Vergänglichkeit
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Wie meine Leser wissen, bin ich jetzt seit nahezu 19 Jahren auf dem Zen-Weg. Dieser Blog ist für mich, der Übungsort wo ich meine Erfahrungen als Zen-Schüler niederschreibe um meine Erkenntnisse mit anderen zu teilen. Man kann den Zen-Weg auf verschiedene Arten leben: “Ganz konsequent, fast stur und nur der eigene Weg ist gut.” Das ist aber nicht das was ich unter Zen verstehe, für mich hat Zen eine Logik der Menschlichkeit und es heisst für mich immer
“so wohl als auch.”
Für mich ist Zen das Leben selber, den Zen kann man nur durch das Leben erfahren, alles andere ist nur Theorie. Leben heisst in erster Linie, dass man lernt unangenehmes zu akzeptieren und dass man die allzu angenehmen Dinge loslassen lernt. Das ist ein Prozess der nie aufhört. Das ist für mich Zen, sich selber ein Leben lang verbessern, immer wieder.
Dieser Blog ist im Juni 2013 bereits 7 Jahre im Netz und interessanterweise ändern sich auch die Leser, sie werden jünger und das finde ich gut, Das beweist das meine Art zu schreiben noch nicht ganz verknöchert ist. Das mit dem Schreiben ist nicht immer so leicht, den die Weisheiten fliegen mir nicht einfach so zu, wie es wünschenswert wäre.
Doch am Freitag gehe ich ins Zazen (Zen-Meditation ) und da gibt es dann wieder etwas Inspiration für die neue Woche. So eine Meditation tut gut und bringt mich mit meinem Inneren in Berührung.
Die Themen sind seit vielen Jahren die selben, von Glück über Illusionen über das Leben und die Irrwege des Lebens, über den Buddhismus und über Zen und die Meditation. Ich möchte gerne über Weltbewegendes schreiben, doch das was die Welt, wirklich bewegt wurde bereits geschrieben, so bleibt mir das bewegende aus meinem Alltag und das ist im Moment, das trübe Regenwetter. Doch auch im Wetter findet man immer etwas passendes für den Augenblick, sofern man dieses einfach so akzeptiert. Es ist so wie es ist. Es freut mich wenn ihr hier liest und es freut mich auch wenn ihr einen Kommentar hinterlässt.
06.05.2013 Copyright ©zentao
Die passenden Zitate habe ich hier;
http://www.psp-tao.de/zitate/thema/Zen/228 gefunden.
Alle Wahrheit kommt im Zen von innen.
Zensho W. Kopp, Die Freiheit des Zen
Das ist Zen! Jedes Wort und jedes Tun hat Sinn und Geltung immer nur im augenblicklichen Zusammenhang des Geschehens.
Karlfried Graf Dürckheim, Zen und wir
Es ist das wesentliche Merkmal des Zen, daß die grundlegende Wahrheit immer nur in sich selbst gesucht wird und niemals in irgendetwas Äußerem.
Zenkai Shibayama, Eine Blume lehrt ohne Worte
Nur so zur Erinnerung….. geniesst das Leben in jedem Augenblick schnell geht die Zeit vorbei – eben hat der Löwenzahn noch geblüht und bereits verteilt der Wind seine Fallschirmen in der Natur – so schnell geht es…..
14.05.2013 Copyright ©zentao
Unbeständig ist das ganze Dasein, wie Wolken und Herbst.
Gleich einem Schauspiel sind Geburt und Tod
auf der Bühne des Lebens.
Wie ein Blitz am Himmel verfliegt das Leben,
es fließt vorbei,
wie ein Sturzbach den Berg hinabrauscht.
Buddha
Seit gestern herrschen bei uns, Wetter mässig die Eisheiligen, und das sind die gestrenge Herren, die Eisheiligen sind in Mitteleuropa meteorologische Singularitäten (Witterungsregelfälle). Laut Volksmund wird das milde Frühlingswetter erst mit Ablauf der „kalten Sophie“ stabil. Die Meteorologen streiten über das Datum der Eisheiligen, wegen dem Gregorianischen Kalender, habe sich das ganze verschoben und beginne erst am 19. bis 23. Mai.
alt 11. Mai – Mamertus neu am 19. Mai
alt 12. Mai – Pankratius neu am 20. Mai
alt 13. Mai – Servatius neu am 21. Mai
alt 14. Mai – Bonifatius neu am 22. Mai
alt 15. Mai – Sophie neu am 23. Mai
Wie auch immer, von Wonne Monat Mai ist noch nichts zu spüren, bei 12°Grad bläst eine giftige Bise. Auch in der Nacht war es nur wenig kälter, von Frost keine Spur. Der Wind ist einfach nur unangenehm, man muss sich halt dementsprechend anziehen. Es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung, doch das vergessen wir gerne. Was mir jeden Mai wohltut, das ist das blühen des Flieders, kein Mai ohne Flieder – Mai und Flieder gehören zusammen.
Für Morgen soll die Sonne zur Abwechslung mal wieder scheinen. Bei schönem Wetter wollen alle Hobby-Gärtner ihr Saatgut auspflanzen, auch ich habe auf meinem Balkon bereits Tomaten und Peperoni gepflanzt, mit der Hoffnung, diese seien da etwas geschützt. Es wird schon gut gehen, obwohl ich weiss, dass es nicht viel bringt, doch in den Gartenshops, ist alles bereit um raus gepflanzt zu werden. Die Versuchung ist schon gross – ein Gärtner hat zu mir gesagt; “wer jetzt raus pflanzt, der pflanzt zwei Mal,” und das ist wiederum gut fürs Geschäft.
Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, die Natur hat es schon richtig eingerichtet, es gibt Pflanzen die brauchen Bodenfrost und es ist schon passend, dass Jahr für Jahr, das kalte Wetter mehr oder weniger pünktlich und passend zu den Eisheiligen da ist.
12.05.2013 Copyright ©zentao
Am Samstag war ich an einer schönen Hochzeit, es ist die Hohe Zeit im Leben zweier Menschen und es war alles enthalten, Regen, graue Wolken und auch ein wenig Sonne, genau so ist auch das Leben. Auch im Leben ist der Wandel, die Veränderung Trumpf, nach dem Regen scheint die Sonne und graue Wolken gehören auch dazu. Es braucht Mut, zueinander Ja zu sagen, ein Ja fürs Leben mit allem Wenn und Aber. Es ist die Hohe Zeit der Liebe, eine Zeit wo wir den Partner Bedingungslos annehmen. Man verspricht einander ewige Liebe, wie schön. Man hat Träume, und man versucht sie zu zweit, zu verwirklichen.
Die Idee der Ehe, ist dass man ein Leben lang beisammen bleibt. So eine Ehe ist eine Lebensschule für beide, es gibt keine Bessere.
Doch heute ist es Mode geworden, dass man, bei den ersten dunklen Wolken die aufziehen, bereits aufgibt und sich schon wieder scheiden lässt. Es braucht halt etwas Ausdauer und viel Achtsamkeit, so eine Ehe will gepflegt werden, jeden Tag. Es braucht noch etwas, was heute nicht mehr so selbstverständlich ist; “es braucht Respekt für das Gegenüber,” ich selber erreiche in ein paar Tagen mein 40 jähriges verheiratet sein. Die Liebe ist etwas unbeständiges, sie kommt und sie geht, es ist ein stetes auf und ab, aber mit etwas Geduld, kommt sie immer wieder zurück. Man kann die Liebe nicht festhalten und nicht einsperren – Liebe muss frei sein und wer liebt muss vertrauen, ein Leben lang. Ich kann so ein Leben zu zweit, nur empfehlen, ich habe es nie bereut.
06.05.2013 Copyright ©zentao
Wir lesen immer wieder über den Raubbau an der Natur und leider ist es war, wir haben es weit gebracht, das Land ist überbaut, es leben zu viele Menschen auf diesem Planet und viele fordern wir müssten zurück zur Natur und wieder einfach leben, wie unsere Vorfahren. Aber das kann der Moderne Mensch doch gar nicht mehr. Leben ohne Handy und ohne allem Technik Schnikschnak ohne elektrischer Energie und das 365 Tage im Jahr, der Mensch von Heute ist ein Konsument und damit Abhängig geworden. Er häng am Tropf der Produzenten und der Werbung, wir sind süchtig nach Innovationen. Der Raubbau an uns selber und an der Natur ist ein Teil unseres Systems und das muss verändert werden.
Wir leben in einer Welt der Extremen Gegensätze, auf der einen Seite leben viele Menschen in bitterer Armut, nicht nur in Drittweltländern, auch bei uns, lebt ein grosser Teil der Bevölkerung an der Armutsgrenze. Der Gegenpol ist unbegrenzter Reichtum, von einzelnen. Der Mensch ist zur Ware geworden doch wann wird er das erkennen? Unsere Bequemlichkeit und die Abhängigkeit an diesem Wohlstand sind unsere Bremse zur Veränderung zum Guten. Die Erinnerung an die Vergangenheit von weisen Völkern, wie den Indianer und den Aborigine und das Wissen der Weisen aus Indien und China, Buddha und Laotse könnten uns eine Idee geben, was uns an Wissen fehlt. Wir Europäer meinen seit Genrationen wir seien die Besten, dabei vergessen wir, was Länder wie Frankreich, Spanien, England und Portugal, als Kolonialmächte alles in der Welt Kaput gemacht haben. Das war Diebstahl im Grossen Stil und das war nur der Anfang, des Raubbaus an den Völker und der Natur. Was dieser Welt fehlt ist Mitgefühl und Weisheit. Früher galt vieles noch als “Heilig” dieses Wort stammt Wort geschichtlich von Heil ab, was etwas Besonderes bezeichnet und sich abgeschwächt noch in heil („ganz“) wiederfindet. QuelleWikipedia.
