Geist

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Es ist erstaunlich, wie oft ich meinen Tagesablauf plane und dann kommt es ganz anders als ich ursprünglich gedacht habe. Es geschieht einfach und wenn ich am Abend meinen Tag retour verfolge, dann war es einfach richtig so wie es gekommen ist. Heist das jetzt ich soll nicht mehr planen und nur noch in den Tag hinein leben? Ich denke planen ist schon in Ordnung doch wenn es anders kommt muss man die veränderte Situation annehmen können. Vereinfacht gesagt im Augenblick leben, vermehrt im Gegenwärtigen Moment leben, was ja nicht immer leicht ist. Es ist leichter gesagt als getan. Doch wenn ich es geschehen lassen kann, eröffnen sich mir ganz neue Möglichkeiten, wenn mein Geschehen nicht mehr durch die Angst geleitet wird, sondern, durch ein; “ich weiss es kommt schon gut” wenn ich den Schmerz einfach sein lassen kann, mit dem Wissen, das geht vorbei. Noch vor Jahren konnte ich Schmerzen sehr schwer aushalten und ich versuchte ihn so schnell wie möglich wieder los zu werden. Seit es mir immer öfters gelingt im Augenblick zu leben hat sich mein Leben stark vereinfacht. Vieles was mir früher wichtig war, das hat immer noch seinen Platz in meinem Leben. Doch mir ist heute sehr bewusst, das meine Zeit auf dieser Welt irgend wann zu Ende geht. Darum habe ich aufgehört, Dinge zu horten und Materielles an zu häufen, mit der Überlegung wer räumt dann irgendwann diesen Plunder wieder Weg. Wenn ich zurück blicke, stelle ich fest, dass sich mein Leben, Jahr für Jahr verbessert hat, nicht unbedingt im materiellen Bereich, sondern in meiner Einstellung zu mir und meinen Mitmenschen. Seit ich den negativen Gedankenstrom zur Welt stoppen konnte, kommt so viel gutes zurück.

Meine Erkenntnisse daraus;

Je mehr ich von mir und den Anderen Erwarte umso mehr geht schief. Solange ich versuche Dinge zu erzwingen, lebe ich in einer Spirale von Gewalt und Angst. Das Schlüsselwort ist für mich “Vertrauen”

Diesen Beitrag habe ich auch nicht geplant, es war ein spontane Idee und ich habe einfach Mal, mit schreiben begonnen, ein Gedanke kam zu anderen. Von wo kamen diese Worte, auch diese sind einfach aus meinem Geist entstanden, sie waren plötzlich einfach da. Es ist wunderschönes Wetter und ich gehe noch etwas Sonnenschein tanken. 

hier noch die passende Weisheit von Buddha der heutigen Zeit angepasst

Arbeitet, als würdet ihr kein Geld brauchen,
liebt, als hätte euch noch nie jemand verletzt,
tanzt, als würde keiner hinschauen,
singt, als würde keiner zuhören,
lebt, als wäre das Paradies auf der Erde.

12.06.2013 Copyright©zentao

 


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Wir sind was wir Denken Teil 1

die Gedanken

Seit Jahren beobachte ich an mir selber, dass wenn ich in einer schlechten Stimmung bin und wenn ich ärgerliche und zornige Gedanken zulasse, dann geht es mir nicht sehr gut. Meine Gedanken drehen sich im Kreis und  ich komme nur mühsam aus diesem Loch und ich habe Mühe wieder ruhig und gelassen zu werden.

Was mir aber hilft, das ist die Meditation und sportlich Betätigung und aller Ärger ist sehr schnell vorbei.. Beim Sport wie auch in der Meditation Atmen wir anders, viel tiefer und wir sind konzentrierter, als im täglichen Leben. Das Wort, heisst Achtsamkeit, und hilft so wohl im Sport wie in der Meditation. In der Meditation ist es wichtig, dass wir unseren Atem beobachten, und es ist unvermeidbar, dass Gedanken auftauchen, das Ziel jeder Meditation ist nicht an den Gedanken festhalten. So wie in diesem Beispiel, welches in der Zen-Meditation gebraucht wird; ” Ich sitze wie ein Berg die Gedanken, sind wie weisse Wolken, sie ziehen einfach vorbei.” Wir beobachten auch unsere Gedanken, wie sie kommen und wie sie wieder gehen. Das ist sehr wichtig, sie zu benennen, da ist ein Gedanke, dabei können wir sehr gut wahrnehmen, dass Gedanken auch wieder verschwinden.

Wir lassen die Gedanken vorüberziehen, wir wissen dass aus einem Gedanken, den wir festhalten, eine ganze Gedankenkette werden kann. Am Anfang der Meditation haben wir vielleicht einen Gedanken ans Essen und nach einer Weile, gehen wir zum Kühlschrank und genau aus diesem  Grund beobachten wir unseren Atem, solange wir bei unserem Atem sind, sind wir bei uns.

Wenn es uns bewusst wird, dass wir in eine falsche Richtung denken, können wir, wie umschalten  den Blickpunkt ändern und die Gedanken neu und positiver formulieren. Die Gedanken sind eine ganz grosse Kraft, darum müssen wir, wenn wir schon Denken, positive Gedanken entwickeln. Mir ist schon lange bewusst, wir sind das was wir Denken. Wenn wir von einem Thema begeistert sind, sehen und hören wir alles was uns interessiert. Wir begegnen Menschen, die uns helfen und uns  fördern. Das was wir Glauben und Wünschen, wird in Erscheinung treten. Das ist das Gesetz der Anziehung, ” gleiches zieht gleiches an” Was immer wir für einen Gedanken denken, ziehen wir die gleiche Qualität von Gedanken, in unser Leben.

Leider denken die meisten Menschen in der Form der Ablehnung, ” das will ich nicht ” das kann ich nicht.” Sie ziehen damit genau die Energie an, die sie nicht wollen. Unsere Gefühle werden dadurch noch verstärkt. Schon Buddha sagte, dass Ablehnung zu Leiden führt (erste der edlen Vier Wahrheiten) Wenn wir also etwas ablehnen, senden wir negative Energien ans Universum. Wenn wir etwas akzeptieren können, vereinfacht das unser Leben und alles wird leichter.

Viele Menschen konzentrieren sich auf den  Mangel und dass sie immer zu wenig bekommen. Sie haben immer das Gefühl, zu kurz, zu kommen. ” Ich kann mir das nicht leisten” zu dem denken wir meistens in der Vergangenheit und Zukunft, unser Denken ist selten in der Gegenwart.

Unser Unterbewusstsein ist eine Art Filter, es versteht überhaupt keine Verneinungen. Eine Formulierung, wie “ich will keine Schmerzen,” wird verstanden, “ich will Schmerzen.” Und genau das bekommen wir. In dem Buch Das Geheimniss interviewte Rhonda Byrne 24 Spirituelle Lehrer mehrheitlich aus den USA. Was diese Lehrer erzählen ist altbekannt, das meiste wussten schon Buddha und Jesus. Alter Wein in neuen Schläuchen. Nach diesem Buch ist es jedem möglich, dank dem Gesetz der Anziehung, genau das anzuziehen, was wir uns wünschen und brauchen. Diese 24 Lehrer erzählen in diesem Buch, auch von ihren Erfahrungen. Sie betonen immer wieder wie wichtig die Meditation ist. Eines wird in diesem Buch klar, wenn wir eine Ungesunde Situation nicht ändern, werden wir immer mehr von dem, was wir nicht wollen anziehen, bis wir genug haben und auf positiv umschalten. Was immer ihre Geschichte in der Vergangenheit war, wenn wir jetzt in der Gegenwart, positiv denken, können wir, vielleicht nicht alles, doch einiges zum Guten wenden.

Wie beim Radio, bei einem schlechten Programm, wechseln wir einfach die Frequenz.

Sollten unsere Wünsche in Erfüllung gehen, müssen wir uns Bewusst sein dass das Begehren von Buddha auch als Leiden erkannt wurde (erste der edlen vier Wahrheiten). Sollten wir also Morgen alle Reich sein und mit einem Ferrari herum fahren, dann hoffe ich dass wir mit der nötigen Gelassenheit, damit umgehen.

31.10.2007  Text  von zentao

04.04.2013 neu überarbeitet

PS: Es gibt noch ein empfehlenswertes Buch von Kurt Tepperwein, “Die Geistigen Gesetze” Dieses Buch ist Ausführlicher und geht mehr ins Detail. Aber auch hier, diese Gesetze wirken nur wenn man sie anwendet. Auch dieses Buch kann ich nur empfehlen.

auch noch lesen;

Wir sind was wir Denken Teil 2

Wir sind was wir Denken. Teil 3



Haus Tao in Wolfshalden

das Haus Tao in Wolfshalden AR Schweiz

Jetzt bin ich also, an diesem Retreat und ich soll Schweigen, ich der im Alltag, eher zuviel und zu laut redet, soll jetzt Schweigen!! Wie ich bereits geschrieben habe:

 am ersten Morgen bin ich reingefallen

und habe,aus Gewohnheit, “Guten Morgen” gesagt.

Schweigen soll ich nicht nur im Aussen, Schweigen, soll auch mein Geist, dieses dauernde Geplauder im Kopf, das wie von selber in meinem Geist abläuft, ist nicht erwünscht und soll aufhören oder zu mindestens etwas weniger werden. Bis jetzt habe ich gedacht, da kann ich doch nicht viel ändern, das ist nun mal so. Die Frage die dann auftaucht ist ganz klar; “wie mache ich das – Schweigen?”

In der Meditation erklärt uns Marcel Geisser unser Zen-Lehrer, das wie? Der Buddha habe sich nie für das “warum” interessiert, vielmehr interessierte er sich immer für das “wie.” Am Beispiel der Glocke, die er mit dem Schlagholz zum klingen brachte, erklärte er;”wenn die Glocke ertönt, so hören wir den Klang und unser Hörsinn folgt automatisch dem Ton, und unsere Gedanken sind weg, da ist nur noch der Klang der Glocke. Wenn wir genau hinhören, so stellen wir fest, da ist ein pulsieren und ein leichtes vibrieren im Ton und es ist nur noch Hören da. Irgend wann verebbt der Ton und verschwindet im leeren Raum.

Wenn im Geist ein Gedanke auftaucht, dann höre er auch wieder einmal auf, bevor ein neuer Gedanke aufkommt. Zwischen zwei Gedanken gäbe es eine Lücke und diese sollen wir einfach erweitern, leichter gesagt als getan, in der Praxisübung stelle ich dann fest, es funktioniert. Wenn wir den Ton der Glocke hören, sei das “nur angenehm. Genau so sind  Schmerzen in unserem Körper “nur unangenehm. Die Schmerzen seien genau wie der Ton, etwas das durch unseren Geist ausgelöst wird, genau gesagt, durch unsere Gedanken. Das pulsieren und vibrieren des Tones, können wir relativ leicht hören und spüren. Der Schmerz habe auch so ein pulsieren und vibrieren, nur ist das meisten so intensiv, dass wir die Schwingung im Hintergrund gar nicht mehr spüren. Wir wollen nur das der Schmerz so schnell wie möglich wieder verschwindet.

Wenn wir nur beobachten, und den Schmerz wahrnehmen, ohne ihn zu bewerten, so wird auch der Schmerz weniger, es dauert vielleicht etwas länger als beim Ton, aber auch der Schmerz, wird irgend wann, wie von selbst vergehen.

Seit ich das mit den Gegensätzen von Ton und  Schmerz verstehe, sind meine Schmerzen, nicht verschwunden, aber wenn sie auftauchen, folge ich ihnen, nur noch als Beobachter und stelle fest, das ist nur unangenehm und die Schmerzen sind irgendwie unwichtig geworden, sie sind nicht mehr der Mittelpunkt meines Lebens.

