vielen Bilder aus der Türkei starte ich heute, eine Serie mit meinen schönsten Bilder von meiner Reise auf meinem Photoblog erwinphoto mit meinem ersten Beitrag von meiner Reise, die wie immer auch wieder eine Reise zu mir selber war.
Jeder Tag ist eine Reise,
und die Reisezu sich selbst, ist das Zuhause.
Matsuo Basho
(1644 – 1694)
Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt.
Lao-tse
(6. Jahrhundert v.Chr.)
Ein guter Reisender hat keine festen Pläne und er beabsichtigt nicht anzukommen
Lao-Tse (6. Jahrhundert v.Chr.)
1. Türkei 2012 – Istanbul – Hagia Sofia
2. Türkei 2012 – Istanbul – Blaue Moschee
3. Türkei 2012 auf den Strassen beobachtet
4. Türkei 2012 im Basar
5. Türkei 2012 – Fahrt auf dem Bosporus
6. Türkei 2012 –Â Troja
7.Türkei 2012 –Â Pergamon
8.Türkei 2012Â Ephesos
9.Türkei 2012 – Sirince ein Grichisches Dorf
10.Türkei 2012 –Â Pamukkale
 2 weitere werden folgen – also bleibt dran….
Jeder Tag ist eine Reise,
und die Reisezu sich selbst, ist das Zuhause.
Matsuo Basho (1644 – 1694)
Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt.
Lao-tse (6. Jahrhundert v.Chr.)
Ein guter Reisender hat keine festen Pläne und er beabsichtigt nicht anzukommen
Lao-Tse (6. Jahrhundert v.Chr.)
17.10.2012 zentao – erwinphoto
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Fotos, Gedanken, Meditation, Menschen, Vergänglichkeit, Weisheit

Binde den Elefanten des Geistes
mit dem Seil der Achtsamkeit an gute Gedanken
und alle Gefahren verschwinden
alle Tugenden liegen in Deiner Hand
Die Worte von Shantideva zeigen uns, unseren Geist als trägen Elefanten, was für ein treffendes Bild.
Dank dem Seil der Achtsamkeit können wir diesen trägen Geist durch alle Unannehmlichkeiten unseres Lebens führen.
Dazu braucht es die Erfahrung, das die Achtsamkeit ein wirksames Hilfsmittel ist.
Aus der Erfahrung entsteht Vertrauen.
15.09.2012 zentao
Tags: Atem, Buddhismus, Ego, Fotos, Gedanken, Geschichten, Meditation, Musik, Spiritualität, Vergänglichkeit, Zen

vor meinem Fenster
*
ich sitze auf meinem Kissen
ich beobachte meinen Atem
ein…aus…ein…aus..
habe ich da Licht im Badezimmer gelöscht?
Gedanken sind nur Gedanken
ich lass sie vorüberziehen…
mein gewöhnlicher Geist(EGO)
versucht mir Geschichten zu erzählen
ein atmen …ausatmen…
ein…aus…ein…aus…
ich werde schläfrig…
den Atem beobachten
geschehen lassen…
irgendwo hämmert jemand…
da ist nur Lärm….
irgendwoher höre ich Musik…
einfach hören ohne festhalten…
ich kehre immer wieder zu meinem Atem zurück
die Gedanken und Gefühle
drehen sich wie ein Karussell
das Gedanken Karussell dreht sich immer langsamer
was ich höre dritt in den Hintergrund
ich bin ganz hier bei mir
ich höre den Lärm und die Musik weit entferntÂ
unwichtig
die Knie schmerzen
 ich beende meine Meditation für heute
die Erleuchtung muss noch ein Weilchen warten
Â
29.08.2012 Text von zentao
Tags: Buddhismus, Fotos, Glück, Leben, Meditation, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen

Rabe im Flug
Gestern habe ich wieder einmal meinen Rabenschwarzen Tag eingezogen. Mein Mail Ordner funktioniert nicht mehr, vermutlich hat auch die Festplatte einen Schaden? Meine Mails sind verschwunden und und die verbindung zum Server klappt auch nicht. Es war ein Schock, da waren auch Buchungen von Reisen in der nächsten Zukunft darauf, zum Glück habe ich die bereits Ausgedruckt, der Rest sind so Links zu Videos und so Fotozusammenstellungen, von denen ich dachte dass, die vielleicht noch mal nützlich seien. Aber was solls, das kann ersetzt werden. Es war nichts wervolles dabe, zum Glück war alles halb so schlimm, kein Verlust. Es ist und war eine Übung in loslassen.
Im Zen heißt es, daß durch die Fähigkeit, inmitten der Welt Achtsamkeit zu üben weit mehr Kraft entsteht, als durch das einsame Sitzen und Vermeiden von Aktivität. Die tägliche Arbeit also ist der Meditationsraum, die zu erledigende Arbeit die Übung.
Philip Kapleau, Der vierte Pfeiler des Zen
29.08.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Fotos, Kochen, Menschen, Vergänglichkeit, Zen
So langsam kommt der Alltag wieder, am Freitag war unser erstes Zazen nach den Sommmerferien.
Auch mein alltägliches Kochen hat mich wieder, ich dachte es wäre mal wieder an der Zeit in meiner Folge Backen ist ein Männerhobby wieder einmal etwas zu schreiben.
Heute habe ich Thailändisch gekocht.