Das kann man aber alles mit Geld nicht kaufen. Den Wert einer intakten Natur, kann man nicht mit dem Börsen Index messen. Ob die Wissenschaft je begreifen wird, dass es Dinge gibt, die nicht beweisbar sind. Es sieht zur Zeit so aus wie wenn der Mensch, den Ast auf dem er sitzt, bereits halb durch gesägt hat. Doch was soll,s die Erde braucht uns nicht, aber wir Menschen brauchen eine gesunde Erde.
02.05.2013 Copyright ©zentao
Hier zum Abschluss meines Gedankenflusses die Worte von John Lame Deer
Bevor unsere weissen Brüder kamen, um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. Aus diesem Grund hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel, und deshalb gab es bei uns auch keine Diebe. Wenn jemand so arm war, dass er kein Pferd besass, kein Zelt oder keine Decke, so bekam er all dies geschenkt. Wir waren viel zu unzivilisiert, um großen Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können. Wir kannten kein Geld, und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum bemessen. Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte und Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen. Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen, und ich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die – wie man uns sagt – für eine zivilisierte Gesellschaft so notwendig sind.
John Lame Deer
Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluss vergiftet,
der letzte Fisch gefangen,
werdet Ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.
Weissagung eines Häuptlings der Cree Indianer.
Links zum Thema :
Wir sind ein Teil der Erde
Die Rede des Häuptlings Seattle
Immer wieder gern gelesen
unser Denken.. neu überarbeitet 04.04.2013
Statistik neu bis Beginn 2013
Ochsenbilder
Herz-Sutra
my Country-Videos gern gehört
Wir sind was wir Denken. Teil 3 überarbeitet 04.04.2013
Wir sind was wir Denken Teil 2 überarbeitet 04.04.2013
Wir sind was wir Denken Teil 1 überarbeitet 04.04.2013
Neu geschrieben
Musik hören und schreiben – gleichzeitig – das geht nicht gut….
…kurz vor dem Ziel aufgeben?
Jeder Tag ist ein guter Tag
ein guter Tag…
zur Abwechslung etwas Blasphemie…
die Geschichte vom Giftpfeil
Mnozil Brass Band – Lonely boy
heissen Tee trinken…
Wahrnehmen ist mehr als nur einfach Sehen, Hören, und Fühlen…
4 Tage Südtirol
Grosses Mitgefühl
ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint…
der Alltag ist die Echte Herausforderung für mich….
Stille jenseits der Gedanken….
Lob der Faulheit
Schweigen
***
Bei erwinphoto gibt es neu
Bilder auf meinem Heimweg 27. April 2013
Tulpen-Makro – Foto des Tages 26. April 2013
mein lieber Schwan – Foto des Tages 25. April 2013
Zwei Schwäne im Abendlicht – Bild des Tages 24. April 2013
Frühlingsbilder von unterwegs 24. April 2013
wenn die Musi spielt…. 18. April 2013
zartes Frühlingserwachen… 11. April 2013
Haus Tao Ostern 2013 3. April 2013
Seit 14 Tagen bin ich stolzer Besitzer eine Nikon D7100 2. April 2013
Home of erwinphoto 23. März 2013
die ersten Testbilder Nikon D7100 17. März 2013
Es liegt auch nicht an uns, die Welt oder andere Menschen zu verändern oder aus ihnen bessere Menschen zu machen. Das ist eine recht arrogante Haltung. Wir sind nicht die Herrscher über das Karma anderer. Indem wir unser eigenes Karma erkennen und daran arbeiten, heilen wir uns selbst und andere.
Marcel Geisser, Die Buddhas der Zukunft
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Blog der Tao-Meditationsgruppe Wettingen
hier gibt es jeden Freitag den Freitagstext
Tags:Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Buddha, Buddhismus, Ernährung, Fotos, Frieden, Gedanken, Gewaltfreiheit, Glück, Karma, Leben, Meditation, Menschen, Reisen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Video, Weg, Weisheit, Zen, Zengeschichten
Lebt man an Tagen wie dem heutigen, wo es immer noch kühl und nass ist, besser in der Gegenwart, als an Schönwettertagen? Ich glaube Ja – an Schönwettertagen, geniessen wir einfach die Wärme, und wir werden oft träge, es ist einfach angenehm. An Tagen, wie die vergangen, wo es mehrheitlich nass und kühl war, die Temperatur ging sogar auf vier Grad zurück, war es einfach nur unangenehm. In der warmen Wohnung hatte ich keine Lust irgend etwas spektakuläres zu tun und habe ein Buch in die Hand genommen plus eine Tasse Kaffeé und ein wenig gelesen. Was oft zu kurz kommt, zur Zeit lese ich
Leibniz war kein Butterkeks: Den großen und kleinen Fragen der Philosophie auf der Spur
von Michael Schmidt-Salomon und Lea Salomon
ein Interessantes Buch das die Philosophie für Laien wie mich, gut erklärt. Ach ja – gekocht habe ich auch noch, es gab ein
Thailändisches Gemüse Curry und Reis
Karotten, Sellerie, Broccoliröschen, Frühlingszwiebeln – fein geschnitten – anbraten – ca.5 min
Peperoni, Zucchetti – auch fein geschnitten + wenig rote Currypaste und etwas Zucker – zugeben
weitere 5 min braten
Austernsauce, Sojasauce, Süsse Chilisauce etwas Bouillon,
Weisswein mit 1tl. Maisstärke vermischen
Kokosnussmilch, Erdnüsse, – zugeben und noch etwas köcheln lassen - am Schluss noch eine Banane in Scheiben beigeben
mit Pfeffer, Salz, Chilipulver abschmecken
dazu Reis
Am Nachmittag habe ich mich ganz bewusst zum Joggen entschieden, das erste Mal in diesem Frühling, mit einer Temperatur von ca. 12 Grad war es noch ganz angenehm. Meine Laufstrecke habe ich so gewählt, dass ich am Bahnhof vorbei renne und noch eine Gratiszeitung nach Hause mit nehme.Nachdem ich das schlechte Wetter akzeptiert habe, war es trotz dem kühlen Wetter, ein guter Tag.
22.04.2013 Copyright ©zentao
Wenn etwas trauriges geschieht oder eine schlimme Krankheit ausbricht oder sonnst etwas unangenehmes geschieht fragen die meisten Menschen nach dem “Warum?” warum geschieht mir das? Warum habe ich Krebs, das sei nicht sehr hilfreich. Im letzten Zen-Retreat habe ich gelernt, dass die Warum? Frage, eigentlich die Unwichtigste Frage sei, viel wichtiger sei die wie? Frage. Weil das Warum, bereits wieder vorbei sei. Buddha habe sich mehr mit der Frage des – Wie ? befasst, Wie kann ich diese Situation verbessern? Wie kommt es dass… wie lasse ich diese Gedanken vorbei ziehen….wie verändere ich diesen Augenblick, zum Besseren?
Warum war Gestern, das Wie? ist die Frage die wir in diesem Augenblick stellen müssen, wie in der berühmten
Geschichte des von einem Giftpfeil getroffenen Mannes
“Mein lieber Brahmane, ich antworte grundsätzlich nur auf hilfreiche Fragen, diese Frage aber ist nicht hilfreich.”
“Aber sagt, Herr Gotama, warum ist diese Frage nicht hilfreich?”
“Die Frage ist so wenig hilfreich wie die Frage des vom Giftpfeil getroffenen Mannes.”
“Das verstehe ich nicht, Herr Gotama, würdet Ihr mir wohl erzählen, was es mit der Frage des von einem Giftpfeil getroffenen Mannes auf sich hat?”
“Wohlan denn, Brahmane, so will ich Euch die Geschichte des vom Giftpfeil getroffenen Mannes erzählen. – Es begab sich, dass ein König mit einer großen Schar von Kriegern unterwegs war einen Krieg zu führen. Beim König war auch ein Wundarzt zur Versorgung der Verwundeten. Mitunter war nämlich rasche Hilfe nötig, denn in diesem Krieg wurden vergiftete Pfeile eingesetzt.”
“Was weiter, Herr Gotama?”
“Plötzlich, keiner wusste, woher der Schuss kam, fiel ein wackerer Krieger, der zusammen mit seinem Freunde beim Auskundschaften des Geländes war, von einem Giftpfeil getroffen zu Boden. Der Freund war bestürzt, und er wollte sofort zurückreiten, um den Wundarzt zu holen. Der Verletzte aber rief: ´Halt mein Freund, zunächst müssen wir die Ursache ergründen. Woher wurde der Pfeil abgeschossen? Aus einem Hinterhalt oder von einem Baum? War der Schütze zu Fuss oder zu Pferde oder ritt er gar auf einem mächtigen Elefanten? Und alsdann lasse uns herausfinden, welcher Kaste der Schütze angehörte. War es ein Krieger, war es ein Kaufmann oder war es ein Brahmane? Oder hat womöglich gar ein Unberührbarer den Pfeil abgeschossen, und keiner von euch darf den Pfeil dann berühren! Alsdann lasset uns untersuchen, was ist das eigentlich für ein Pfeil? Ist er aus Esche, Buche, der harten Eiche oder gar aus dem wohlriechenden Sandelholz? Und die Feder am Pfeilende, von welchem Vogel stammt sie wohl? Vom Sperber, von einer Taube, einer Amsel oder vom possierlichen Eichelhäher? Und dann müssen wir die Frage ergründen, wie war der Bogen wohl beschaffen, der solches Geschoss schleuderte, war er einfach, doppelt oder dreifach gekrümmt? Und welche Sehne war es, die den Bogen zierte und dem Pfeil so kraftvoll Schwung verlieh? War sie vom Hirsch, von der Kuh, vom Büffel oder etwa nur von einer Ziege?`
Glaubt Ihr, Brahmane, es sei klug von dem vom Giftpfeile getroffenen Mann, so zu fragen?”