03.04.2013 Text von zentao


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Langsam – aber sicher geht es mir wieder besser, nach 4 Tagen einfach nur müde und ohne Kraft,auch ohne Fieber, aber jetzt geht es wieder Aufwärts, mir geht es wieder viel besser, ich bin schon fast wieder ganz Gesund. Das kam wie angeworfen, wie aus heiterem Himmel., was immer es war, anderen geht es auch so. Es war so ein einfühlen, wie es alten Menschen geht, wenn sie wirklich keine Kraft mehr haben und alle immer sagen,; komm es geht schon, Du musst nur wollen,” dummes Zeugs, wenn nichts geht, dann geht auch gar nicht, auf jeden Fall so wars in den letzten Tagen.

Heute wollte ich mich etwas bewegen und bin in unser Shoppingcenter im Hause runter gestiegen und etwas im Baumarkt rumgelaufen, ich wollte mal schauen, was es da alles so interessantes gibt und habe fest gestellt, da ist ja Ausverkauf. Fast alles zum halben Preis und wenig was man wirklich brauchen könnte. Die Menschen waren, richtig aufgeladen, mit dem Gedanken, etwas günstiges zu erstehen, sie kamen mir vor wie die Spatzen. Was es da alles für überflüssiges Zeugs verkauft wird, ich habe nur gestaunt und habe mich gefragt;”wer kauft den das noch?” Alte Weihnachtsdekoration, Gartenartikel vom Sommer, massenhaft Kleinkram, Bastelartikeln, teilweise defekt, was interessant gewesen wäre, war schon von Anfang an zu teuer.Aber wieder staunte ich, an den Kassen, standen die Leute Schlange, offenbar, waren die Menschen erfolgreich auf ihrer Beutejagd. Man sollt ja auch nicht, wenn man nichts braucht und auch nicht mit einem wachen Zen-Geist, in so einen Laden gehen, auf jedenfalls, weiss ich wieder, wie gut es mir geht, wenn ich nichts brauche.

19.Januar 2013 Text von zentao


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Wenn ich mir so überlege, dass mein Leben durch meine Gedanken, zu dem wurde was ich heute mein Leben nenne, so staune ich immer wieder was so alles möglich ist. Dies zu erkennen musste ich erst lernen, überhaupt zu erkennen, was diese Gedanken so alles anstellen und was für Folgen meine Gedanken haben, für mich und andere. Dazu musste ich erst lernen, dass es so etwas wie Geist gibt, der ich zugleich bin und von dem ich zur selben Zeit gesteuert werde. Der Geist ist meine beseelte Energie, die in diesem Körper lebt und ihn benutzt, so wie wir auch ein Auto mein eigen nennen und doch sind wir dieses Auto nicht.

Â

Wer ist dein Feind? Der Geist ist Dein Feind.

Wer ist dein Freund? Der Geist ist dein Freund.

Lerne die Wege des Geistes kennen.

Zähme ihn mit Umsicht.

Buddha

Der Geist, das sind ja nicht nur meine Gedanken, ” wenn es dann immer meine Gedanken sind?” Nein das sind auch meine Emotionen, und die sind eng mit den Gedanken gekoppelt. Wer war zuerst? Der Gedanke oder die Emotion? Ich weiss es nicht genau, ich vermute dass meisten der Gedanke zuerst da ist, gefolgt von der Emotion. Was immer, mir geschieht, reagiere ich, je nach Situation, entweder zuerst mit emotionsgeladenen Gedanken oder mit kühlen Gedanken mit unterschwelligen Emotionen.

 

Dieser Geist ist ein Geschichten-Erzähler, der mir oft schon die schlimmsten Dramen in Gedanken vorgespielt hat, so dass ich meinte, die Welt gehe unter. Der mir auch Geschichten von Freuden und Reichtum erzählte, von Millionen die nie eintrafen. Jahrelang glaubte ich alles was mir mein Geist erzählte. Da waren Geschichten aus meiner Kindheit, die mir erzählten, ” ich sei ungeliebt” Geschichten aus der Schulzeit, “aus mir werde nie etwas gescheites” und Geschichten, die mir erzählten, ” ich sei unheilbar krank.” Keine dieser Geschichten ist je wirklich eingetroffen. Was aber war; ich habe mir unnötige Hoffnungen und Sorgen gemacht und durch mein unheilsames Denken, bin ich wirklich krank geworden.

Jahre lang glaubte ich meinen Gedanken und den dazugehörigen Emotionen, bis ich dann eines Tages die Zen-Meditation erlernte und ich nach und nach erkannte, dass ja diese Gedanken und Emotionen veränderbar sind und nicht wirklich zu mir gehören und das dank der Meditation, diese Gedanken und Emotionen keine Macht mehr über mich haben. Ich habe gelernt diese Gedanken vorbeiziehen zu lassen, genauer gesagt beobachte ich diese Gedanken wie sie vorbei ziehen.

Wenn Gedanken zur Gewohnheit werden,” vorallem die negativen Gedanken,” können sehr viel Schaden anrichten. Es gibt klare Gedanken die sind im Vordergrund und klar erkennbar. Es gibt aber auch dunkle hintergründige Gedanken, die schwer erkennbar sind, und da ist meistens auch ein dumpfes unangenehmes Gefühl dabei.

Negative Gedanken sind pure Ablehnung.

Ganz anders sind die positiven Gedanken, die bereiten uns viel Freude und die sind auch mit positiven Emotionen geladen.

Positive Gedanken zeigen unsere Bereitschaft, Dinge anzunehmen.

Heute weiss ich, dass wir jeden Gedanken auch verändern können und mit den Gedanken, verändern sich auch die Emotionen. Sobald ich mich entschlossen habe, etwas im positiven Sinne zu verändern. geht es mir bereits besser.Â

Seit ich wieder, die Verantwortung für mein Leben selber übernommen habe, ist alles viel leichter und geschieht wie von selbst. Kein Jammern, kein den anderen die Schuld zuweisen. Es ist so wie es ist, was immer geschieht; die Ursache ist immer bei mir. Weil ich im Augenblick lebe geht es mir einfach nur gut.

23.09.2012 Text von zentao


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Am 3.06.2012 haben wir rechte Ansicht besprochen und dabei festgestellt, dass alle 8 Teile des 8 fachen Pfaden zusammengehören wie die Finger einer Hand, die zwar einzeln, jeder Finger für sich sind und doch eine Einheit bilden und jeder dieser Finger ist mit den anderen verbunden. Genauso ist rechtes Denken ohne rechte Ansicht nicht möglich.

Mögliche Übersetzungen für das 2. Glied des 8-fachen Pfades sind:
Rechte (= umfassende/ganzheitliche) Gesinnung, Einstellung, Ausrichtung, Absicht, Entschlossenheit. Die oft verwendete Übersetzung „rechtes Denken“ ist insofern irreführend, als es nicht um eine rein kognitive, intellektuelle Übung geht, sondern als zentrales Element auch das emotionale Empfinden mit gemeint ist. Sangharakshita übersetzt „rechte Gesinnung“ deshalb mit „rechte Emotion“. Wenn wir uns auf die Wirklichkeit, wie sie ist und wie wir sie durch „rechte Sicht“ erkennen können, ausrichten, üben wir „rechte Gesinnung“. Dabei sind Herz UND Geist beteiligt, Emotion UND Intellekt (diesen Zusammenhang drückt besonders eingängig der im Zen geläufige Ausdruck „Herz-Geist“ aus).

Dagmar erläuterte uns das Beispiel, dass es letzte Woche noch Sommer war und es heute bei uns 15 Grad kühl ist und es sich schon recht herbstlich anfühlt. Wenn wir jetzt denken: “wie schade, dass es jetzt Herbst wird, ich möchte, dass es weiterhin Sommer bleibt“ – üben wir dann „rechte Ansicht“ und „rechte Gesinnung?“. Durch „rechte Ansicht“ sind  wir uns bewusst, dass sich alles verändert und es normal ist, dass es heute viel kühler war, als letzte Woche, und dass es normal ist, dass die Tage kürzer werden. „Rechte Gesinnung“ üben wir dann, wenn wir dies nicht nur intellektuell wissen, sondern auch emotional so empfinden. Und das sind ganz oft zwei verschiedene Dinge! Oft klafft zwischen dem, was wir wissen, und dem, was wir empfinden, eine grosse Lücke. Wenn wir „rechte Gesinnung“ praktizieren, so akzeptieren wir den Augenblick mit Herz und Verstand und wir sehen und empfinden die Dinge so, wie sie sind.

 

Die bekannte Meditations-Lehrerin Dipa-Ma aus Indien fragte einst Jack Kornfield eine kritische Frage, die wir auch an uns selber richten können:

Praktizierst Du wirklich? Oder denkst Du nur darüber nach?

Praktizieren wir wirklich, mit Kopf und Hand und Herz, oder ist dies alles nur Gewohnheit? Wollen wir verstehen? Wollen wir erkennen und sind wir bereit, unser Verhalten zu ändern?

 

Der erste Schritt zur Veränderung liegt darin, zur Kenntnis zu nehmen, was ist – also Achtsamkeit zu üben. Und uns dem, was wir feststellen, mit einer freundlichen Haltung zuzuwenden. Auch dadurch üben wir rechte Gesinnung – durch Gelassenheit und die Bereitschaft, Gewohnheiten, die uns unfrei machen, mehr und mehr loszulassen.

 Was eine ganzheitliche Gesinnung ist, drückt ein Vers aus dem Dhammapada in Kürze aus:

Hör auf schlechtes zu tun!

Wende Dich dem Guten zu…

dies ist die Lehre von Buddha.

Das ist nur bei oberflächlicher Betrachtung einfach. Genau besehen ist es eine Übung, die uns lebenslang beschäftigt, wie ein alter Meister sagte: „Ein 3-jähriges Kind mag das wissen, aber selbst ein 80-Jähriger vermag es nicht zu tun“.

 

Wenn wir z.B. nur an uns Denken, so in etwa: “Hauptsache uns geht es gut!!”, üben wir nicht rechte Gesinnung.

Dazu passt die Geschichte von Bodidharma:

Als Bodhidharma  zu Ende des 5. Jahrhunderts nach China kam, lud ihn der Kaiser Wu ein, der ein grosser Freund des Buddhismus war. Der Kaiser sagte: „Wir haben viele Klöster bauen lassen, Mönche und Nonnen ausgebildet und Schriften ins Chinesische übersetzen lassen. Welcher Verdienst liegt darin?

Bodhidharma antwortete: „Gar kein Verdienst.“

Nun war die populäre Vorstellung des Buddhismus, dass man durch das Tun guter Dinge, religiöser Dinge, Verdienste erwerben konnte. Verdienste führten ein zu immer besseren zukünftigen Leben, so dass man schliesslich aus dem Rad der Wiedergeburten befreit werden konnte. Der Kaiser war also vor den Kopf gestossen, er sagte: „Was ist dann das erste Prinzip der Heiligen Lehre?“

Bodhidharma antwortete: „Völlige Leere und nichts Heiliges“. Oder: „In völliger Leere gibt es nichts Heiliges.“

Der Kaiser fragte: „Wer ist es dann, der vor uns steht?“ (implizierend: „ Hält man dich nicht für einen heiligen Mann?“)

Und Bodhidharma sagte: „Ich weiss es nicht.“

Das Gegenteil von Selbstzentriertheit ist Grosszügigkeit und Mitgefühl (als Aspekt von Liebe). Wenn wir egoistisch handeln, werden wir kaum glücklich werden, wenn wir zu unseren Mitmenschen Grosszügig sind und mit unseren Mitmenschen mitfühlen und ihnen unvoreingenommen zuhören, so tut dies allen gut. Wir können in alltäglichen Situationen grosszügig handeln, indem wir anderen Gutes tun und uns uns selber und anderen mit einem freundlichen, offenen Herzen zuwenden. Es ist eine tiefgreifende Praxis, die Qualitäten von Grosszügigkeit und weiser Liebe in unserem Alltag zu erforschen und umzusetzen.