Gemüse-Rührgebratenes mit Pflaumensaucé + Cashewnüssen
Gemüse-Rührgebratenes mit Pflaumensaucé und Cashewnüssen
ein Thai Gericht
2 Rüebli (Karotten ) 1/2 Kohlraben, 3 Frühlingszwiebeln,
1 rote Pepperoni, 1 Chilli,
1 Zucchetti – alles fein schneiden
getrocknete Shitakepilze + Mu-err Pilze in heissem Wasser einweichen, nach Bedarf
Ca. 10 Trockenpflaumen in heissem Wasser engelegt
2 handvoll Cashewnüsse – leicht angebraten – erst am Schluss beigeben
1 Banane
3 TL Pflaumenwein,
2 Tl Austernsauce,
1 Tl Sojasaucé,
1 TL Sambal Oelek
1 Tl Rohzucker
1 Tl Speisstärke in etwas Weisswein auflössen – alles zusammen mischenÂ
Das Gemüsse, der Reihe nach anbraten, Ca 5 – 8 Minuten -Â zuerst die Rüebli. Kohlraben, Frühlingszwieberl, Shitakepilze gefolgt von den anderen Gemüse.
Mit Pflaumenwein ablöschen und und die Pflaumen mit dem Wasser und der zusammengemischten Saucé bei geben, am Schluss noch die geschnittenen Bananen.Bei Bedarf immer etwas Wasser dazu geben, und immer rühren damit nichts anbrennt
Das ganze noch etwa 3 – 5 Minuten köcheln lassen, das Gemüse sollte noch Bissfest sein. Die Saucé abschmecken mit Salz und Pfeffer und bei Bedarf noch nachschärfen, mit Chilli und servieren.
Ich wünsche Euch ein gelingendes Nachkochen
20.08.2012 Text und Rezept bei zentao
Foto von erwinphoto
Backen ist ein Männer-Hobby 1
Backen ist ein Männerhobby 5Â Spargelpizza
Backen ist ein Männerhobby 6 “Sizilianische Nudeltorte mit Gemüse”
Es ist endlich ein richtiger Sommer
ich schleppe Wasser
meine Pflanzen haben Durst
die Sonnenblumen und der Hibiskus blühen
die Tomaten sind reif
ich geniesse das heisse Wetter
wie lange noch?

Sommer-Balkongarten
Hier noch die passenden Zitate
Ärgere dich nicht darüber, dass der Rosenstrauch Dornen trägt,
sondern freue dich darüber, das der Dornenstrauch Rosen trägt.
- Autor unbekannt -
Dem Traurigen ist jede Blume ein Unkraut
dem Glücklichen jedes Unkraut eine Blume
- Autor unbekannt -
alle Fotos bei erwinphoto mein Sommerbalkongarten
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Fotos, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Weisheit, Zen

Brienzerrothorn
Ein Zenschüler hatte überall nach Erleuchtung gesucht, aber nirgends eine Antwort gefunden, bis er eines Tages einen alten Mann langsam einen Bergpfad hinabsteigen sah, der einen schweren Sack auf der Schulter trug.
Er wusste augenblicklich, dass dieser alte Mann das Geheimnis kannte, nach dem er so viele Jahre verzweifelt gesucht hatte.
“Alter, sage mir bitte, was du weißt. Was ist Erleuchtung?”
Der alte Mann sah ihn lächelnd an, dann ließ er seine schwere Last von der Schulter gleiten und richtete sich auf.
“Ja, ich sehe!” rief der zenschüler. “Meinen ewigen Dank! Aber bitte erlaube mir noch eine Frage: Was kommt nach der Erleuchtung?”
Abermals lächelte der alte Mann, bückte sich und hob seinen schweren Sack wieder auf. Er legte ihn sich auf die Schulter, rückte die Last zurecht und ging seines Weges.
Der Schüler näherte sich dem Meister: “Seit Jahren suche ich die Erleuchtung”, sagte er “Ich fühle, dass sie nicht mehr weit ist. Ich möchte wissen, welchen Schritt ich als nächstes tun soll”.
“Und wie erwirbst du deinen Lebensunterhalt?” fragte der Meister.
“Noch habe ich nicht gelernt, um mich selbst zu ernähren. Mein Vater und meine Mutter unterstützen mich. Aber das tut doch hier nichts zur Sache.”
“Der nächste Schritt besteht darin, dass du eine halbe Minute lang in die Sonne blickst”, sagte der Meister. Der Schüler gehorchte. Als die Zeit um war, bat der Meister den Schüler, er möge ihm das Feld um sich herum beschreiben.
“Ich kann es nicht sehen, die Helligkeit der Sonne hat meinen Blick getrübt”, antwortete der Schüler. “Ein Mensch, der nur das Licht sucht und die Verantwortung für sich selbst anderen überlässt, wird die Erleuchtung nicht finden. Ein Mensch, der in die Sonne starrt, wird am Ende blind”, sagte darauf der Meister.
Paulo Coelho aus: Der Wanderer
8.08.2012 gepostet von zentao auf Zenkreis München