“Sicher nicht, Herr Gotama, denn bevor alle diese Fragen mit einiger Sicherheit beantwortet werden können, ist dieser Mann gestorben, denn nur kurz ist die Zeit, die ihm zur Rettung bleibt. Alle Kräfte müssen auf eine rasche Versorgung seiner Wunde gelegt werden, diese törichten Fragen jedoch halten genau davon ab!”
Die wichtigste Frage ist immer “ist es hilfreich, alle warum Fragen führen nicht weiter, sie bewirken oft das Gegenteil und verbessern unsere Situation nicht wesentlich. Wenn wir die Wie? Frage stellen, dann sind wir in der Gegenwart, wenn wir nach dem Warum? fragen, ist die Ursache bereits vergangenheit und belastet uns nur.
21.04.2013 gepostet durch zentao
Bei den meisten Dingen kann man selber etwas zur Veränderung beitragen nur beim Wetter kann man das nicht. Heute bei nur zwei Grad am Morgen, würde ich gerne etwas an der Schraube drehen, wenn es dann, so eine gäbe. Ich schreibe ja oft, man soll die Dinge nehmen wie sie sie sind, aber heute fällt mir das ungemein schwer, ich hätte es gerne etwas wärmer. Da gibt es nur eines, mich wärmer anziehen und einen heissen Tee trinken.
20.04.2013 Copyright ©zentao
Als ich im Retreat im Haus Tao war haben wir diesen Text von Maha Ghosandanda vor der Meditation rezitiert es sind eindrückliche Worte, die so tief wahr sind, dass man einfach so handeln möchte, wie weit wir auch so handeln können, das kann jeder selber entscheiden
Wenn ich gut zu jemandem bin, dann wird er oder sie die Güte erlernen und darauf auch gut zu zu anderen sein. Wenn ich nicht gut zu jemandem bin, dann wird er oder sie Hass und Ärger in sich nähren und dies an andere weitergeben. Wenn die Welt nicht gut ist, dann muss ich meine Bemühungen verstärken, selbst gut sein.
Sich um andere kümmern ist dasselbe, wie sich um sich selber kümmern. Wenn ich andere respektiere und ihnen diene, diene ich allen Buddhas überall auf der Welt. Dies wird grosses Mitgefühl genannt. Mitgefühl ist ein glücklicher Zustand des Geistes.
Wenn wir uns selbst durch Achtsamkeit schützen, dann schützen wir auch andere. Wenn wir andere Lebewesen durch mitfühlendes Handeln schützen, schützen wir auch uns selbst.
Maha Ghosandanda
Nach mehrmaligen Etappen dieses Winters scheint es jetzt doch so, dass es aussieht, wie wenn der Frühling doch noch kommen möchte. Es ist spürbar wärmer geworden heute Nachmittag waren es doch immerhin 16,3°Grad, das ist schon fast angenehm. Grauer Himmel und Regenwolken und es regnet zur Abwechslung einmal, das ist doch schon viel besser als der Schnee vom März, doch ich will mich nicht beklagen, ab und zu zeigt sich ja auch die Sonne wieder .
Es ist das richtige Wetter um meine Achtsamkeit zu üben, das Wetter anzunehmen so wie es ist und zu versuchen, es den Narzissen auf meinem Balkon gleich zu tun, ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint, jetzt ist die Zeit da, um zu blühen. Sie nehmen jeden Augenblick einfach hin - ob es regnet oder schneit oder ob die Sonne scheint – für die Narzissen ist jedes Wetter das richtige Wetter – machen wir es doch wie die Narzissen.
Wenn ich das Wasser schöpfe,
ist der Mond in meiner Hand.
Wenn ich eine Blume pflücke,
ist mein Gewand voll Duft.
Zenkai Shibayama, Eine Blume lehrt ohne Worte
11.04.2013 Text Copyright©zentao
Foto Copyright©erwinphoto
in meinem Foto-Blog erwinphoto mehr Bilder zum Thema Frühling
zartes Frühlingserwachen…
Zen-Praxis in Klösterlicher Atmosphäre, im totalen Schweigen, das erscheint im ersten Moment, als nicht leicht und wird vermutlich von manchen, als schwierig eingestuft, doch der Alltag ist die Echte Herausforderung für mich. Im Retreat gab es einen Tagesplan und ich hielt mich an die Vorgabe; ” Sitzen, Schweigen,Gehen, Sitzen und das den ganzen Tag.
Doch jetzt ist es mir oft zu Laut und die alltäglichen Versuchungen und Ablenkungen, sind immer präsent. Ein Beispiel; Beim Umbau des Coop Zentrums im Hause, entsteht sehr viel Baulärm, es wird gebohrt und gehämmert und dennoch bleibe ich gelassen, es ist ja nur Lärm und der geht wieder vorbei. Der Lärm ist weit da draussen und ist einfach nur unangenehm. Ich habe meine Meditations-Zeit angepasst – genau um 9:00 Uhr hört aller Lärm, wie auf Kommando auf, es ist Kaffee Zeit und es bleibt Ca. 35 Minuten vollkommen ruhig. Das Bedürfnis der Arbeiter für ihre Kaffeepause bringt mir die nötige Ruhe für meine Morgen-Meditation.
Den Atem Beobachten, den Gedanken nicht folgen und sie einfach vorbei ziehen lassen, das ist alles – wenn es dann, nur immer so einfach wäre? Der Gedanke; “was koche ich heute?” taucht auf und verwickelt mich in Kochfantasien. Zurück zum Atem beobachten, zurück zur Achtsamkeit, die Stille im Kopf kehrt zurück – einatmen – ausatmen – einatmen – ausatmen – auch Schweigen im Kopf – da ein Bbbrrrr…. und ein Gggrrrr….eine Bohrmaschine dröhnt, die Bauarbeiter sind zurück, die Kaffeepause ist vorbei und auch ich beende meine Morgen-Meditation. Auf gehts in die Küche, wie immer wenn ich nicht weiss was kochen, dann gibt es Risotto. Draussen zeigt sich zaghaft der Frühling.
Das Gewahrsein von Atmung und anderen Körperempfindungen ist wahrscheinlich die allergrundlegendste buddhistische Meditationsübung.
Bevor man die Achtsamkeit erfolgreich auf Gefühle, Gedanken, Emotionen oder den Geist anwenden kann, muß sie im Gewahrsein von Atem und Körper fest verankert sein.
Mark Epstein, Gedanken ohne den Denker
08.04.2013 Text Copyright©zentao
Gestern Abend war wieder Zazen und ich war gespannt, wie kann ich meine Erkenntnisse aus dem Schweige-Retreat umsetzen und bleibt mein Geist ruhig oder fängt es gleich zu blabern an? Soll ich jetzt stolz sein? Ich glaube nicht – vielmehr ist da eine Freude dass ich meine Widerstände aufgegeben habe und und fähig bin mich aus zu klinken. Ich habe wieder gelernt zu hören, ich kann sogar wieder Musik hören ohne immer im Kopf mit zu singen. Das war immer Mühsam, dass ich innen immer noch die Melodie, im Kopf mit sang.
Das Gegenstück zum äusseren Lärm
ist der innere Lärm des Denkens.
Das Gegenstück zur äusseren Stille
ist die innere Stille jenseits der Gedanken.
In der Meditation, üben wir im Zazen, das Schweigen, für mich ist das Schweigen zur Notwendigkeit geworden, das ich nicht mehr nur in der Meditation übe. Heute war ich zwei Stunden im Wald und habe diese Stille um mich her genossen. Es war nur Hören und Sehen und Gehen, ohne Anstrengung, ohne etwas zu tun, alles Greifen habe ich aufgeben – es war pures Zen.
Seit dem Schweige-Retreat im Haus Tao hat diese Schwatzerei in meinem Kopf aufgehört, ich bleibe länger achtsam - jetzt ist Ruhe im Kopf.
06.04.2013 Text Copyright©zentao
Foto: Copyright©erwinphoto
das ist der Titel eines Buches von Thomas Hohensee
Lob der Faulheit von Thomas Hohensee
Faulheit als Gegenbegriff zu blindem Aktionismus der in allen Lebensbereichen besonders in der Politik und der Wirtschaft praktioniert wird. Oder anders gesagt “weniger ist oft mehr” wir übertreiben in jeder Beziehung und meinen, weil wir es gelernt haben, Disziplin im Leben sei alles und Faulheit hat in unserer Gesellschaft, etwas anrüchiges. Thomas Hohensee erwähnt Buddha und Laotse als positive Beispiele, des weisen Faulheit.
Er schreibt sehr kritisch über Disziplin und was wir uns und anderen antun wenn wir diszipliniert durchs Leben gehen. Disziplin, Zucht und Ordnung waren über Generationen ein Instrument der Machbesessenen unserer Gesellschaft. Das Militär und die Katholische Kirche benutzten die Disziplin um den Gehorsam in ihren Reihen hochzuhalten. Disziplin, Zucht und Ordnung sind für jeden Machtmissbrauch der Weg um sich durch zu setzten, darum sind diese drei so Beliebt bei allen Machtmenschen.
Thomas Hohensee hat einige interessante Ideen um unserer Gesellschaft zu helfen, damit mehr Menschen lernen ihre positive Faulheit zu leben.