2.09.2012 nacherzählt so gut ich wie es noch weiss – zentao

nachgelesen durch Dagmar und wo nötig fachlich nachgebessert

Geschrieben für den Blog der Tao Meditationsgruppe Wettingenn


ohne Anfang, ungeboren und unzerstörbar

Alle Wesen und alle Erleuchteten

sind an sich nichts als der Eine Geist,

und alles andere ist nichts.

Dieser Geist ist ohne Anfang, ungeboren und unzerstörbar,

ohne Form, ohne Erscheinung.

Er gehört nicht zu den Dingen, die existieren oder nicht existieren.

Er ist weder lang noch kurz, weder gross noch klein,

denn er ist jenseits aller Beschränkungen,

aller Masseinheiten, Namen, Spuren und Vergleiche.

Es ist das, was immer gegenwärtig ist 

– aber -

Sobald du Begriffe davon bildest, bist du sofort im Irrtum.

Dieser Geist ist unermesslich und unergründlich

wie die grenzenlose Leere.

 Huang Po


Heute in einer ruhigen Minute habe ich im Buch “Die Buddhas der Zukunft” von Marcel Geisser gelesen und dieser kurze Text ist mir nicht mehr aus dem Sinn, weil es so typisch ist, weil auch mir solche Dinge geschehen. Das Leben spiegelt sich dauernd in uns, es braucht manchmal eine Weile, bis das uns bewusst wird.

11.07.2012 zentao

unterwegs in Indien 1998

Das Leben hält ständig eine neue Lektion bereit, die ich annehmen oder gegen die ich mich auflehnen kann.

Die äussere Welt ist häufig ein Spiegel meines Geisteszustandes, und die Harmonie oder Disharmonie im Geist manifestiert sich augenblicklich in Menschen und den Dingen, die mir begegnen.

Der Raum in dem ich mich befinde, die Erde, auf der ich gehe, und selbst ein Haus, ein Auto oder ein Flugzeug gehören zum selben umfassenden Organismus wie ich auch.

Zwischen all diesen Dingen, die ja letztlich auch gar nicht so sehr von einander getrennt sind, wie wir das oberflächlich betrachtet wahrnehmen, scheint eine fortwärende, subtiele Kommunikation zu fliessen.

Marcel Geisser aus dem Buch “Die Buddhas der Zukunft S.119


Wie immer am Morgen um 9 Uhr  versuche ich mit der Meditation zu beginnen. Es hat einen guten Grund, dass ich versuche pünktlich zu beginnen, den neben unserem Haus wird, zur Zeit  die Erweiterung für einen Supermarkt gebaut und um 9 Uhr gehen alle Arbeiter in die Kaffeépause und dann ist für gut 40 Minuten Ruhe, Stille und es ist dann sehr angenehm, zu meditieren. Doch etwas in mir versucht dauernd, noch etwas zu erledigen, noch eine Ausrede und ich muss, mich selber zur Ordnung rufen, damit ich endlich beginnen kann.

Mein Geist hat etwas flatterhaftes an sich und versucht mir dauernd, wärend der Meditation, Geschichten zu erzählen. Ein Dauerthema ist; ” was koche ich heute zum Mittagessen,” und wenn ich bereits weiss, was ich koche, dann will mein Geist mir erzählen, wie ich das kochen könnte. Da hilft wirklich nur – meinen Geist auf meinen Atem zu konzentrieren und die Gedanken die immer wieder versuchen, meine Aufmerksamkeit zu gewinnen -  loszulassen – dass sie einfach vorbeiziehen.

Diese Gedanken sollen einfach vorbei ziehen, was nicht immer gelingt, zum Glück gibt es da einen Trick, wo wir die Gedanken benennen, wenn immer wieder diese Kochen-Gedanken auftauchen, da benenne ich sie einfach mit dem Wort “kochen” und immer wenn so ein Gedanke ans Kochen auftaucht, sage ich innerlich nur “kochen”

Wenn da mein Geist so ein Theater aufführt, da kann ich ihn schön beobachten, indem ich meine Gedanken beobacht, wie sie kommen und gehen, manchmal kommen auch gefühle hoch, mit dehnen verfahre ich genau gleich wie mit den Gedanken.

Wenn mein Geist ruhiger wird, kommen auch weniger Gedanken und Gefühle. Zwischen den Gedanken gibt es Momente, wo Stille ist in meinem Geist ist, bis dann mein Geist, nach dem nächsten Gedanken greift und versucht daraus, wieder eine neue Geschichte zu erzählen. Und dann benenne ich einfach die Gedanken.

Wer meditiert, kennt das vermutlich, wie aus einem einzelnen Gedanken ein ganzer Gedankenstrom werden kann.   Da unser  Geist, nicht zwei Sachen aufsmal, wahrnehmen kann, auch nicht zwei Gedanken aufsmal, alles was der Geist wahrnimmt, nimmt er nacheinander war, nur tut das Geist mit einer unwahrscheinlichen Geschwindigkeit, so dass wir meinen, dieser Gedankenstrom, sei etwas festes beständiges. Diese unaufhöliche Denken über Dinge die uns im Laufe eines Tages geschen, setzt unser Geist zu immer neu zusammen. Dieses diskursive Denken, mein Geist denkt oft auch im Kreis herum, er springt von einer Idee zu neueren Ideen, er ist Ruhelos und oft richtig unangenehm. Das führt so weit, dass wir meinen etwas beständiges zu sein, dabei sind wir doch nur ein Sack voller Knochen und Blut und allerlei anderer unangenehmer Dinge.

Wer die Meditation kennt und wer weiss, wie hilfreich das ist, wenn wir uns immer wieder auf unseren Atem konzentrieren, der kann das auch im Alltag, ausserhalb der Meditation anwenden. Immer dann wenn wir bemerken, dass unser Geist wieder Karusell fährt,kehren wir einfach wieder zum  Atem zurück. Das klingt so leicht, ist aber harte Arbeit. Es sei, wie wenn wir einen kleinen Hund erziehen müssten, da müssen wir auch geduldig, immer wieder, die gleichen Befehle wiederholen, bis der kleine Hund begriffen hat, dass wir auch meinen, was wir ihm sagen. Genauso ist es mit unserem Geist.

Den müssen wir auch konsequent erziehen und je länger ich  diesen Weg gehe, umso mehr verändert sich mein Geist und manchmal, ahne ich zu was mein Geist fähig ist, wenn ich, nur konsequent und achtsam – immer wieder zu meinem Atem zurück komme. Dies gelingt aber nur, wenn ich mein wollen, aufgebe und achtsam und absichtlslos, diesen Atem beobachte.

An manchen Tagen, wie Heute, wenn ich konzentriert und achtsam und absichtslos, meinen Atem beobachte und ich bemerke wie still mein Geist geworden ist, dann spühre ich eine Ruhe in mir, wie ich sie bisher nicht kannte.Schon all die letzten Jahren, hatte ich eine starke Unruhe in mir, das ist jetzt vorbei und ich bin auch im Alltag gelassener geworden.

Seit einiger Zeit rattern beim nahen Bau, die Maschienen wieder, ich habe es wohl bemerkt, jedoch stört mich dies nicht wirklich. Es ist still in mir und der Baulärm ist weit weg.

7.06.2012 Text von zentao

 


 

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Gefühle sind wie Wolken

Wenn wir lernen, unsere Gefühle bewusst wahrzunehmen, ohne sie festzuhalten oder abzuwehren, können sie durch uns hindurchziehen wie wechselhaftes Wetter und wir haben die Freiheit, sie zu empfinden und dann ziehen zu lassen wie der Wind. Es kann eine sehr interessante Meditationsübung sein, uns ein paar Tage lang ganz speziell auf unsere Gefühle zu konzentrieren. Wir können jedes Gefühl benennen und feststellen, welches wir fürchten, in welches wir verstrickt sind, welches Geschichten produziert und wie wir sie befreien können.

“Frei” bedeutet nicht frei von Gefühlen, sondern frei, ein jedes zu empfinden und es weiter ziehen zu lassen, ohne Furcht vor der Bewegung des Lebens. Das lässt sich auf alle problematischen Muster anwenden, mit denen wir es zu tun haben. Wir können wahrnehmen, welche Gefühle sich im Kern einer jeden Erfahrung befindet und uns ihm ganz öffnen. Damit nähern wir uns der Freiheit.

von Jack Kornfiel

 

 

Ganzer Text lesen bei taozazen


 

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Die Stille des Augenblickes

Ein Schüler fragte seinen Meister, wie er meditieren soll?

Der Meister antwortete, mit einer Gegenfrage:

„Wenn Du meditierst, da kommen doch immer wieder Gedanken hoch und vergehen wieder? Bevor ein neuer Gedanke auftaucht, da ist doch eine Pause?“

„ Ja“ antwortet der Schüler.

„Wenn du diese Pause, zwischen zwei Gedanken verlängerst, da ist Stille, das ist Meditation, das ist ein Augenblick in Stille.

 

Sobald wir erkennen, dass die Gedanken leer sind, vermag uns der Geist nicht mehr zu täuschen.

Khyentse Rinpoche

 

22.04.2012 Zen-Geschichte nacherzählt von zentao

Zitate zum Thema “Gedanken


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Wenn ich mir das was in unserer Gesellschaft geschieht, aber vor allem was unsere Politiker, in der letzen Zeit so an geistreichem produzierten oder eben nicht produzierten, so stelle ich fest, das ist alles hohl und leer. Da bekommt Leerheit einen ganz anderen Stellenwert, diese Leerheit ist leer von Ehrlichkeit, scheinbar leer von Inteligenz. Substanzloses Geschwätz, aber voll von Egoismus und keiner hört dem anderen wirklich zu, alle beharren an ihrem Standpunkt und keiner ist bereit, nur ein wenig nachzugeben. Festhalten und mehr wollen, Machtstreben und Gier scheinen die Hauptmotive unserer Politiker zu sein. Politik sollte doch, zum Wohle der Gesellschaft sein und nicht diese Gesellschaft, (wir die Bürger ) zum Wohle der Politiker. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Diese Leerheit, dieses leer sein von Moral, hat ja nichts zu tun mit der Leerheit im Buddhistischen Sinne, wäre aber durchaus erstrebenswert und wohltuend für uns alle. Und doch ist ein Wandel, eingetreten, der Bürger wehrt sich und will sich nicht mehr belügen lassen. Der Eine hat kaum genug zum Essen und der andere schwimmt im Geld, da stimmt doch einges nicht mehr.

Was hat das Eine mit dem anderen zu tun? Es sind die Handlungen und die haben Folgen, dsa Eine ist von dem Anderen nicht zu trennen, wir alle beteiligt und können uns nicht einfach ausklinken. Unser Denken produziert die Politiker die wir brauchen, und wir haben ja einige davon gewählt, da wir aber Alle eine Einheit sind, sein sollten, hat das ja wieder Folgen für uns alle. Mein Ärger über die Politiker, hat sich in der Form dieses Artikels Luft gemacht und eine neue Form ist entstanden.