weder angenehm noch unangenehm
Im Leben erleben wir das, was uns geschieht, entweder als angenehm oder als unangenehm, ist es angenehm versuchen wir fast immer es festzuhalten und ist es unangenehm, wollen wir es, so schnell wie möglich weg haben, also verdrängen wir und schieben es weg. Dabei gibt es noch ein Paradox, den aus angenehmen wird häufig, etwas unangenehmes. Zum Beispiel, wenn wir zuviel Essen und Trinken, fühlt es sich als oft unangenehm an.
Das eine begehren wir, das ist Begierde, das andere wollen wir nicht, das ist Ablehnung und aus diesen beiden, bestehen die meisten Probleme die wir haben. Wir sind unglücklich und unzufrieden, nur weil wir uns selber dauernd nachgeben. Es ist wieder einmal das Denken, dieses Gedankenkarusell, das uns immer wieder Fallen stellt und wir trampen noch so gerne hinein.
Daraus entsteht eine Art Kreislauf, erleben wir unangenehmes, suchen wir das Angenehme und so fort, wir wollen immer etwas anderes als das was wir haben. Wie die berühmte Märchen Figur dem Hansdampf;
De Hansdampf im Schnäggeloch
hät alles was er will
und was er will, das hät er nöd
und was er hät, das will er nöd
De Hansdampf im Schnäggeloch
hät alles was er will…
Aber wir sind nicht Hansdampf oder doch? So ein wenig ist der Hansdampf immer ein wenig in uns. Wie mit allem, wenn es uns plötzlich bewusst wird, was da in uns geschieht, suchen wir nach einer Lösung und die heisst, sich lösen. Weder am angenehmen festhalten noch das unangenehme verdrängen. Das Zauberwort heisst “akzeptieren,”wenn wir es akzeptiren, ist die Entscheidung gefallen und es gibt kein Weg zurück, es gibt nur die Dinge so nehmen wie sie sind.
Weil wir uns entschieden haben, wird alles auf einmal leicht und wir wissen wieder was wie brauchen und was nicht. Wir können uns auch fragen, ist es Wichtig ? Denn meistens ist es unwichtig.
In der Meditation haben wir gelernt, Gedanken und Gefühle die auftauchen zu benennen und dem zufolge ist angenehm nur angenehm und unangenehm ist nur unangenehm. Wenn man das konsequent tut, wenn unangenehmes hochkommt, benennen wir es mit “es ist nur unangenehm” und lassen es los, genauso beim angenehmen, “es ist nur angenehm.” Wenn wir aufhören zu bewerten und aufhören zu vergleichen, so sind wir der Zufriedenheit schon ein wenig näher.
Alles, was wir irgendwann einmal als angenehm erlebt haben, wollen wir verewigen. Das ist die so genannte samsarische Energie, eine unfassbar starke Energie: Es entstehen immer neue Illusionen aufgrund von egozentrischem Verlangen.
Marcel Geisser, Die Buddhas der Zukunft
9.07.2012 Text von zentao
Morgenmeditation

Wolken kommen und gehen
Das unser Denken so ähnlich funktioniert wie unser Darm, hat mich irgendwie nicht überrascht, weil diese Bewegungen im Hirn, kommen dem schon sehr nahe. Auf jedenfalls fand ich das sehr lustig. Dieses Gedanken herumschieben im Hirn, kommt mir schon sehr bekannt vor und erlebe ich oft. Dank der Hirnforschung wissen wir das jetzt sehr genau. Da ich kein passendes Bild zum Thema habe, kommen die Wolkenbewegungen dem schon am nächsten.
5.07.2012 Kommentar von zentao
Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass der allergrößte Teil des menschlichen Denkens ein subpersonaler Vorgang ist, so etwas wie Darmbewegungen, d.h. dieser ständige innere Monolog, dieses Geschichten erzählen, Assoziieren, Plappern, dieser Prozess ist automatisch, ständige Darmbewegungen im Gehirn. Eine interessante Vorstellung oder?
Menschen, die meditieren, wissen darum und wollen oft eine Haltung des freundlichen „Aha, so ist das also bei mir“ einüben, es also nicht weiter bewerten, was da so blubbert und plappert. Längst haben auch die Hirnforscher Spaß daran gefunden, Meditation zu untersuchen bzw. die Meditierenden in die berühmte Röhre zu schieben – neurologische Daten werden erhoben. Und sie haben herausgefunden, dass die Meditierenden durch eben dieses Meditieren allmählich die Struktur ihres Gehirns verändern und andere Bewusstseinszustände herbeiführen können.
Weiterlesen bei taozazen Hirnforschung und Meditation
Über Hirnforschung habe ich noch einen interessanten Beitrag gefunden







