Was passiert, wenn wir alle faul wären? Die Erde würde zu dem Paradies, als das sie ursprünglich gemeint war. Anstatt fleißig Kriege zu führen und sämtliche Ressourcen emsig zu verpulvern, bekämen wir ein funktionierendes, kostengünstiges Gesundheitssystem, Schulen, die Lernen ermöglichen, statt es zu verhindern, und eine Politik, die mehr ist als reines Krisenmanagement. Nur eine Utopie?
Wenn wir negative Disziplin durch positive Faulheit ersetzen, ist dieses Ziel erreichbar. Positive Faulheit ist ein wahrer Segen: Sie gründet auf strikten Prioritäten und höchster Effizienz. Nicht blinder Aktionismus ist gefragt, sondern die Suche nach dem einfachsten, direkten Weg zum Ziel.
Ein wirklich hilfreiches Buch für alle Burnout gefährdeten.
Lob der Faulheit von Thomas Hohensee

05.04.2013 Text zentao
Tags: Meditation, Buddhismus, Gedanken, das Geheiniss, Karma ,Energie, Zen, Menschen, Leben, Universum, The Secret, Das Geheimnis,
Wir sind was wir Denken Teil 2
Gedanken und mehr
Es sind aber nicht nur die Gedanken, die auf unserer jetzigen Situation Einfluss haben,es sind auch die Gefühle. Mit Jedem Gedanken den wir denken, lösen wir auch ein Gefühl aus, es funktioniert aber auch umgekehrt, ein Gefühl löst einen Gedanken aus. Das Gefühl ist meisten Angst, Ärger, Wut oder auch Selbstmitleid. In etwas selteneren Fällen, erleben wir auch Freude.
Im ersten Teil von ” Wir sind was wir Denken” habe ich über das Buch von Ronda Byrne “Das Geheimnis” geschrieben.
Einer der 24 Lehrer in dem Buch erzählt, wie unser falsches Denken, uns Krank macht. Wenn wir aus dem Haus gehen und ein kalter Wind weht und wir merken, dass wir zu wenig warm angezogen sind, schon befürchten wir, dass wir uns erkälten könnten. ” Ich werde mich erkälten” genau mit diesem Denken ziehen wir das an, was wir nicht wollen. Wir müssen unsere Gedanken umkehren, etwa so
“Ich bin gesund, mir geht es gut, ich liebe solches Wetter und ich laufe jetzt etwas schneller.”
Immer wenn ich eine positive Formulierung gebrauche, geht es mir sofort besser.
Auch wenn wir es gut meinen und jemandem zuhören, wie schlecht es ihm oder ihr geht, ziehen wir Krankheit an. Wenn wir ihnen zuhören, verstärken wir nur die Krankheit und helfen den Menschen, sicher nicht. Wir geben ihnen, noch von unserer Energie und werden selber Krank. Wir sollten so schnell wie möglich, das Thema wechseln und versuchen ihnen positive Gedanken zu vermitteln, die dem Gegenüber auch helfen, gesund zu werden. Wenn wir Krank sind oder ein Bobo haben, dann Denken und reden wir dauernd darüber und ziehen nur noch mehr Krankheit in unser Leben. Wir müssen uns im Gegenteil, vorstellen dass wir in einem vollkommen gesunden Körper Leben und es uns gut geht. Es funktioniert, vielleicht noch nicht beim ersten Mal, weil jeder Zweifel und jede Verneinung uns wieder Sabotiert. Es ist klar, dass wir unsere negativen Gedanken ändern müssen, in positive Gedanken.
Die Gedanken sind das eine, wir müssen auch lernen mit unseren Gefühlen positiv umzugehen.
Eine der bekanntesten Geschichten, ist die von Norman Cousins, die Ärzte erkannten bei ihm, eine unheilbare Krankheit und teilten ihm mit. dass er nur noch kurze Zeit zu leben habe. Darauf beschloss er, dass er sich selber heilen werde. Er schaute während drei Monaten, nur noch lustige Filme an. Nach diesen drei Monaten, war er gesund und die Ärzte bezeichneten diese Heilung, als ein Wunder. Lachen ist die beste Medizin. Wenn wir Lachen, gibt es keinen Raum für negative Gedanken.
Einer der 24 Lehrer erklärt, dass auch das altern, eine Sache der Gedanken sei. Die Wissenschaft habe herausgefunden, dass sich unser Körper immer wieder erneuere. Wenn sich unsere Zellen, immer wieder erneuern, können wir ja gar nicht wirklich altern. Unser falsches Denken, ist wieder mal schuld. Wir glauben, weil es ja schon immer so war, dass das halt mal so sei. Er empfiehlt jeden Geburtstag, als den ersten Geburtstag zu feiern, mit nur einer Kerze und nicht mit 60 Kerzen, wenn wir an das altern glauben, sind wir alt. Das altern sei begrenztes Denken und wir sollen solches Denken, so schnell wie möglich aus unserem Bewusstsein verbannen. Wir müssen Bewusst, all die vielen Positiven Möglichkeiten Denken die es gibt.
Wenn wir aufhören, alles abzulehnen, wenn wir das kämpfen aufgeben und uns vorstellen wie es sein könnte, dann ändert sich unser Leben.
Was immer wir bekämpfen, Armut, Hunger, Drogen, Unfrieden oder neuerdings den Terrorismus, je mehr wir etwas bekämpfen und ablehnen, umso mehr werden wir davon anziehen. Wenn wir Widerstand leisten, geben wir dem was wir ablehnen immer mehr Energie.
An Stelle dessen, was wir ablehnen, sollen wir, an das Denken, was wir mögen und Lieben und uns die Welt so vorstellen wie wir sie gerne hätten.
Ein anderes falsches Denken ist unsere Angst, dass wir zu wenig bekommen. Das sei eine grosse Lüge schreiben diese Lehrer. Im Universum sei alles im Überfluss vorhanden. Wenn wir einen Glauben an Mangel haben und wir Denken, das wir immer zu kurz kommen, dann bekommen wir genau das. Wenn wir aber an Überfluss Denken und ein Bewusstsein von Zufriedenheit entwickeln, wird sich genau das Manifestieren.( Da bin ich heute nicht mehr so überzeugt, weil wir ja nicht alle Millionäre sein können.) lest darüber auch von nichts kommt nichts….
Es ist natürlich immer relativ, nichts kommt so aus dem Nichts, auch wenn wir heute lernen richtig zu Denken, braucht auch das wieder seine Zeit, wie ein Samen, den wir in die Erde legen und wässern, muss auch für unsere Gedanken, die Zeit und Bedingungen reif sein, damit sie sich manifestieren können.
Einer der 24 Lehrer vergleicht uns mit einem Sendeturm im Universum. Da wir Energie sind, schwingen wir auf einer Frequenz wie ein Radio und wir bestimmen unser Programm selber, gemäss dem was wir denken und fühlen. Wir sind Energie, alles ist Energie. Wir sind alle der eine Geist, wie immer wir das nennen wollen. Wenn immer, wir über andere negativ Denken, oder jemanden verletzen, dann ist uns jetzt klar, “wir verletzen immer nur uns selber.”
Wenn wir einen Quantenphysiker fragen:
“Was erschafft die Welt?” Wird er antworten “Energie” In Ordnung, beschreibe Energie.
“Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.”
Wenn wir einen Theologen fragen:
” Wer erschuf die Welt,?” wird er antworten “Gott” Nun, beschreibe Gott.
“das Tao” ” Gott ” war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Es bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.
Ganz ähnlich heisst es im Buddhistischen Herz-Sutra:
“Form ist, Leerheit Leerheit ist Form, Form ist nichts anderes als Leerheit,
Leerheit ist nichts anderes als Form.
“Alle Phänomene bedingen sich gegenseitig. Weder entstehen Sie, noch vergehen Sie.
Sie sind weder rein noch unrein, weder werden sie grösser, noch werden Sie kleiner. Daher sind Form, Empfindung Wahrnehmung, geistige Formkraft und Bewusstsein künstliche Begriffe.
Wir bekommen also überall die gleiche Antwort, und die Erkenntnis daraus ist,
Wir sind Energie, ein Energiefeld in einem noch grösseren Energiefeld. Wir sind auch ein Spirituelles Wesen. Das schöne aus dieser Folgerung ist
“Energie war immer und ist immer gewesen und wurde niemals erschaffen und kann nicht vernichtet werden. Alles was jemals war wird immer sein. Energie bezieht eine Form geht durch die Form und verlässt die Form.
Was im Buddhismus schon immer gesagt wurde; es gibt keinen wirklichen Tod, wenn wir dann irgendwann Sterben werden, ändern wir nur unsere Energie-Form.
Der Quantenphysiker Dr.John Hägelin schreibt folgendes:
Die Quantenmechanik bestätigt es. Die Quantenkosmologie bestätigt es: Das Universum geht im Grunde aus Gedanken hervor, und alle Materie, die uns umgibt, ist einfach ” Gedanken-Ausfällung. Letztlich sind wir die Quelle des Universums, und wenn wir diese Kraft aus unmittelbarer Erfahrung verstehen, können wir anfangen, unsere Macht auszuüben, und allmählich mehr und mehr erlangen. Alles zu erschaffen. Alles zu wissen aus dem Innern unseres eigenen Bewusstseinsfeldes. Unser Bewusstsein ist letztlich das universelle Bewusstsein, welches das Universum lenkt. Unser Körper, seine Gesundheit sowie unser Umfeld, das wir erschaffen, sind abhängig von der Art, wie wir jene Macht – ob positiv oder negativ – gebrauchen. Wir sind also nicht nur die Schöpfer unseres eigenen, sondern letztlich auch des universellen Schicksals. Wir erschaffen das Universum. Es gibt keine Grenzen des menschlichen Potenzials. Die Frage ist, wie weit wir jene tief reichenden Zusammenhänge erkennen und nutzen und in welchem Grade wir unsere Macht gebrauchen. Dies wiederum hängt davon ab, auf welcher Stufe unser Denken stattfindet:
Wenn ich das, was ich in diesem Buch gelesen habe, Revue passieren lasse, muss ich nach meinen Erfahrungen, feststellen das dass für mich, sehr logisch und über zeugend ist. Dies waren nur einige Beispiele aus diesem Buch. Es gibt sicher viele Menschen die müssen, noch einige Glaubenssätze über Bord werfen. Für mich ist klar, mein Leben verändert sich, gerade in diesem Augenblick. Mit jedem Gedanken. Hier und Jetzt. Plant eure Vision von eurer Welt und eurem Leben und seit glücklich.