Aber Leerheit ist nicht einfach leer….. weil sich alles dauernd verändert, aus altem, neues entsteht, nicht bleibt so wie es ist, was Gestern war ist Vergangenheit. Aus dem Gegenwärtigen Moment, wird ein neuer Augenblick und aus Heute wird Morgen. Alles was ist, entsteht durch Gedanken, wird zu Gefühlen und wird zur Handlung, aus Handlungen entstehen Taten und Werke. Aber egal was entsteht, es wird wieder vergehen.Darum heisst es auch Leerheit, weil es leer ist von etwas Bleibendem. Wie eine Schneeflocke, die kaum das sie entsteht, sich bereits wieder verwandelt, sie wird wieder zu Wasser und verdunstet wieder. Alles verwandelt sich.

Nachfolgend ein kleiner Auszug aus dem Herzsutra:

“Form ist Leerheit, Leerheit ist Form, Form ist nichts anderes als Leerheit, Leerheit ist nichts anderes als Form. Genauso sind Empfindungen, Wahrnehmungen, geistige Formkräfte und Bewusstsein leer von einem abgetrennten Selbst.

“alle Phänomene bedingen sich gegenseitig. Weder entstehen Sie, noch vergehen Sie. Sie sind weder rein noch unrein, weder werden sie grösser, noch werden Sie kleiner. Daher sind Form, Empfindung Wahrnehmung, geistige Formkraft und Bewusstsein künstliche Begriffe. Das Auge besteht ausschliesslich aus Nicht-Auge Elementen. Dasselbe gilt für Ohr, Nase, Zunge, Körper und Geist. Deshalb gibt es keine Form keinen Klang keinen Geruch keinen Geschmack, kein Berührbahres, kein Objekt des Geistes. Da alle Dinge in Ihrer Soheit unbeschreibbar sind, gibt es kein Entstehen und kein Erlöschen; kein Leiden, keinen Ursprung des Leidens,kein Ende des Leidens und keinen Weg. Kein Verstehen und kein Erlangen.

Leerheit bedeutet vorallem auch; leer von Egoismus

Sobald wir erkennen, dass die Gedanken leer sind, vermag uns der Geist nicht mehr zu täuschen.
Khyentse Rinpoche
Jack Kornfield, Offen wie der Himmel, weit wie das Mehr

Leider lassen wir uns immer wieder täuschen

Der Kosmos ist überwiegend leer, aber diese Leere ist eine «lebende Leere», die im endlosen Rhythmus von Erzeugung und Vernichtung pulsiert. Diese Leere ist voll von Ch’i, wie die Chinesen die geheimnisvolle Lebenskraft nennen, weshalb es so etwas wie «Nichts» nicht gibt.

Christa Zettel, Das Geheimnis der Zahl

Leer bedeutet leer von etwas. Die Schale kann nicht leer von nichts sein. «Leer» muss also, um überhaupt etwas zu bedeuten, erläutert, definiert werden: leer von was? Meine Schale ist leer von Wasser, aber sie ist nicht leer von Luft.

Thich Nhat Hanh, Mit dem Herzen verstehen

Und zum Schluss noch dieser Vers von Laotse

Wenn reiche Spekulanten Erfolg haben,
während Bauern ihr Land verlieren;
wenn die Regierung Geld ausgibt
für Waffen statt für Hilfsprogramme;
wenn die Oberen verschwenderisch und
verantwortungslos sind,
während die Armen immer ärmer werden -
all dies ist Raub und Chaos.
Es stimmt nicht mit dem Tao überein.

Laotse, Tao Te King, Peter Kobbe (Übers.)

Es stimmt zur Zeit, einiges nicht mit dem Tao überrein, alle Form hat den Ursprung in Gedanken und Gefühlen von Menschen, wenn die richtigen Gedanken und Gefühle entstehen, kann aus diesem Chaos, irgend wann, neues, gutes entstehen. Schauen wir doch einfach, dass unsere Gedanken und Handlungen sauber bleiben und alles kommt gut.

 

18.02.2012 Text von zentao

zum Thema auch noch lesen:

Herz-Sutra

der Tanz der Maya…


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Wir sprechen immer nur von Widergeburt oder Inkarnation, aber besser wäre es, wenn wir von Manifestation sprechen würden, denn wenn es nicht, einfach Schluss ist, wenn dieser Geist, dieses Bewusstsein, das was erfahren hat, das was sich weiter entwickelt hat, das was wir Charakter nennen, mit all meinen schlechten und guten Eigenschaften, die sich durch mein Leben, verbessert haben, zu dem was ich heute bin. Bei ener Widergeburt würde genau der gleich Mensch wieder geboren und das kann nicht sein, weil wir haben uns ja weiter entwickelt, durch ein ganzes Leben und wir wurden jeden Augenblick von unserem Leben neu geboren. Für mich ist klar, es kommt nicht mehr der gleiche Mensch, wider in diese Welt, es kommt aber auch nicht ein anderer, es ist weder der Gleiche noch ein anderer. Was manifestiert sich in einer neuen Gestalt? Wenn wir die folgenden Zitate lesen, verstehen wir ein wenig was gemeint ist und wie verschieden, diese Denker und Lehrer dies aus ihrer Sicht anschauen. Es ist nur ein Sammelsurium, wie es ein könnte und nicht wie es ist.

Alle Wesen existieren nur vorübergehend. Vor der Geburt sind sie unmanifestiert. Bei der Geburt nehmen sie dann eine manifestierte Form an. Und bei ihrem Ende werden sie wieder unmanifestiert. Was an alledem sollte einen bekümmern? Das Bekümmertsein über das Vorübergehende erschöpft nur deine Energie und hält dein spirituelles Wachstum auf.

Bhagavadgita, Übersetzung von Peter Kobbe

Wenn man einmal den Tod erlebt hat, wie ich es getan habe, dann weiß man in Innersten: es gibt gar keinen Tod. Man geht immer nur weiter von einem zum nächsten – wie man weitergeht von der Grundschule zur Oberschule zur Hochschule.

Raymond A. Moody, Leben nach dem Tod

Wie eine Woge kommt mein Körper an und geht.
Schau ganz genau hin:
eine Million Wellen, eine See.

Rumi, Das Lied der Liebe

Die Manifestation ist beides, real und unreal. Sie ist in dem Sinne real, dass man sie beobachten kann, und unreal in dem Sinne, dass sie ohne das Bewusstsein keine unabhängige Existenz besitzt. Realität hat demnach nur, was eine eigene, unabhängige Existenz besitzt, und diese Realität ist das Bewusstsein. Das Bewusstsein ist die einzige Realität.

Ramesh S. Balsekar, Wen kümmerts’s

Wenn wir endlich vom Körper befreit sind, der unser Selbstverständnis so lange definiert und beherrscht hat, ist die karmische Vision eines Lebens vollständig erschöpft, und all das eventuell für die Zukunft geschaffene Karma ist noch nicht manifest geworden. Im Moment des Todes öffnet sich also eine «Lücke», ein Raum, angefüllt mit ungeheuren Möglichkeiten, ein Augenblick enormer potentieller Kraft – und es zählt nur noch, wie unser Geist wirklich ist. Des physischen Körpers entledigt, steht der Geist nackt da, plötzlich entlarvt, als das, was er schon immer war: der Baumeister unserer Wirklichkeit.

Sogyal Rinpoche, Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben

Sogar die Bhagvadgita weiss Bescheid, unser Ego stirbt und solange wir an unserem Ego und an unserem Körper festhalten, werden wir wieder kommen, müssen. Wer ist dieser Baumeister, wer ist der Träger dieses unerleuchteten Karmas? Der Täter ist unser Ich/Ego, welches wir teilweise in der Form unseres Charakters mitbringen, der Träges dieses neuen Wesens, ist eine Welle aus dem grossen Ozean des Universums. Wir sind eine Welle und kehren, wieder zurück und werden wieder Eins mit diesem universellen Ozeans des Werdens und Vergehens.

Zum besseren Verständnis, all jener für die dieses Thema Neuland ist hier:

Die Ursachen der Wiedergeburten liegen nach buddhistischer Auffassung in den drei unheilsamen Wurzeln des Karma: in Gier, Hass und Unwissenheit oder Verblendung (siehe Drei Geistesgifte)] Die gemeinte Verblendung besteht darin, dass der Mensch nach Erfüllung im Bereich des Vergänglichen strebt, was unweigerlich zu leidhaften Erfahrungen (Dukkha) Leiden führt. Um diesem Leid zu entgehen, strebt der Buddhist auf dem „Achtfachen Pfad“ nach der Erleuchtung (Bodhi), wodurch er die Verblendung und in der Folge auch Gier und Hass überwindet und den Zustand des Nirwana erlangt. Damit endet auch der Kreislauf der Wiedergeburten (Samsara).

by Wikipedia Reinkarnation – Buddhismus

Wie immer wenn ich so starke Gedanken, versuche in schriftliche Form zu bringen, schlafe ich meistens schlecht und habe starke Träume. Letzte Nacht, versank ich buchstäblich im Nichts, ich erwachte aus einem undefinierbaren Alp-Traum und hatte Mühe wieder einzuschlafen. Es war die Angst, vor dem Nicht-Sein, welche immer noch tief in mir vorhanden ist, welche mich auch wach hielt. Eine Angst meines Ichs, vor der Nicht-Existenz, ich schlief und war doch fast die meiste Zeit Wach. Als es mir verleidete, dieses  wach bleiben, stand ich auf und bin auf mein Zen-Kissen gewechselt und meditierte längere Zeit. Zwischen Nacht und dem Morgen, klappte es dann doch noch mit dem schlafen.

11.02.2012 Text von zentao


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Dies ist eine kleine Sammlung von meinen von mir geschriebenen Texten, von meinen persönlichen Erfahrungen und Eindrücken über Zen und das Leben im Allgemeinen. Das Schreiben ist ein Teil meines übens, hier kann ich nochmals nachlesen, ob ich einen Zen-Text, auch in meinem Verstehen integriert habe. Dies Sammlung ist entstanden, aus dem Eindruck des  überfordert sein, dass mir Zeitweise keine neuen Gedanken zufliegen und ich mir oft überlegen muss, will ich überhaupt noch schreiben?  Zen geschieht im Leben und nicht am Computer, vorläufig schreibe ich noch.

selbst geschriebenes…

…..eine kleine Auswahl

Enstanden im Sommer 2008

In diesem einen Augenblick, bin ich ganz leicht überfordert, denn ich weiss ganz einfach nicht was ich für tief schürfende Gedanken aufschreiben soll. ich habe bereits so viel geschrieben, seit dieser Blog besteht, so dass ich bald ein Buch füllen könnte. Ich schon über so viele gute Themen geschrieben, dass ich das Gefühl habe, über alles, schon einmal geschrieben zu haben. Es wiederholt sich alles, wie im richtigen Leben, es ist erstaunlich, dies ist nur ein kleiner Teil dessen, über was ich alles bereits geschrieben habe, darum für alle die etwas Lesestoff und selbst geschriebenes vonmir  lesen wollen, hier eine kleine Auswahl, geordnet nach Themen.

überarbeitet 19.01.2012 alle Texte von zentao

über die Achtsamkeit:

Achtsamkeits- Meditation im Alltag

Vorteile der Achtsamkeit…

im Fluss des Lebens… überarbeitet 6.1.2010

über den Ärger:

Gedanken über den Ärger

über das alt werden:

Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses

meine Erfahrungen mit “Stopp die Umkehr des Alterungsprozesses”

Wenn du nicht alt werden willst, dann häng dich jung auf

alle wollen älter werden, aber keiner will alt sein…

über die Angst:

Vertrauen entwickeln…

Gedanken über die Angst. updat 25.10.2008

Angst ist wie ein aufgeblähter Ballon…

über Buddhismus:

Eine Buddhistische Dankbarkeits-Übung aus Japan,

Die Buddhistische Fliegenfalle update

Gedanken über den Buddhismus, die Kirche und die Umwelt.

über die Dankbarkeit:

Dankbarkeit

über das Denken :

unser Denken..

über die Freundschaft:

Gedanken über die Freundschaft…

mein Freund der Clochard…

Neues von meinem Freund dem Clochard

über das Fotografieren

unterwegs…

des einen Freud ist des anderen Leid…

das Zen des Fotografierens

über das Geben:

Geben

über die Gedanken:

Wir wandern in Gedanken

Freundlichkeit siegt!!

Wie können wir uns vor unseren negativen Gedanken schützen?

Gedanken über einen spirituellen Weg.

über die Gesellschaft:

von nichts kommt nichts….

Die wertvolle Existenz als Mensch

Das Leben ist ein Prozess, welcher ausser unserer Kontrolle ist.

Krebsgeschwür

Ist es nicht irgend wie Logisch?

Was ist eigentlich guter Journalismus?

abnehmen und bewegen aber subito

mit dem rauchen aufhören aber subito

Werte

Wie Krank ist eigentlich unsere Gesellschaft?

über das Glück:

Eine mysteriöse Geschichte….

Noch eine mysteriöse Geschichte…

Es ist erstaunlich, was wir Menschen alles unternehmen, um glücklich zu Sein

Ich muss mich, schlussendlich selber Glücklich machen.

Gedanken über das Glück und die Zufriedenheit.

Was muss ich tun, um so richtig Unglücklich zu sein?

über Gott:

…brauchen wir den überhaupt eine Religion?

Gedanken über Gott und die Welt – Es heisst so schön – ” Vor Gott sind alle Menschen gleich”

über das loslassen:

loslassen…

Der Affe in uns

Karma:

Karma

von nichts kommt nichts….

wenn es ein Leben nach dem Tod gäbe, wie würdest du leben?

Gedanken zu Karma und den fünf Gewissheiten.

über das Ich/Ego:

Gedanken über die “Ich” Illusion..

über Persönliches:

ist es ein Traum oder Wirklichkeit?

Abschiedsbrief an meinen bösen Hautkrebs.

ich bin zurück im Leben…Update 10.11.2008

über die Meditation:

Wenn Du in Eile bist, dann gehe langsam…

still werden

Gedanken über 5 Hindernisse in der Meditation.

Meditation gestört durch Nachbars Hund….

Gehmeditation mit  Glockenklang.

Gedanken über 8 starke Emotionen “Die Acht Winde”

über die Vergänglichkeit:

Die Natur kennt offensichtlich keine Vergangenheit

Die alltägliche Vergänglichkeit….

eine geschenkte Rose…

ist eine Rose, immer eine Rose ?

Gedanken zur Vergänglichkeit und den edlen vier Wahrheite

über Zen:

Spiritualität heilig oder scheinheilig?

Im Moment bin ich ein sehr fauler Zenschüler.

Wie geht das Zen-Meditation? oder Was ist Zen ?

Rückschau eines Zenschülers

“So macht Zazen Freude !”

Was hat ein Zahnarztbesuch mit Zen zu tun?

Zazen ist der Weg zur Stille.

Zengeschichten:

Das Lied des kleinen Vogels

Der Tempel der tausend Spiegel

Der weise alte Mann… oder Die Weisheit des Lebens…

Die Geschichte von Gotami und dem Senfkorn.

“Wie die Zeit vergeht ” eine Zengeschichte

Nachbars Hund

über die Wut:

Meditation über die Wut…

Gedanken über die Wut und wie bearbeite ich sie?

von der Gewalt zur Gewaltfreien Komunikation…





 

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am Bernina Pass

Der Geist hat keine Farbe, wie Grün oder Gelb, Rot oder Weiss;

Er ist nicht lang oder kurz;

Er verschwindet nicht oder taucht auf;

Er ist gleichermassen frei von Reinheit;

Und seine Dauer ist ewig.

Er ist äusserste Stille.

Dies also ist die Form und Gestalt

Unseres ursprünglichen Geistes,

der auch unser ursprünglicher Leib ist –

der Buddha-Leib!

Hui Hai

12.01.2012 Foto von erwinphoto


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Ist Leben ohne Bewegung überhaupt möglich? Wir sind ja keine Steine, wir sind lebende Wesen, die sich bewegen müssen um Gesund zu sein, alles was Starr oder erstarrt ist, ist Leblos und ohne Leben, Nur wenn ich mich bewege bin ich lebendig. Diese Erkenntnis habe ich im letzten Winter erfahren müssen, ich wurde immer bequemer und habe mich viel weniger bewegt als wärend dem ganzen Sommer vorher und erhielt dann auch  die Quitung, ich hatte mehr Schmerzen als je zuvor. Ich habe Artrose in den Füssen und den Händen und seit ich wieder regelmässig laufe (Joggen ) geht es mir auch wieder viel besser. Ich habe darüber geschrieben in Laufen und Zen

 Der Mensch ist ein Läufer, in Urzeiten war es wichtig, dass man die Kraft und die Beweglichkeit hatte um vor den wilden Tieren, davon zu laufen. Der Mensch war zuerst mal Jäger, nur  wir haben es vergessen. Die Mischung aus Fleisch, Früchten und Gemüse haben uns zum  Menschen gemacht, zum denkenden Wesen.

Der durchschnittliche Mensch bewegt sich viel zu wenig, warum sollte er auch? Die öffentlichen Verkehrsmittel, oder das Auto helfen uns von A nach B zu kommen. Treppensteigen ist nicht mehr modern, dafür haben wir doch den Lift, sollte dennoch jemand Treppen steigen, so wird er komisch angeschaut. Der Mensch ist ein Erfinder und was erfunden wurde, hat uns geholfen, das Leben noch bequemer zu machen. Wenn ich stundenlang vor dem Computer sitze und in meinen Blogs schreibe, bin ich nachher oft sehr steif und ich muss mich wieder dehnen und bewegen.

Fernseher und Computer machen uns unbeweglich, auch im Geist. Alles ist vorgekaut und Pfannen fertig serviert. Menschen die sich bewegen sind gesünder und aktiver. Wenn wir uns nicht bewegen und passiv sind, werden wir krank. Aber genau das gegen Teil stimmt auch, wenn wir übertreiben, zu viel Arbeiten oder auch zu viel Sport treiben, werden wir die Quittung dafür erhalten.

Auch Ärger, Zorn und Unzufriedenheit, sind buchstäblich Gift für unsere Gelenke. Mir ist es selber auch so ergangen, dreissig Jahre Arbeit, Ärger und Unzufriedenheit, auch grosser Sportlicher Ehrgeiz haben bei mir Spuren hinterlassen. Seit Jahren habe ich Schmerzen in den Gelenken. Am Morgen wenn ich aufstehe bin ich vollkommen Steif. Ich muss mich erst bewegen und dehnen, bis ich wieder funktioniere. Meine Frau sagt immer, “erzähle lieber, was dir nicht weh tut, dann bist du schneller fertig.”  Vor 18 Jahren habe ich mit Zen angefangen. Zen ist Meditation und ist ein Weg um, in sich die charakterlichen Disharmonien, wieder in Lot zu bringen. Im Zen lernte ich den Augeblick, schätzen zu lernen und nicht jeden Furz meines Ichs, Ernst zu nehmen.

Wenn ich den Schmerz annehme, mit einer Art Demut, mit dem Wissen, das geht ja wieder vorbei, dann ist jeder Schmerz leichter zu ertragen. Bis jetzt ist noch jeder Schmerz, irgend wann vergangen, er ist aber auch oft wiedergekommen. Mich gegen den Schmerz auflehnen, ist wohl das dümmste was ich machen kann, je mehr ich kämpfe umso schlimmer wird es. Wenn ich kämpfe im Leben, ist das immer das “Ich der Überlebenstrieb. Die Kämpfe sind vorbei! Ich habe mich ergeben und die Waffen niedergelegt. Kämpfen ist Ablehnung, wenn ich aufhöre mit dem kämpfen, wird mein Leben viel friedlicher. Ich habe Erkannt, dass ich, Bewegung und Ruhe besser abstimmen muss. Körper und Geist müssen miteinander in Harmonie sein. Dass es Schmerzen gibt, das ist normal, was nicht normel ist, ist das Anhaften am Schmerzen, das identifizieren – das ist mein Schmerz – genau da müssen wir unsere Einstellung ändern.

Der Schmerz ist keine Realität, er ist eigentlich eine Illusion. Der Schmerz hat nichts festes, er kommt aus dem Nichts,und wenn wir etwas spannendes tun oder sehen, ist der Schmerz auf einmal weg. Man kann Schmerzen richtig gehend vergessen. Nur es gibt Schmerzen und Schmerzen, ich habe meinen Schmerz einigermassen im Griff. Im Planet Wissen geht es um Chronische Schmerzen

Wenn ich laufe spüre ich natürlich, am Anfang die Schmerzen in meinem grossen Zehen, aber am Ende des Laufes, fühle ich mich rundum wohl, der ganze Körper ist warm und gut durchblutet. Dass ich so problemlos laufen kann, ist 1. dass ich immer laufe ohne in eine Sauerstoff Schuld zu kommen und 2. meine neuen Laufschuhe, welche meinem Fuss einen guten Halt geben und vorallem ein weiches Fussbett haben.

Im Zen kommt nach dem Sitzen, die Gehmeditation und nach der Gehmeditation wieder Sitzen. Und so kommt nach der Ruhe die Bewegung und nach der Bewegung wieder die Ruhe. Wer sich viel bewegt und Sport treibt oder wandert ist auch geistig viel beweglicher. Alles was ich mache, will ich mit einem Lächeln und mit Freuden tun. Auch hier muss ich mich immer wieder entscheiden, ob ich am alten festhalte oder etwas ändere. Nur ich kann es ändern, niemand ausser mir selbst.

Diese Worte von Albert Einstein sagen alles, um was es wirklich geht:

Der Mensch ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein in Raum und Zeit begrenzter Teil. Er erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als abgetrennt von allem anderen – eine Art optische Täuschung des Bewusstseins. Diese Täuschung ist für uns eine Art Gefängnis, das uns auf unsere eigenen Vorlieben und auf die Zuneigung zu wenigen uns nahe stehenden beschränkt. Unser Ziel muss es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Horizont unseres Mitgefühls erweitern, bis er alle lebenden Wesen und die gesamte Natur in all ihrer Schönheit umfasst.

Von Albert Einstein

Es ist erstaunlich dass ein Physiker ähnliche Erkenntnisse macht wie Buddha. Ich hätte das nicht erwartet. Wenn ich das einfach irgend wo gelesen hätte würde ich behaupten, das sei ein Buddhistischer Text.

19.11.2011 Text von zentao



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Geben sei seliger als Nehmen? Ist das wahr? Ich glaube nicht! Das richtige Geben muss genauso erlernt werden wie das richtige Nehmen.

Wem du nehmen willst, dem musst du erst richtig geben

von Laotse

Der Gebende kann kein gebender sein, wenn keiner da ist der das Geschenk annimmt. Wo ein Geber ist muss auch ein Nehmer sein, oder umgekehrt, beide bedingen sich gegenseitig. Es gibt Menschen die wollen nur geben, sie wollen immer die Lieben sein. Mit dem Geben erkaufen sie sich die Liebe, auch eine Art von Egoismus. Der Nehmende, der nur nimmt und nie etwas zurück gibt, ist ein richtiger Egoist, auch er macht sich nicht beliebt.