13.11.2007 zentao
überarbeitet 04.04.2013.
Auch noch lesen;
Wir sind was wir Denken. Teil 1
Wir sind was wir Denken. Teil 3
von nichts kommt nichts….
Jetzt bin ich also, an diesem Retreat und ich soll Schweigen, ich der im Alltag, eher zuviel und zu laut redet, soll jetzt Schweigen!! Wie ich bereits geschrieben habe:
am ersten Morgen bin ich reingefallen
und habe,aus Gewohnheit, “Guten Morgen” gesagt.
Schweigen soll ich nicht nur im Aussen, Schweigen, soll auch mein Geist, dieses dauernde Geplauder im Kopf, das wie von selber in meinem Geist abläuft, ist nicht erwünscht und soll aufhören oder zu mindestens etwas weniger werden. Bis jetzt habe ich gedacht, da kann ich doch nicht viel ändern, das ist nun mal so. Die Frage die dann auftaucht ist ganz klar; “wie mache ich das – Schweigen?”
In der Meditation erklärt uns Marcel Geisser unser Zen-Lehrer, das wie? Der Buddha habe sich nie für das “warum” interessiert, vielmehr interessierte er sich immer für das “wie.” Am Beispiel der Glocke, die er mit dem Schlagholz zum klingen brachte, erklärte er;”wenn die Glocke ertönt, so hören wir den Klang und unser Hörsinn folgt automatisch dem Ton, und unsere Gedanken sind weg, da ist nur noch der Klang der Glocke. Wenn wir genau hinhören, so stellen wir fest, da ist ein pulsieren und ein leichtes vibrieren im Ton und es ist nur noch Hören da. Irgend wann verebbt der Ton und verschwindet im leeren Raum.
Wenn im Geist ein Gedanke auftaucht, dann höre er auch wieder einmal auf, bevor ein neuer Gedanke aufkommt. Zwischen zwei Gedanken gäbe es eine Lücke und diese sollen wir einfach erweitern, leichter gesagt als getan, in der Praxisübung stelle ich dann fest, es funktioniert. Wenn wir den Ton der Glocke hören, sei das “nur angenehm. Genau so sind Schmerzen in unserem Körper “nur unangenehm. Die Schmerzen seien genau wie der Ton, etwas das durch unseren Geist ausgelöst wird, genau gesagt, durch unsere Gedanken. Das pulsieren und vibrieren des Tones, können wir relativ leicht hören und spüren. Der Schmerz habe auch so ein pulsieren und vibrieren, nur ist das meisten so intensiv, dass wir die Schwingung im Hintergrund gar nicht mehr spüren. Wir wollen nur das der Schmerz so schnell wie möglich wieder verschwindet.
Wenn wir nur beobachten, und den Schmerz wahrnehmen, ohne ihn zu bewerten, so wird auch der Schmerz weniger, es dauert vielleicht etwas länger als beim Ton, aber auch der Schmerz, wird irgend wann, wie von selbst vergehen.
Seit ich das mit den Gegensätzen von Ton und Schmerz verstehe, sind meine Schmerzen, nicht verschwunden, aber wenn sie auftauchen, folge ich ihnen, nur noch als Beobachter und stelle fest, das ist nur unangenehm und die Schmerzen sind irgendwie unwichtig geworden, sie sind nicht mehr der Mittelpunkt meines Lebens.
03.04.2013 Text von zentao
Nach ruhigen Tagen im Haus Tao bei Meditation in Schweigen, bin ich wieder zurück im Alltag. So eine schweigsame Zeit tut einfach gut. In unserer hektischen Zeit wo wir meistens, nur noch gefordert werden aber selten mehr gefördert werden, ist es eine Notwendigkeit sich ab und zu aus dem täglichen Leben zurück zu ziehen an einen stillen Ort.
Fast fünf Tage habe ich geschwiegen, ehrlich das ist für mich sehr anstrengend. Nur einmal am ersten Morgen bin ich reingefallen und habe, aus Gewohnheit, “Guten Morgen” gesagt und es ging jeden Tag Besser und Besser. Auch an das Schweigen kann man sich gewöhnen und es tut gut, wenn das Karussell im Kopf, sich immer langsamer dreht.
Meine Gedanken-Splitter über die Erfahrungen im Retreat demnächst in diesem Blog
Furchtlosigkeit
Schweigen
Stille jenseits der Gedanken….
02.04.2013 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Glück, Leben, Meditation, Menschen, Retreat, Spiritualität, Vergänglichkeit, Zen, Weisheit
Wir sind wie der treibende Ast im Wasser, nichts ist fest und das Leben ist ja auch wie ein Fluss und wir wissen nie wo es uns hinspült. Wir meinen wir hätten das Leben im Griff, aber das ist halt doch eine Illusion, um mehr über mich zu lernen, gehe ich vom Donnerstag 28.03.2013 bis zum Oster-Montag 01.03.2013 in ein Zen-Retreat. Es ist wieder einmal an der Zeit, mich etwas zurück zu ziehen, und etwas für meine geistige weiter Entwicklung zu tun. Ich gehe über die Oster-Tage in ein Zen-Retreat im Haus Tao in Wolfshalden, im schönen Appenzellerland.
Das ganze verlängerte Wochenende ist im edlen Schweigen, ohne Fotoapparat ( Fotos vom Haus Tao bei erwinphoto und ohne Laptop und ohne Handy, einfach nur meditieren (Zazen ) und dazwischen noch Gehmeditation und das vom Morgen 6:00 Uhr bis abends um 10:00 Uhr, im edlen Schweigen, das heisst Schweigemeditation.
Da ich eher ein redseliger Mensch bin und halt, manchmal ganz spontan, etwas zur jeweiligen Situation sagen möchte, muss ich mich schon etwas zusammen nehmen und wirklich versuchen, achtsam zu bleiben. Aber genau aus diesem Grunde, mache ich das ja auch, sonnst könnte ich ja auch zu Hause bleiben.
Ein Retreat ist ein Rückzug aus dem täglichen Leben und wird in der Regel von einer Zen- Schule Organisiert, das erste Mal als ich so ein Retreat erlebte, war ganz am Anfang von meiner Zeit als Zenschüler, das war ungefähr vor etwas 17 Jahren. Vor zwei Jahren war ich auch im Haus Tao, am Juni-Retreat, ich habe darüber berichtet, siehe am Ende des Beitrages.
So ein Retreat ist nicht ganz billig, für dieses verlängerte Wochenende zahle ich 350 Franken für übernachten und das Essen, und am Ende des Retreat kommen noch etwa 300 Franken für das Dāna dazu, das ist der Lohn der Lehrenden.
Dāna bezeichnet im Buddhismus allgemein etwas, das gegeben bzw. geschenkt wird, ohne eine Gegenleistung zu erwarten oder auch nur zu erhoffen. Darüber hinaus bedeutet dana das Geschenk der Energie und Weisheit an andere.
Mit Dāna wird auch diese Art des Gebens an sich bezeichnet, was als eine der wichtigsten buddhistischen Tugenden angesehen wird. Dāna ist eine der Sechs Vollkommenheiten Pāramitā, eine der Zehn Betrachtungen Anussati und das wichtigste der verdienstvollen Werke (skt: Punya, Pali: Puñña).
Dies nur um zu zeigen, das auch so ein Zenmeditations-Kurs nicht Gratis ist. Alles im Leben hat seinen Preis auch geistige weiter Entwicklung.
Morgen geht es also los und ich freue mich auf vier ruhige Tage in edler Stille, ich lasse alle Erwartungen los, und nehme alles vorweg, wie es eben kommt. Die Zeit des Rückzugs wird mir gut tun und ich berichte euch, darüber.
Bis dann…..
27.o3.2013 Text von zentao
Juni-Retreat – Sonntag – 5.6.2011
Juni-Retreat – Stille erleben – Samstag 4.6.2011
Juni-Retreat – Schweigen – Freitag 3.6.2011
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Leben, Menschen, aufräumen, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
(caption id=”attachment_15674″ align=”aligncenter” width=”400″]
Tassen Sammlung[/caption]
Es geht mir gut und im Vergleich mit vielen, bin ich ein reicher Mann und weil ich so vieles Besitze, muss ich mich von Zeit zu Zeit von Dingen trennen. In unserer Wohlstandsgesellschaft, häufen sich die Dinge an, so dass die Gefahr besteht, das der Raum um mich herum eng wird. Es hat sich so vieles angesammelt, wir kaufen und kaufen und wollen Dies und Das besitzen und merken oft zu spät, dass die Dinge uns besitzen. Wer viel besitzt wird unfrei und wer Wertvolle Dinge besitzt, der lebt, auch noch in dauernder Angst, dies Dinge zu verlieren. Sich nicht lösen können, vom Besitz ist für viele Menschen ein grosses Problem, den nur durch und dank dem Besitz sind sie ein Jemand und etwas Wertvolles zu besitzen, macht sie scheinbar zu etwas besonderes in der Gesellschaft. Es gibt auch noch Menschen mit einem Sammel Tick die sammel von der Briefmarke bis zum Plüsch-Tier so ziemlich alles, was es zum sammeln gibt. Dann liest und sieht Man noch die traurigen Geschichten der Messies, was als Messie-Syndrom bekannt ist, die Messies sammel jetzt alles, da bleibt kein Raum mehr zum Leben. Da ich ja kein Messi bin, entsorge ich, regelmässig alles was in den letzten zwei Jahren, nicht mehr gebraucht wurde radikal.