Was lernen wir daraus? Es braucht beides,wer mit sich selber im Reinen ist,der kann beides mit grosser Freude tun; ein Geschenk annehmen aber auch einfach etwas wertvolles verschenken. Wie viel Freude bereitet es dem Gebenden, ein Geschenk, eine Gabe, auszusuchen und den Beschenktem, den Nehmenden zu Überraschen, wie gross ist die Freude beim Beschenktem, dem Nehmenden, wenn er das Geschenk erhält. Beide erfahren Freude der Gebende aber aquch der Nehmende.

Manchmal genügt ein Lächeln, das kostet nichts und ist so einfach,

meistens gibt der andere auch ein Lächeln zurück und beide sind glücklich zentao

18.05.2011 Text von zentao


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Buddha und alle lebenden Wesen sind nichts anderes

als der eine Geist,neben dem nichts anderes existiert

Zen-Meister Huang-po 9.JH.

Das was wir als äussere Form wahrnehmen, diese Seifenblase mit dem farbigen Schillern, das sind die Lebewesen.

Das was die Seifenblase umgibt (der unendliche Himmelsraum) und das, was innerhalb der Seifenblase ist (diese Leerheit ) unterscheidet sich durch nichts.

Nur wird der Himmelsraum, das heisst die unendliche Weite des Geistes, durch die willkürliche Begrenzung des Verstandes geteilt  in innen und aussen, in Einheit und Vielheit. Aber diese Vielheit ist nichts weitere als eine Täuschung, denn all das, was sich uns hier so stabiel als Form zeigt, hat keine Wirklichkeit an sich selbst.

In dem Augenblick in dem die Seifenblase platz, offenbart sich die Grenzenlose Weite des Einen Seins – des einen Geistes.

Dieser Eine Geist, diese Wirklichkeit eures Wahren Seins ist ungeboren und unzerstörbar. Den genau so wie der weite Weltraum unzerstörbar is, ist auch das Innere der Seifenblase unzerstörbar, nur die äussere Hülle löst sich auf. Die Seifenblase hat kein Sein aus sich selbst. Denn alles was in Abhängigkeit von etwas anderem entsteht – wie die Lehre des Buddha sagt- unterliegt dem Gestz des Werdens und Vergehens, und somit der Vergänglichkeit.

Doch was innen ist, das ist die unzerstörbare Mitte. Es ist das, was sein Sein aus sich selbst hat. Diese absolute Mitte ist aber auch zugleich das allumfassende, organische Ganze, das alles in sich beschlossen hält. Das ist euer Wahres Sein und dieses hat keinen Anfang und kein Ende. Wenn wir sagen, der eine Geist ist weder dies noch das, dann heisst das, dass er jenseits jeglicher Gegensätzlichkeit ist.

Euer Wahres Selbst – der Eine Geist  ist wie eine Kinoleinwand, auf deren Oberfläche alle Projektionen, alle Bilder, alle Formen, alle Bewegungen stattfinden. Jedoch der Geist selbst bleibt von allem , was auch geschieht unberührt. Er hat mit der Sache überhaupt nichts zu tun.

Alles ist das Eine ohne Zweites

aus Wolfgang Kopp: Zen jenseit allesr Worte

Zen – Jenseits aller Worte

Unterweisungen eines westlichen Zen-Meisters

26.03.2011 gepostet von zentao bei taozazen.meditationsgruppe Wettingen

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Anweisungen für den Koch……

,, Lebensentwurf eines Zen-Meisters ,,

Das Kochen ist ja auch eine meiner täglichen Aktivitäten, nicht immer gerne, aus dem einen Grund weil ich oft nicht weiss was ich heute wieder kochen soll. Wer schon mal gekocht hat, der weiss, dass es da auch eine gewisse Vorbereitung braucht. Kochen hat, wie das fotografieren, viel Gemeinsames zum Zen.

Es braucht Achtsamkeit

es hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende

und es ist von Vorteil wenn man sich nicht ablenken lässt.

Ohne Zutaten und ohne Rezept kann man meistens nicht viel Gescheites kochen.

Dazu habe ich jetzt ein kleines Büchlein, mit dem schönen Titel: Anweisungen für den Koch von Bernard Glassman gefunden.

Es gibt da ja die berühmte Geschichte eines Zen-Koches (Tenzo) eines Zen-Klosters der extra 12 Meilen zu Fuss zum Hafen gelaufen ist, um Pilze für eine Nudelsuppe zu kaufen. Dogen war sehr von diesem Mönch beeindruckt und lud ihn zum Essen auf dem Schiff ein. Der Mönch liess sich aber nicht von seinem Plan abbringen, am gleichen Tag wieder ins Kloster zurück zu kehren. Dogen bedrängte ihn und meinte es gäbe doch bestimmt andere, die das Abendmahl zubereiten könnten. Die Antwort des Zen-Koches war einfach, aber klar;

” mir wurde die Verantwortung übertragen, darum muss ich diese Arbeit tun, nur wenn ich es selber tue, weiss ich, dass die Arbeit richtig gemacht ist, “und er nahm die gekauften Pilze und kehrte in sein Kloster zurück.

Später besuchte Dogen diesen Koch in seinem Kloster und dieser wurde einer seiner Zenlehrer. Dogen hat diese Lektion, die ihm der Koch erteilte nie vergessen und später hat er aus diesem Erlebnis heraus seine “Anweisungen für den Koch” geschrieben.

Basierend auf diesen Gedanken von Dogen, hat Bernhard Glassman diesen Lebensentwurf eines Zen-Meisters geschrieben.

Kochen ist wie das Leben oder umgekehrt. Das Leben hat nun mal gewisse Regeln, die wir einhalten müssen, sonst könnten möglicherweise Schwierigkeiten auftreten. Genauso ist es beim Kochen, da sollte man auch wenn möglich nach Rezept kochen, sogar erfahrene Köche schauen ab und zu die Rezepte an.

Vor dem kochen, müssen alle Zutaten vorhanden sein, wenn nicht muss man diese besorgen.

Beim Kochen muss die Küche sauber sein, schon bevor man zu kochen anfängt.

Das Gemüse muss geputzt werden und die Beilagen vorbereitet werden.

Alle Zutaten müssen bekömmlich sein, ab und zu nachschauen ob die Öle und Gewürze noch geniessbar sind.

Ein Menü besteht meistens aus drei Teilen; Vorspeise, Suppe, Hauptmahl und ab und zu gibt es auch noch etwas Süsses zum Nachtisch.

Der Vergleich zum Leben, finde ich spannend, wie im Leben klappt auch in der Küche nicht alles und wir müssen öfters improvisieren und wie im Leben, wenn etwas schief geht entstehen daraus wieder ganz neue Dinge. Wenn wir das Gemüse rüsten, können wir aus dem Gemüseabfall, eine köstliche Suppe kochen, aus Resten vom Vortag kann man am anderen Tag eine Vorspeise machen. Es gibt unzählige Möglichkeiten etwas neues zu kreieren.

Das schlimmste für einen Koch ist, wenn seine Gäste unpünktlich sind und auch damit muss er umgehen können, da hilft ihm die Gelassenheit welch er im Zen gelernt hat. Nach dem Kochen kommt der Abwasch, auch wenn wir heute meistens eine Geschierwaschmaschiene haben, braucht es auch da Achtsamkeit. Wenn die Küche wieder aufgeräumt ist, beginnt alles wieder von vorn.

Nach dem kochen ist vor dem kochen.

23.11.2010 Text von zentao

auch noch lesen:

Das Zen des Fotografierens

Altes Brot ist nicht hart….


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„Es gibt wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.“
Mahatma Gandhi

auf gleicher Höhe


Wir meinen immer wir hätten keine Zeit, aber die Schnecke beweisst es uns täglich….sie hat jede Menge Zeit… da könten wir doch etwas lernen…

zum Thema auch noch lesen

Wenn Du in Eile bist, dann gehe langsam…



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Am Samstag habe ich die drei Beiträge über unser Denken..überarbeitet, und da hab ich mir noch ein paar Gedanken dazu gemacht.

Unsere Ängste und Sorgen sind auch Gedanken.

Vor vielen Jahren war ich einmal bei einem Heiler, und der hat mir folgendes Gesagt;

“deine Ängste und Sorgen, gehören nur dir, niemand will deine Ängste und Sorgen haben, als warum ängstigst und sorgst du dich, das schadet nur dir und ist vollkommen überflüssig, also hör auf dich zu sorgen und zu ängstigen.

Das hat gesessen und ich hab es beherzigt und immer wen ich mich sorge oder ängstige, dann frage ich mich; ” wer will meine Sorgen und Ängste haben?

niemand, also lass ich das.

Jeder Gedanke hat auch, einen vorherigen Gedanken.

Alles was uns geschieht, hat eine Ursache, jeder Gedanken hat einen vorherigen Gedanken, an für sich harmlose negative Gedanken verstärken sich.

Aus Ängstlichkeit wird Angst und aus Angst wird Panik

aus Ärger wird Wut und aus Wut wird Hass,

aus “das möcht ich auch” (Gier)wird Missgunst und darauf folgt der Neid

und aus “das will ich nicht” wird Ablehnung

wir müssen schon sehr vorsichtig sein mit unseren Gedanken.

Spiegelungen

Spiegelung

Jeder Gedanke den ich auspreche, hat eine Reaktion bei meinenem Gegenüber und das was retour kommt, ist genau das was ich ausgesannt habe, dem zufolge spiegele ich mich immer in meinem Mitmenschen,alles hat eine Ursache

und wenn in unserem Leben etwas aus der Bahn gerät und wir etwas ändern wollen, dann ist es hilfreich, wenn wir wissen wie das ganze begonnen hat und genau da ändern wir, was immer wir ändern müssen.

Nicht einmischen

ich muss nicht mehr überall Einfluss nehmen, es geht auch ohne mich, oft sogar besser. Dank dieser Erkenntniss ist mein Leben ruhiger geworden, ich lasse es geschehen und weiss, “alles kommt gut”

Wie kann ein verwirrter Verstand den Weg verstehen?

Dein Schlimmster Feind kann dir nicht so viel anhaben

wie deine eigenen unkontrollierten Gedanken

 

16.11.2010 Text von zentao


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Dieser Zen-Text habe ich im Buch „ Zen im Alltag” vonJoko Beck Zen-Lehrerin und Nachfolgerin von Maezumi Roshi gefunden,

Solange Menschen danach streben,
für sich selbst und für ihr Leben,
wie es ist, also für die Unmittelbarkeit
dieses Augenblickes zu erwachen,
wird der Geist des Zen lebendig sein.

Charlotte Joko Beck.

 

 

Gedanken und Wirklichkeit

Unser Interesse an der Wirklichkeit ist ausser ordentlich gering. Leider…wir wollen denken, und uns Sorgen machen über all das was uns beschäftigt. Wir wollen uns das Leben vorstellen und bevor wir kennenlernen um was es eigentlich geht geht….haben wir den gegenwärtigen Augenblick bereits vergessen. Wir sind ins Nachdenken über irgendetwas abgeglitten, meistens ängstigen wir uns über ein aktuelles Thema und schon sind wir in Gedanken weit weg. Es ist gar nichts Böses an diesen Phantasiegespinsten, nur geht uns etwas anderes dabei verloren, wenn wir uns darin verlieren, was haben wir dann verloren?

Wir haben die Wirklichkeit verloren und unser Leben ist uns entgangen.