Was noch gut ist kommt ins Brockenhaus, das sind Organisationen wo man alte, aber gut erhalten gebrauchte Ware, abgeben kann und die werden dann, wieder in Stand gestellt und zu günstigen Preisen verkauft. In der Schweiz wurden Brockenhäuser ab ca. 1895 von der Heilsarmee und anderen Organisationen gegründet. Die zahlreichen „Brockis“ oder auch Brockenstube, sind  in der Schweiz seit langem landestypische und populäre Einrichtungen, sie sind auch Arbeitgeber für behinderte oder randständige Personen (Obdachlose, Alkoholiker, Drogensüchtige usw.). Brockenhäuser erhalten ihre Gebrauchtwaren, zumindest im ursprünglichen karitativen Konzept, meist kostenlos von Bürgern, von Unternehmen oder von Haushaltsauflösungen. Heute wird oft für unverkäufliche Ware, eine Entsorgungsgebühr verlangt, was wiederum allen nützt.
Wenn ich so überlege, sind viele der Gegenstände, die wir regelmässig abstauben Souvenirs von Reisen und Mitbringsel von Freunden und diese Dinge binden uns an die Vergangenheit. Besitz einfach nur des Besitzes wegen, das engt uns ein und nimmt uns den Atem. Besitz muss einen Nutzen haben, wie ein Werkzeug oder auch ein Auto ist nur etwas materielles, an das wir keine zu grosse Bindung haben sollten um so einfacher ist es, sich davon zu lösen, wenn es dann defekt ist.
So ein Entsorgungstag hat viele Vorteile, der Hauptvorteil ist wohl der, es gibt wieder Platz in den Kästen und Regalen. Es gibt auch wieder Platz für Neues, bildlich gesprochen, habe ich wieder die Hände frei. Wo keine Bewegung ist da erstarrt, früher oder später alles, so ein Entsorgungstag befreit. Ich muss nicht Besitzlos leben,  um Frei vom Besitz zu sein, ich muss mich nur nicht an die Dinge anbinden. Wenn etwas zerbricht oder verloren geht, so ist es so. Ich besitze ja auch kein Auto und auch kein Haus, das macht alles unfrei ich besitze eigentlich wenig und das sind alles Dinge mit denen ich etwas tun kann. Was ich seit neuestem Besitze ist ein Handy, mehr aus praktischen Gründen, dass ich nicht verloren gehe. (:-)
21.03.2013 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Bloggen, Blogs, Clochard, Gedanken, Leben, Menschen, Obdachlos, Vagabund, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
- mein Freund der Clochard
- unterwegs zu seinem Versteck
Wieder einmal war ich unterwegs mit meiner Kamera und habe nach einem relativ harten Winter, gestern meinen Freund den Clochard wieder einmal, bei seiner Bier Pause getroffen. Ich staune immer wie fit der Mann ist und er ist nie krank, dabei ist er nicht unbedingt gesund. Er lebt von Weissbrot und Salami oder mal Käse und Bier, er trinkt Unmengen von  Bier, seine Tasche die er immer mit sich trägt ist immer mit einem Vorrat von Bierdosen gefüllt. Auch den Rest von seinem Hab und Gut trägt er in einer Plastiktragtasche mit sich. Er kommt mir manchmal wie eine Schnecke vor, die trägt auch ihr Haus auf dem Rücken. Er bewegt sich Schwankend vorwärts und hält gerade bei mir an. Wie jeden Winter, trägt er wieder lange Haare und einen Bart,  Haare schützen und wärmen ein wenig.
Auf mein “hallo Rolf,” schaut er mich etwas erstaunt an, vorher war er mit seinen Geistern im Gespräch. Wenn er mit den Vögel und mit wem auch immer Schimpft, dann hört und sieht er nichts in seiner Umgebung, schon einige Mal, bin ich an ihm vorbei gelaufen und ich existierte für ihn nicht. Erst als ich mit der Kamera in seinem Weg stand, bemerkte er mich und freute sich über das Foto,welches ich von ihm gemacht habe. Wie das letzte Mal, blühte er richtig auf, als er meine Kamera sah, und wieder war er sehr interessiert an der Digitalfotografie und wie das erste mal, erzählte er mir wieder über die gute Zeit, als alles noch in Ordnung war und von seiner Zeit in Thailand, da hätte er irgend wo auch noch Fotos. Als ich dann näheres wissen wollte, wusste er auch nicht mehr wo, das sei vermutlich mit dem Rest von seiner Wohnungseinrichtung verschwunden. Das macht mich traurig, wie sein Leben so ohne eine Perspektive, Tag für Tag irgend wie hoffnungslos im Dunst der Vergangenheit versickert und die Erinnerungen sind im Bierdunst vergessen.
Auf die Frage; wie er diesen kalten Winter überstanden habe? meinte er nur; “sisch halt scho sau chalt gsie” Schweizerdeutsch für; “es war halt schon Sau kalt.”  Er hatte wieder eine neue Parka mit Kapuze und er sah noch magerer aus, als das letze Mal als ich mit ihm sprach. Irgendwie tut es mir leid, dass ich ihm nicht wirklich helfen kann, ich habe bereits darüber geschrieben in; mein Freund der Clochard. Bereits seit bald 5 Jahren, begegne ich ihm regelmässig und ich versuche ihm zu helfen, bis jetzt ist jedes Bemühen gescheitert. Nach unserem ersten Treffen, habe ich ihm
 einen Plastiksack mit sauberen Kleider, mit gebracht, - 2 Paar Jeans neu mit Knöpfen, noch nicht gebraucht, und ein sauberes Hemd, Socken und Unterwäsche, alles sauber. Als ich ihm diesen Sack, bei seinem Halt, überreichen wollte, schaute er kurz in den Sack und seine trockene Antwort war; “das kann ich nicht brauchen,” also nahm ich den Sack wieder nach Hause.
meine Erkenntnis daraus war es ist nicht leicht Menschen richtig zu helfen. Auch heute habe ich ihn gefragt, brauchst du etwas, wie kann ich dir helfen? Kann ich dir etwas Geld geben um das was er brauche, zu kaufen. Die Antwort war wie immer, voller falschem Stolz, er brauche keine Almosen, er bekomme alles von der Gemeinde. Auch hoffnungslose Fälle fallen nicht durch unser Sozialhilfe Netz, das ist eigentlich, doch beruhigend.
Darum sagte ich ihm, “also machs guet” und setzte meinen Weg fort.
27.02.2013 Text von zentao
mein Freund der Clochard
wiedersehen mit meinem Freund dem Clochard
Neues von meinem Freund dem Clochard
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Buddhismus, Fotos, Gedanken, Glück, Leben, Meditation, Rohkost, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Zen
In den letzten Tagen, habe ich mir wieder Mal, so meine Gedanken über mein Leben gemacht und schon habe ich versucht diese zu formulieren und festgestellt, dass ich ja bereits 2007 darüber geschrieben habe.
Das Leben ist ein spiritueller Weg….
Im laufe eines Lebens, durchlaufen wir verschiedene Lebenskrisen und jedes Mal müssen wir wieder ganz neue Dinge Lernen, so auch ich, zur Zeit. Mein Leben ist immer wieder, wie eine Baustelle, wo ich die Dinge meines Lebens, ordnen muss. Ich muss wieder lernen, kleinere Portionen zu essen, wieder zu spüren, wann mein Bauch voll ist. Denn von Natur aus, habe ich seit Jahren, immer ungefähr das gleiche Gewicht und konnte Unmengen essen, vorallem ass ich zu-viel Süsses, ich liebe Gebäck unddunkle Schokolade, ohne zu, zu nehmen. Auf der eine Seite ist das ein Glück, auf der anderen Seite, esse ich seit Jahren zu viel Süsses und trinke zu viele Espressos. Das Ergebnis; mein Körper ist übersäuert, ich habe Arthrose in meinen Gelenken und mein Körper braucht dringend eine Sanierung.
Vor vier Jahren habe ich das Buch: Stopp! Die Umkehr des Alterungsprozesses gekauft und darüber im Blog berichtet. In der Zwischenzeit habe ich das Buch ausgeliehen und das ganze ein wenig einschlafen lassen. Jetzt ist das Buch zurück und ich lebe seit bald 4 Wochen wieder sehr gesund, das heisst mindesten 50% Rohkost und viel Gemüse, ohne Vegetarier zu sein. Ich esse immer noch Fleisch, 1 x die Woche, nur jetzt von glücklichen Tieren, die auch artgerecht leben durften.
Im Buch wird Gerstengrassaft, um den Körper zu entsäuern, empfohlen und den trinke ich seit drei Wochen und ich fühle mich gut und mir geht es schon wieder blendend, ohne übermütig zu werden.
Was auch sehr wichtig ist, die tägliche Portion Bewegung, nur die rechte Hand am PC bewegen, ist nicht unbedingt das richtige. Ich bewege mich täglich in der freien Natur, meistens mit meiner Kamera, der Nikon D300S und die Bilder von unterwegs zeige ich in meinem Blog erwinphoto.
Wenn man älter wird, sind Dinge die früher wichtig waren, um einiges unwichtiger geworden. Früher war es mir wichtig, meine Meinung, zu sagen, manchmal zu kämpferisch und ich wollte Recht habe.