Warum tun wir das immer wieder? Warum? Wir wissen die Antwort natürlich. Wir tun es, weil wir versuchen, uns zu schützen. Wir versuchen uns von den Schwierigkeiten, die wir gerade haben, zu befreien oder sie zumindest zu verstehen. Es ist ja auch nicht falsch, wenn wir solche egozentrische Gedanken haben, es sei denn, wir identifizierten uns mit ihnen, weil dann unsere Wahrnehmungen der Wirklichkeit blockiert ist. Was also sollen wir tun, wenn diese Gedanken entstehen? Wir sollten sie, die Gedanken benennen. Wir müssen genau benennen, Nicht nur „ich denke nach “ oder “ich mache mir Sorgen“. So genau wie möglich und wenn die Gedanken so durcheinander purzeln, dass wir ganz wirr davon werden, so nennen wir den ganzen Durcheinander einfach „Verwirrung.“

 

Wenn wir die Gedanken benennen, dann lernen wir uns selber kennen, erfahren wir, wie unser Leben funktioniert und was wir damit tun. Dann merken wir, dass bestimmte Gedanken, hunderte Male wieder auftauchen und wir erfahren etwas über uns selber, was wir vorher nicht wussten. Vielleich denken wir unaufhörlich über die Vergangenheit oder aber über die Zukunft nach. Manche Menschen denken immer über irgendwelche Ereignisse nach, andere über ihre Mitmenschen und manche denken dauern über sich selber nach. Viele Gedanken sind Urteile über andere Menschen und wenn wir nicht über einige Jahre lang geübt haben, unsere Gedanken genau zu benennen, kennen wir uns selbst nicht sehr gut. Wenn wir aber unser Gedanken genau und sorgfältig „etikettieren“ dann geschieht folgendes: Wir beginnen uns zu beruhigen, wir müssen uns gar nicht mehr anstrengen um sie loszuwerden. Wenn wir uns beruhigen, kehren wir zur Erfahrung des Körpers zurück, wieder und wieder. Wir machen das nicht drei bis vier Mal sondern zehntausendmal, und indem wir das tun, verwandelt sich unser Leben.

Das ist eine theoretische Beschreibung, was Zazen ist,

es ist sehr einfach……da ist nichts Kompliziertes daran.


Text aus dem Buch von Joko Beck „ Zen im Alltag”

 

 



Jetzt wird es draussen wieder kälter und die Menschen werden wieder öfters erkältet sein. Gesundheitsvorsorge ist im Moment das Wort, das in den Zeitungen und der Werbung, immer wieder erwähnt  wird.

Gesundheitsvorsorge ist gut, besser  wäre wenn wir Gedankenvorsorge betreiben würden, denn die Gedanken, sind es die uns krank machen. Ein gesunder Geist wird nicht krank, es sind die negativen Gedanken, welche uns krank machen.

Wir alle haben gelernt unseren Körper zu pflegen und jedes Kind weiss dass man drei Mal täglich die Zähne putzt und das nennt sich Körperhygiene. Eine Geisteshygiene ist aber genauso wichtig. Was da alles an Schrott über das Fernsehen, Werbung und Internett so alles in unseren Geist eindringt und versucht uns zu manipulieren und das schlimme daran ist, unserem Ich/Ego gefällt das sogar sehr. Daran ist Grundsächlich auch nichts falsch, wir müssen nur lernen zu unterscheiden ob das was da in meinen Geist eindringt, mir schaden könnte oder anderen.

In unserem Geist gibt es zwei Instanzen, die erste, ist bei den meisten ihr Ego/Ich, welches immer in der Form ich in mir Spricht und oft, das was uns geschieht oder was wir sehen oder hören, dauernd kommentiert. Die andere Instanz ist unsere leise innere Stimme oft auch Bauchgefühl genannt, diese Stimme versucht uns zu warnen und will uns helfen, dass wir immer das Beste, das was uns wirklich gut tut, auch wählen. Dies innere Stimme gibt es wirklich, es ist mehr ein Gefühl, dass wir alles richt gemacht haben ohne Wenn und Aber.

Leider hören viele diese Stimme nicht mehr, weil unsere Umwelt in der wir leben, so laut geworden ist. Aber nicht nur die Umwelt ist laut, im Kopf fahren die Gedanken Karussell und da gibt es eine Geschichte von einem berühmten Zen Meister;

Ein Professor besucht einen berühmten Zen-Meister. Er stellt sich höflich vor und nennt alle seine akademischen Titel und bittet um Belehrung. ” Möchten Sie Tee? ” fragt der Meister. “Ja, gerne” antwortet der Professor. Der Meister schenkt Tee ein, bis die Tasse  voll ist und  der Meister schenkt weiter ein, bis die Teetasse übervoll ist und der Tee über den Tisch auf den Boden tropft. “Aufhören, die Tasse ist bereits voll” rief der Professor .Es geht nichts mehr hinein.” Der Mönch antwortete: “Genau wie diese Tasse, sind auch Sie voll von Ihrem Wissen und Ihren Vorurteilen. Um Neues zu lernen, müssen Sie erst Ihre Tasse leeren.”

Wie bei diesem Professor ist bei vielen in unserer Gesellschaft der Kopf voll von negativen Gedanken und Vorurteilen.  Wie der Professor sollten auch wir, von Zeit zu Zeit unsere Tasse leeren und unser Tempo, etwas zurück nehmen. Sich etwas Ruhe gönnen, einen Waldspaziergang machen, ganz alleine nur mit sich selber, das könnte eine ganz neue Erfahrung sein. Ein Waldspaziergang ist noch keine Meditation, aber es wäre ein Anfang und eine Chance wieder zu sich selber zu finden.

Weil das Leben unberechenbar ist, brauchen wir ein Hilfsmittel das uns den Weg weist, wo wir immer wieder unser Leben selbstreflektiren in einer Mediation oder eben einem Waldspaziergang. In der Stille kommen uns oft die einfachsten Ideen zur Lösung unseres Problems, aber es gibt viele Wege um sein Leben in den Griff zu bekommen, keiner ist besser oder schlechter, er muss nur passen….zu einem selber.

13.10. Text von zentao

 

 

 

 


 

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mit Geld kann man fast alles kaufen….

Unsere Gesellschaft ist auf dem Handel aufgebaut, früher tauschten wir das was wir hatten gegen das was wir brauchten, da wurde gehandelt,und meistens waren beide Seiten am Ende Zufrieden. Das getauschte konnte man in der Regel nicht horten, denn vieles war verderblich. Dann wurde irgend wann das Geld erfunden und das Geld konnte man aufbewaren. Die ersten Banken entstanden, wer viel Geld hatte der war Reich und mächtig und auf einmal war das Geld schmutzig und bekam einen schlechten Namen. Aber es ist eine Tatsache, dass Geld vieles im Leben erleichtert, zuviel Geld verdirbt vermutlich den Charakter und zuwenig Geld verdirbt unser Leben. Die Golden Mitte wäre auch hier das Ideale. Wir vergessen aber leider, dass wir am Ende unseres Lebens, nichts mitnehmen können;

…..Alles Gewordene ist veränderlich und vergänglich, in sich zerbrechlich wie ungebrannter Ton, es gleicht etwas Geliehenem, einer Stadt die auf Sand gebaut ist….

Den untenstehenden Text habe ich beim Chakra Balance Blog “Kaufkraft” gefunden und da ist viel wahres dran. Die Obere Zeile, ist das, was wir vermeintlich kaufen können….um aber bei den unteren Zeilen etwas zu erreichen, müssen wir selber etwas, dazu tun oder es geschehen lassen.

Mit Geld kann man Vergnügen kaufen
aber keine Liebe.

Man kann ein Spektakel kaufen -
aber keine Freude.

Man kann einen Sklaven kaufen -
aber keinen Freund.

Man kann eine Frau kaufen -
aber keine Ehefrau.

Man kann ein Haus kaufen -
aber kein Heim.

Man kann Lebensmittel kaufen -
aber nicht den Appetit.

Man kann Heilmittel kaufen -
aber nicht die Gesundheit.

Man kann Zeugnisse kaufen -
aber nicht die Kultur.

Man kann eine Leibwache kaufen -
aber keine Sicherheit.

Man kann Bücher kaufen -
aber keine Intelligenz.

Man kann Tranquilizer kaufen -
aber keinen Seelenfrieden.

Man kann einen Ablass kaufen -
aber kein Verzeihen.

Man kann die Erde kaufen -
aber nicht den Himmel.

gefunden im Netz – Verfasser unbekannt

http://www.chakrablog.de/

30.9.2010 zentao


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Wenn wir die Zen-Meditation üben, sind wir am Anfang voller Enthusiasmus und alles scheint leicht zu gehen, wir sind offen und bereit neues aufzunehmen. Das nennt man Anfängergeist, aber dann nach einiger Zeit, wird es bei vielen etwas mühsamer, man ist müde und verspannt und sucht öfters mal, wieder nach Ausreden um nicht üben zu müssen.

In unserer Gesellschaft werden aus Lebenssytuationen, leicht Lebensprobleme,das heisst konkret; wenn es etwas beschwerlicher wird, dann sind wir nicht mehr bereit einfach so, weiter zu machen. Es ist unsere stark überbewertete Intelligenz die uns alles verdirbt, die sich mit Denken überall einmischt. Der Verstand (Ego) will fast immer etwas anderes, als das was wir gerade haben und muss von Beginn an erzogen werden, wie ein Hündchen, dem wir auch immer wieder den Befehl; “sitz” geben , sanft und ohne Gewalt, den Hintern runterdrücken. Genauso müssen wir uns selber, im täglichen Leben und in der Meditation beibringen , dass wir nicht alles haben können und dass es Dinge gibt, die können wir nicht ändern.

Im Zen. wird immer wieder betont, wir sollen nicht Denken und die Gedanken einfach vorbei ziehen lassen, wir werden zum Beobachter in eigener Sache. Es ist aber noch viel einfacher; wer weiss, dass die Gedanken der Ursprung unseres Handelns sind, der weiss, das nicht Denken führt zum nicht handeln.

Einfacher gesagt, wenn ich nicht “Eiscreme” denke, dann gehe ich auch nicht zum Tiefkühler, um mir eines zu holen.

Im den östlichen Kampfsport gibt es einen Begriff der heisst WuWei und kommt aus dem Daoismus, einer der ältesten Weisheitslehren und kommt wie so vieles, aus dem alten China. Es besagt in etwa, dass alles bereit im Ursprung des Tao bereits vorhanden ist, so dass es nicht Weise wäre hier ein zu greifen und dass es besser ist die Dinge geschehen lassen. Die Lehre vom Tao besagt, dass alles Eins ist und alles geschieht ohne ein, zu tun des Menschen.Es gibt ein Bild um das zu verdeutlichen.

Wenn ein Kranich, tief über einen Teich fliegt, spiegelt sich der Schatten seines Körper im Wasser, ohne dass jemand, etwas getan hätte, es geschieht einfach und wenn er weiter fliegt, so fliegt sein Schatten mit ihm und spiegelt sich weiter im Wasser. Es geschieht ohne Handeln niemand ist verantwortlich für dieses Phänomen, absichtsloses tun, es geschieht einfach, aus der jeweiligen Situation heraus.

Graureiher Spiegelt sich im Teich

Graureiher Spiegelt sich im Teich

Es gäbe noch viele solche Beispiele, wer achtsam ist, wird das sehen, alle diese Phänomene geschehen aus dem Augenblick heraus und sind oft auch gar nicht beständig.

Wu Wei heisst; wirken durch nicht eingreifen, das ist ein Denken, welches wir erst lernen müssen. Wir meinen seit Generationen, dass wir immer kämpfen müssten und wir liegen seit Generationen falsch, alle diese Kriege, währen unnöttig gewesen. In der Natur gewinnt immer das Weiche; das Wasser kommt überall durch und nichts kann es auf die Länge aufhalten. Die Eiche, der Inbegriff für Stärke, wird von einem starken Sturm einfach umgeworfen, der Grashalm beugt sich dem Wind mit Leichtigkeit. Nur wer beweglich ist, kann überleben, alles starre muss unterrgehen.