Jetzt ist es mir wichtig, dass ich mich wohl fühle und dass ich mit mir selber im Reinen bin. Das streiten und Kämpfen habe ich aufgegeben, und ich höre öfters und gerne den Menschen zu. Klar kommt der alte Besserwisser, hin und wieder zum Vorschein, wenn ich mir aber bewusst bin, dass es nichts zum kämpfen gibt, so komme ich ziemlich gut mit mir aus, und ich bin mit meiner Umwelt im Reinen. Die Vergangenheit ist mir nicht mehr, so wichtig, den die ist nur noch Erinnerung, auch da, habe ich vieles was früher wichtig war, nicht vergessen, aber etwas ausgeblendet. Ich habe wenig zum anhaften, bringt doch aller Besitz nur Ärger und geistige Unruhe. Auch die Zukunft, ist nur insofern wichtig, weil ich bereits an der nächsten Reise am planen bin. Auch mit meinen Sorgen, bin ich langsam aber sicher im Reinen, den das sind nur Ängste die ich in die Zukunft projiziert habe, eine Riesengrosse Illusion, die für mich unbrauchbar geworden ist. Ich will keine Extreme mehr, in meinem Leben, es ist immer der mittlere Weg, der Weg wie ihn Buddha Shakyamuni gegangen ist.
Die Gegenwart ist das einzig wahre, für das es zu Leben lohnt. Das Leben kann Morgen zu Ende sein, darum geniesse ich es heute, jeden Augenblick. Die Gegenwart ist nicht laut, sie führt unser Bewusstsein in die Stille der Meditation im Hier und Jetzt.
Wenn du dein vergangenes Leben
kennen lernen willst,
schau deine jetzigen Umstände an,
wenn du dein zukünftiges Leben erkennen willst,
schau deine gegenwärtigen Handlungen an.
22.02.2013 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Atem, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Zen
Den Atem betrachten wir als etwas selbstverständliches, für die meisten Menschen, ist er kein Grund darüber Nachzudenken, der Atem wird vielmehr, noch vernachlässigt. Ganz anders in der Zen-Meditation, da ist der Atem so etwas, wie beim Schiff der Anker. Die meisten Menschen atmen nur oberflächig, das heisst nur gerade mit der Lunge ohne ihr Zwerchfell zu benutzen und das geht am Sinn des Atmens vorbei.
Die wahren Menschen holen ihren Atem von ganz unten herauf, während die gewöhnlichen Menschen nur mit der Kehle atmen.
Dschuang Dsi, Das wahre Buch vom südlichen Blütenland
Wenn wir meditieren, beobachten wir den Atem nur, ohne etwas verändern zu wollen. Wir lassen den Atem kommen und wir lassen ihn auch wieder gehen. Wichtig ist aber auch unsere Haltung, mit der wir auf unserem Kissen sitzen. Mit einer schiefen Haltung, können wir nicht atmen und wenn wir steif wie ein Brett sitzen, so ist das auch nicht gerade natürlich. Haltung und Atem, gehen zusammen, eines ohne das andere, kann nicht gut funktionieren. Nur wenn wir aufrecht sitzen, so wie wenn wir in der Mitte des Scheitels, hoch gezogen würden, kann unsere Energie, auch richtig fliessen.
Wenn wir sitzen, versuchen wir zu spüren, ob wir mit beiden Sitzhöckern auf dem Kissen sitzen, mit den Knien den Boden berühren, es ist wichtig dass wir so eine Art Dreibein bilden, mit unserem Hinter und den Knien. Dabei, dürfen wir, zu guter Letzt, den Atem nicht vergessen, den Atem beobachten und ganz wichtig, wir müssen den Atem spüren, wie er rein und raus geht, einfach rein und raus, wie wenn da ein Scharnier in der Mitte wäre, einfach rein und raus. Oft wird geraten, wir sollen den Atem zählen, aber das wäre wieder denken, aber wir müssen den Atem spüren und nicht den Atem denken. Wir müssen zum Atem werden, und das Denken hört einfach auf. Wenn wir so tief nach innen gehen, dann lösen sich oft alte Geschichten und tauchen unverhofft, im Geist auf und beunruhigen uns oder überfluten uns mit Freude. Wenn wir unseren Atmen Fühlen, ist alles möglich unserer Atem dehnt sich aus und verbindet sich mit dem ganzen Universum.
Nach der Meditation, ist aber nicht Schluss mit unserem Atem, da bleiben wir achtsam, auf unserem Atem. Klar ist es im Alltag nicht immer möglich, ganz bei unserem Atem zu sein, aber sobald wir bemerken, dass wir wieder abschweifen, kehren wir einfach wieder zu unserem Atem zurück.
16.02.2012 Text von zentao
Tags: Achtsamkeit, Augenblick, Fotos, Liebe, Meditation, Menschen, Sonnenuntergang, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
aber die Liebe wird bleiben….
diese Zeit lose Wahrheit im Gedicht von Khalil Gibran
hat mich beeindruckt….
Jeder Tag wird vergehen und verschwinden
in der Dunkelheit hinter dem Abendrot
und wieder als neuer Tag aus dem Morgenrot erscheinen
die Sonne wird jeden Tag wieder geboren
und dennoch ist sie nie wirklich weg
10.Februar 2013 Gedanken von zentao
Wir werden hinüber ziehen
ins entfernte Abendrot
und wohl erwachen
im Morgenrot
einer neuen Welt.
Aber die Liebe
wird bleiben,
und ihre Spuren
werden nicht verlöschen.Â
ins entfernte Abendrot
und wohl erwachen
im Morgenrot
einer neuen Welt.
Aber die Liebe
wird bleiben,
und ihre Spuren
werden nicht verlöschen.Â
Khalil Gibran, Sämtliche Werke
Tags: Achtsamkeit, Buddhismus, Leben, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen
Werden und Vergehen – Zeit und Vergänglichkeit
aus der Sicht von ganz verschiedenen
Weisheits-Lehrer
Verstehe Zeit nicht bloß als vergehend; denke nicht, Vergehen sei die einzige Funktion von Zeit. Falls Zeit bloß verginge, wären du und sie voneinander getrennt. Der Grund, dass du Seinzeit nicht klar verstehst, liegt darin, dass du Zeit als bloß vergehend verstehst. Im Wesenskern sind alle Dinge der ganzen Welt, indem sie einander benachbart sind, Zeit. Da diese Zeit Seinzeit ist, ist es deine Seinzeit. Seinzeit besitzt die Qualität des Strömens. Das sogenannte Heute strömt ins Morgen, Heute strömt ins Gestern, Gestern strömt ins Heute, Heute strömt ins Heute, Morgen strömt ins Morgen. Die Augenblicke von Vergangenheit und Gegenwart stapeln sich nicht übereinander, sie fügen sich nicht in einer Reihe aneinander
Es gibt streng genommen keine Elektronen, es gibt keinen Atomkern, sie sind eigentlich nur Schwingungsfiguren. An diesem Punkt hatten wir die Materie verloren. Denn was wir am Ende allen Teilens vorfanden, waren keine unzerstörbaren Teilchen, die mit sich selbst identisch bleiben, sondern ein feuriges Brodeln, ein ständiges Entstehen und Vergehen, etwas, das mehr dem Geistigen ähnelt – ganzheitlich, offen, lebendig.
Â
Hans-Peter Dürr, Connection Spirit, 5-6/12
Die wirklichen Buddhas aber erkennen, dass Werden und Vergehen der phänomenalen Welt beide mit der Ewigkeit verbunden sind. Mit anderen Worten, es gibt kein Werden oder Vergehen. Dies zu erkennen, ist wirkliche Erleuchtung. So sind Nirvana und Erleuchtung eins.
Huang-Po, Der Geist des Zen, John Blofeld (Hrsg.)
Was ist das Leben? Es leuchtet auf wie ein Glühwürmchen in der Nacht. Es vergeht wie der Hauch des Büffels im Winter. Es ist wie der kurze Schatten, der über das Gras huscht und sich im Sonnenuntergang verliert.
Crowfoot, http://www.welt-der-indianer.de/verschiedenes/weisheiten
http://www.psp-tao.de/zitate/thema/
06.02.2013 Zitate gepostet durch zentao
Tags: Achtsamkeit, Buddhismus, Leben, Menschen, Vergänglichkeit, Zen
Mensch sein heisst sich irren. Haben wir uns geirrt, müssen wir versuchen, uns zu bessern und nicht denselben Fehler noch einmal zu machen. Wir müssen Verstöße erkennen und für sie einstehen, doch wir sollten nicht darin schwelgen und uns den Kopf darüber zerbrechen. Die Verstöße, die wir hinter uns lassen, sind wie Markierungspfosten, die unseren Fortschritt anzeigen.
Die Menschen, mit denen wir oft zusammen sind, üben den stärksten Einfluss auf unser Leben aus. Wir alle sollten unser Bestes tun, all jenen gute Freunde zu sein, die mit uns verkehren. Gleichzeitig sollten wir darauf achten, unsere Zeit mit Menschen zu verbringen, die uns auf gesunde und bereichernde Weise beeinflussen. Das Leben ist zu kurz, um es damit zu verschwenden, in all die niedrigen Gefühle abzuschweifen, die uns die Welt ständig beschert.
Es ist ausgesprochen wichtig zu verstehen, dass der Buddhismus sein Augenmerk nicht auf Fehler richtet oder darauf aus ist, bei den Menschen Schuldgefühle wegen ihrer Fehler hervorzurufen. Fehler müssen erkannt werden, und sie müssen bereut werden. Haben wir einmal für sie eingestanden, sollten wir uns nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen. Übertriebene Schuldgefühle und Gewissensbisse sind genauso samsarische Fesseln wie Gier und Eifersucht.