Ob wir wollen oder nicht, es ist eine Wahrheit, wenn wir sie anwenden, wird unser Leben leichter, viel leichter. Wenn nicht ist es wiederum unsere Entscheidung, dann machen wir es nur uns selber schwer.

Die Erkenntnis ist das eine, sie umzusetzen, das ist Weisheit.

Wahre Meisterschaft wird dadurch erlangt,

den Dingen ihren Lauf zu lassen.

Sie wird nicht durch Einmischen erlangt.

9.9.2010 Text und Foto von zentao



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Heute hatte ich wieder einmal einen Anfall von Selbstmitleid und Unzufriedenheit. schlichtweg es war ein Tag zum vergessen.Die folgende Worte haben mir sehr geholfen, diese Unangenehmen Gefühle zu überwinden.

18.8.2010 zentao

Wir sind Gefangene unserer Vorstellung von Wertlosigkeit, von einem Mangel an Selbstachtung, von Verlangen oder Habgier oder Unwissenheit. Wir sind versklavt von der Vorstellung, Opfer zu sein oder bestimmte Dinge verdient zu haben. Es ist eine Geschichte über die Angst vor Veränderung, über das Festhalten an Orten und Verhaltensweisen, die kleinlich und schädlich sind. Und wir haben Angst, weil sie loszulassen bedeutet, uns etwas Unbekanntem zu stellen.

„Die Wahl ist nie die zwischen Sklaverei und Freiheit, wir müssen immer zwischen Sklaverei und Unbekanntem wählen.“

Wenige von uns sind wirklich frei, Geld, Ruhm, Macht und Sex, Bewunderung, Jugend, Schönheit – woran immer wir hängen, das wird uns versklaven und oft dienen wir diesen Götzen, ohne uns dessen bewusst zu sein.

Viele der Dinge, die uns versklaven, begrenzen unser Vermögen, voll und ganz zu leben. Sie führen nur dazu, dass wir unnötig und sinnlos leiden.

Aus „Aus Liebe zum Leben von Naomi Remen

Wenn wir an Unzufriedenheit, Ärger oder an Hass, haften, werden wir leiden. Eine von Hass freie, kraftvolle, weise und mitfühlend Reaktion ist durch aus möglich

Aus „das weise Herz“ von Jack Kornfield


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Ein toter Baumriese im Schatten des Waldrandes zeigt mir wieder einmal, dass alles vergänglich ist. Was war der Grund des Sterbens dieses Baumes? Ein Blitz aus heiterem Himmel kann auch uns treffen. Dennoch ist der Tod dieses Baumes keine Tragödie, ist doch das Holz für viele Lebewesen Nahrung und Wohnraum zugleich. Ein Baumleben lang ist dieser Baum hier gestanden und hat alles ertragen was immer zu ihm kam. Er war Wohnung und Rastplatz für viele Tiere zugleich. Wenn mir etwas nicht gefällt, dann gehe ich, er musste bleiben wo ihn die Natur hingestellt hat. Er hatte keine Wahl, er musste nehmen was er bekam, Wind Regen Sonne und den Kott der Vögel. Er gab was er hatte, Schatten und seine Sämlinge trug der Wind davon. Der Borkenkäfer legte unter seine Rinde seine Eier und pflegte hier seine Brut. Der Holzwurm frass sich durch seinen Leib und der Specht hackte noch am Ende seines Lebens Löcher in seinen Stamm. Noch als Baumruine wirkt er wie ein alter Weisheitslehrer der mich tief beeindruckt hat.

Vergänglichkeit

Vergänglichkeit

Was ich von ihm lernen kann? Bedingungloses Annehmen und Geben, Gelassenheit und Duldsamkeit ohne wenn und aber. Annehmen was immer mir zugeteilt wird. Anhaften das war für ihn wohl nie ein Thema, aber das sind alles Interpretationen von mir, wenn ich doch nur ein paar von seinen Qualitäten verwirklichen könnte.

23.7.2010 Text von zentao



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Spiegelungen

Spiegelungen

Das ich mein eigener Meister bin……dass sagt die Lehre des Buddhas…und das alles von mir selbst abhängt….

Dies bedeutet, dass Freude und Schmerz aus unserer eigenen tugendhaften Handlungen erwachsen, also nicht von aussen, sondern von innen kommen.

Diese Theorie ist im täglichen Lebensvollzug von grossem Nutzen

…..denn sind wir einmal zur Einsicht gekommen….dass zwischen einer Handlung und ihrer Wirkung ein Zusammenhang besteht….werden wir beständig auf der Hut sein und uns selbst kontrollieren….ganz gleich ob wir beobachtet werden oder nicht.

von Dalai Lama Logik 53

 

Befreiung aus dem eigenen Gefängnis

Befreiung aus dem eigenen Gefängnis

Es tönt immer so leicht, wenn grosse Meister, so klare Worte, so deutlich und verständlich aussprechen. Nur in meinem Alltag ist das nicht immer so leicht. Die Tugendhaften Handlungen in Ehren, aber die Gedanken und Emotionen, sind oft sehr viel schneller und die Untugendhafte Handlung ist bereits Geschichte. Die Einsicht war da, aber der Schmerz kommt plötzlich und die Worte, dazu sind auch nicht immer schön. Zum Glück gibt es im Buddhismus und Zen, keine Verurteilung, da ist immer auch der Gedanke; “nächstes mal mache ich es besser” und mit dem steten bemühen gelingt es dann irgendwann doch.

18.6.2010 Kommentar von zentao



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Genau in dem Moment, als die Raupe dachte,

die Welt geht unter, wurde sie zum Schmetterling.

Peter Benary

Wenn ich Schmetterlinge fotografiere, frage ich mich oft; weiss die Raupe, dass sie nach ihrer Verwandlung, zum Schmetterling wird? Wohl kaum? Sie lässt es einfach geschehen und verwandelt sich in einen Schmetterling. Solange die Raupe eine Raupe war, war sie unfrei und musste lange Wege machen um zu ihrem Futter zu kommen. Vom Moment als die Raupe zum Schmetterling wurde, da war sie frei. Frei wie ein Schmetterling, flog sie jetzt von Blüte zu Blüte, nicht mehr als Raupe jetzt war sie ein Schmetterling.

Wie die Raupe verwandeln wir uns von unserer Geburt andauernd, jede Sekunde verändert sich etwas in uns, wir bemerken es kaum wie wir uns verändern.

vom Kind zum Jüngling oder zum Mädchen

vom Jüngling zum Mann

vom Mädchen zur Frau

von der Geliebten zur Mutter

von der Mutter zur Grossmutter

oder auch vom Vater zum Grossvater

Eines Tages gehen wir in die Pension (Rente) und wenn wir in den Spiegel schauen, sehen wir ein altes Gesicht. Die Verwandlung geschah leise und ganz langsam. Wenn ich zurück blicke, sehe ich all die einzelnen Wesensheiten, die ich im Laufe eines Lebens war und ich staune über meine Verwandlung. Das Kind, der Jüngling, der Mann und der Vater, das alles war ich. Ich weiss das ist endgültig vorbei und doch bin ich genau so die Vergangenheit, wie ich das heutige Wesen bin. Einiges bleibe ich für immer, das Leben lang bin ich Vater, auch dann wenn die Kinder dann auch einmal alt sind. Ich bin es und ich bin es doch nicht, es scheint paradox zu sein und doch erfuhr ich mit dieser Erfahrung etwas über die Leerheit und verstehe jetzt, wenn es im Herzsutra heisst:

Form ist Leerheit, Leerheit ist Form, Form ist nichts anderes als Leerheit, Leerheit ist nichts anderes als Form. Genauso sind Empfindungen, Wahrnehmungen, geistige Formkräfte und Bewusstsein leer von einem abgetrennten Selbst.

Wenn wir beginnen, das langsam zu verstehen, das alles Leben, wie aus dem Nichts entsteht, eine Zeit lang hier auf dieser,unserer, einzigen Erde leben und dann eines Tages wieder, wie im Nichts verschwinden uns wieder und wieder verwandeln in neues Leben. Dann wird uns wo möglich Bange um unser Ich, mit dem Gedanken, dann verschwinde ich ja ganz, aber genau dieses Ich, ist ja die Ursache, die alles immer wieder entstehen lässt und uns dauernd Negative Gedanken  kreiert. Dieses Ich ist es ja auch, welches uns glauben lässt alles sei Ewig und ohne Veränderung. Dieses Ich, lügt uns ein Leben lang an und bringt uns in die unmöglichsten Situationen. Immer wenn wir egoistisch denken, geschieht uns unerfreuliches. Ja mehr ich versuche, das Negative zu vermeiden, umso stärker wird es. Das istSamsara, der ewige Kreislauf von Werden und Vergehen, erst wenn es mir gelingt, mit Hilfe von Meditation und möglicherweise, einem Buddhistischen Lehrer, diesen Zustand zu durchbrechen,kann ich vielleicht auch Nirvana erreichen.

Was wir heute sind, kommt von unseren gestrigen Gedanken her, und unsere gegenwärtigen Gedanken gestalten unser morgiges Leben. Unser Leben ist das Erzeugnis unseres Geistes.

(Buddha)

Es gibt aber einen Trost, in der Natur geht nichts verloren, wenn die Zeit Reif ist manifestiert sich das Leben, es geschieht einfach.

Ein Apfelbaum wird immer wieder zu einem Apfelbaum, sind die Bedingungen gut, trägt er viele Äpfel, sind die Bedingungen schlecht, kann der Bauer keine Äpfel verkaufen und die Familie des Bauern hungert womöglich.

Dieses Gedicht von Laotse sagt in einfachen Worten, alles was es dazu zu sagen gibt.

Dreissig Speichen treffen die Nabe
Die Leere dazwischen macht das Rad.
Lehm formt der Töpfer zu Gefässen
Das Leere darinnen macht das Gefäss.
Fenster und Türen bricht man in Mauern
Die Leere da mitten macht die Behausung.
Das Sichtbare bildet die Form eines Werkes.

Das Nicht-Sichtbare macht seinen Wert aus.

Laotse: Tao te king, Kap. 11,

10.06.2010 Text und Fotos von zentao

ähnliche Themen – auch noch lesen;

im Fluss des Lebens…

Wenn du nicht alt werden willst, dann häng dich jung auf

alle wollen älter werden, aber keiner will alt sein…

Wo sind wohl die Sommervögel geblieben?


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Spiegelung in einem Waldteich

Spiegelung in einem Waldteich

Wenn ich das Foto von diesem Waldteich, betrachte, sehe ich das Bild, wie ich denke, dass mein Geist sein sollte, wenn in der Meditation mein Geist zur Ruhe kommt und innerlich, die aufgewühlten Gedanken und Gefühle zur Ruhe kommen.

Der Freitagstext vom letzten Freitag, brachte es so schön auf den Punkt.

Der Geist ist wie die Oberfläche eines Weihers. Wenn der Wind darüber streicht, ist die Wasseroberfläche in Bewegung. Dann bilden sich Kräusel und Wellen, und das Spiegelbild von Sonne, Mond oder etwas anderem zerfällt in einzelne kleine Teile. Kaum legt sich der Wind, wird die Oberfläche des Weihers spiegelglatt. Der beruhigte Geist ist wie ein Spiegel. Er bringt nichts hervor, sondern reflektiert nur.

Ein stiller Geist ist klar – er ist offen und empfänglich. Er haftet an nichts und klammert sich an nichts. Er ist in jedem Augenblick frei.

John Daido Loori

Den ganzen Text kann man hier lesen:

Was ist Zazen?