Meister Hsing Yun, Wahrhaftig leben. Buddhistische Ethik im Alltag
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Meditation, Vergänglichkeit, Zen
Staub wischen ist ab und zu notwendig, eine Tätigkeit die meistens im Aussen geschieht, doch wenn endlich Staub gewischt wird, hat sich auch im inneren so mancher Staub angesammelt. Gedankliches Staub wischen, alte Gedanken Konstruktionen loslassen, ist ab und zu auch notwendig. Wir ziehen so manches unnötiges an, vor allem die Gedanken, die wir meinen, behalten zu müssen, sind auch nur gedanklicher Staub, den wir auch entsorgen müssen. Das geschieht am besten mit regelmässiger Meditation. Staub gehört, meiner Meinung nach auch, zu den überflüssigen Dingen unseres Lebens, da sich Staub nicht vermeiden lässt, erübrigen sich meine Gedanken über, die Nutzlosigkeit des Staubes und ich wende mich wieder der Bewältigung, desselben zu.
Als ich wieder einmal ein Buch in meinem Büchergestell suchte, war ich erstaunt, dass sich so viel Staub angesammelt hat. An der Höhe vom Staub, sieht man auch die Vergänglichkeit der Zeit. Die grösste Arbeit macht mir jeweils meine Buddha-Sammlung, die ich auf meinen Reisen in Asien, zusammen getragen habe, achtsames abstauben war angesagt. Beim Ausräumen der Bücher habe ich mich auch von altem, gelesenem und überlebten getrennt. Die alten Bücher wandern bei mir ins Brockenhaus, wo irgend wer, sie hoffentlich wieder findet. So eine Aufräum und Putz-Aktion hat auch sein gutes, jetzt habe ich wieder Platz in meinem Büchergestell, für neue Bücher. Beim durch stöbern meiner Bücher, habe ich auch Bücher gefunden, die ich, vor Jahren gekauft habe, aber irgend wie, vergessen habe, ich habe also immer noch etwas zum Lesen.
25.01.2013 Text von zentao
Zum Thema bereits geschrieben
Putz-Zen
Tags: Alltag, Gedanken, Reise, Reisen, Strand, Thailand, Vergänglichkeit
Liebe Freunde und lesende
im Moment läuft gar nichts – ich bin etwas Müde und eine Erkältung habe ich mir auch noch geholt. Über Weihnachten und Neujahr war ich in Thailand auf der Insel Koh Chang am Klong Phrao Strand. Es war ein einmaliges Erlebnis, ein Familientreffen, es war schon lange geplant, jetzt wurde es Wirklichkeit. Wieder ein Beweis, wenn man Träume hartnäckig verfolgt, dann werden sie auch wahr.
Wie Immer nach so langen Reisen, braucht mein Körper eine Weile bis alle Seelenanteile, wieder zurück in der Kälte sind, ein Teil von mir ist immer noch am Strand, also habt noch etwas Geduld mit mir, es wird mir sicher wieder einiges zum Schreiben einfallen.
Wenn Ihr wollt könnt ihr hier meine ersten veröffentlichen Fotos in meinem Blog erwinphoto anschauen.
….es ist mir eine Freude – Dir meine Fotos zu zeigen…..
 Thailand 2012/13 Koh Chang 1
Thailand 2012/13 Koh Chang 2
Thailand 2012/13 Koh Chang 3
Thailand 2012/13 Koh Chang 5
Thailand 2012/13 Koh Chang 4
Tags: 2012, Alltag, Gedanken, Vergänglichkeit, Weltuntergang, Zen, Mayakalender, Weltuntergang
Ich habe ja versprochen, dass ich am 22. Dezember 2012 einen Blog Beitrag schreibe.
Also ich bin enttäuscht – ich habe mehr erwartet – da wird mit grossem Prämporium ein Weltuntergang angekündigt und was passiert?
- Nichts – aber gar Nichts – das war schon fast Zen – es war ein nicht Geschehen -
Gestern war ein Tag wie jeder andere – mit Regenwetter -
- kein Donner und keine Blitze -
- ein sanfter Winterregen und es war etwas zu warm –
aber das ist je bei uns normal.
Es wir weitergehen wie bisher – was wird dieser neue Zyklus verändern ?
Ich lass mich Mal überraschen -
Tags: 2012, Alltag, Gedanken, Vergänglichkeit, Zen, Weltuntergang, Mayakalender
22.12.2012 Text von zentao
oder Rechte Rede
Dies ist die Abschrift des Vortrages von Dagmar Jauernig vom Haus Tao
Am Freitag 23.November 2012 war Dagmar Jauernig wieder bei uns um den Zyklus 8 facher Pfad weiter zu führen. Zu Beginn machten wir eine kleine Meditation, dabei entdeckten wir das Schweigen ist auch achtsame Kommunikation ist. Aber Schweigen ist nur eine Form der achtsamen Kommunikation. Oft denken wir nur das gesprochene Wort sei Kommunikation, aber da ist noch viel mehr. Wie wir miteinander Reden, wie wir einander ansehen und begegnen, was wir hören oder auch nicht hören, das alles ist vielschichtiger, als wir glauben. Kommunikationsforscher haben herausgefunden, dass wir nur etwas 30% über die Worte in uns aufnehmen, die anderen 70 % nehmen wir über andere Kanäle auf. Wir haben die Tendenz Worte, all zu wichtig zu nehmen, dabei ist die Nonverbale Kommunikation, viel wichtiger, sehen wir doch mit den Augen, mit den Ohren hören wir und da ist noch viel mehr.
All diejenigen die schon mal in einem Retreat vom Haus Tao (oder auch in einem anderen Meditations-Retreat) waren, wo Schweigen an der Tagesordnung ist. Da macht man Erfahrungen in der Stille, mit dem eigenen Geist, und da kommt oft die Frage auf: „was mache ich mit dem gelernten jetzt im Alltag?” In einem Retreat zu praktizieren, ist ja noch relativ leicht, aber wenn man wieder zu Hause ist, wie praktiziere ich dann? Eine der praxisnahen Antworten, die die Buddhistische Praxis bietet ist all diese täglichen Felder, wo wir uns dauern befassen, ins Zentrum unserer Praxis, zu rücken, zum Beispiel “unser sprechen,” uns selber beobachten, wie wir uns ausdrücken in der Kommunikation und was hat das zu tun mit unserem Weg zu unserer inneren Freiheit. Noch etwas zur Verbindung der 8 Teile des 8 fachen Pfades, wir habe ja bereits 2 Teile diese Pfades besprochen rechte Ansicht oder rechte Sicht und Rechtes Denken – Rechte Gesinnung wie hat der Buddha den Weg beschriebe wie wir zum Frieden gelangen und wie ist es möglich unser Denken und unser ganzes Sein, auf diesen Weg auszurichten? Wenn wir nicht, diese tiefe Erfahrung, schon gemacht haben. was es wirklich bedeutet, wenn wir nicht vollständig wach sind. Hätten wir diese Erfahrung nicht im vollen Umfang gemacht, könnte man ja denken, das sei ja nur eine Philosophie, eine Art Theorie, wenn Buddha nur das an uns weiter gegeben hätte, würde man Denken das sei eine Art Philosoph gewesen.
Dagmar meint eine der Stärkenen der Buddhistischen Sicht sei, dass Buddha, es nicht bei dem belassen hat. Sondern auch zwei andere Teile des 8 fachen Pfades erschlossen hat, nebst dem Teil von Verstehen, von Weisheit, der Klarsicht und noch zwei andere Teile und mit dem einten fangen wir heute an; es ist Rechtes Handeln, das sind drei Bestandteile vom 8 fachen Pfad, es geht ums Handeln, tun, verschiedene Aspekte, Rechte Rede ist so gesehen auch eine Handlung und mit dem ist auch schon etwas wichtiges über die Praxis gesagt worden die Diskrepanz zwischen “Meditation” und Alltag – im Leben, den gibt es so gar nicht, das ist wie ein anderer Aspekt, einer bestimmten Sichtweise, aber es ist die gleiche Praxis. Die Weise wie wir mit einander umgehen, unterstützt uns, mehr oder weniger, sich selber zu sein und miteinander freier zu werden. So ist auch die Art wie wir mit der Sprache und dem Umgang mit einander umgehen, handeln ist ein direkter Weg zur Praxis. Wir können unser ganzes Leben betrachten, und uns fragen: „wo geht Energie rein? „Und ist das was ich mache hilfreich? fördert das, die Richtung wo ich hin möchte? Die Richtung von Frieden im Geist, von Stille im Geist, von flexibel und wach sein. Wie lebendig ist unsere Praxis im Alltag und ist uns eigentlich klar was Achtsamkeit ist? Der 8 fache Pfad ist sehr umfassend, unser ganzes Leben ist in diesem 8 fachen Pfad enthalten, so dass es eigentlich egal ist bei welchem Teil wir beginnen. wir können auch bei der achtsamen Kommunikation beginnen.
Dagmar findet, die achtsame Kommunikation ein ausgesprochen herausforderndes Gebiet und sie hat sich für den Vortrag viele Gedanken zu dem Thema gemacht. Sie hat hervorgehoben, dass einige Menschen lieber Reden und die anderen können besser zuhören. Dagmar wünscht sich von uns eine rege Mitarbeit und eine anregende Diskussion. 10 Minütige Meditation. . . . . Rechte Rede sei nochmals betont; ” Recht heisst hier nicht richtig im Gegensatz zu falsch, sondern mehr im Sinne des Sanskrit Wortes Sama das ganzheitlich heisst, oder auch umfassend, Wahrhaftigkeit könnte eine Übersetzung sein, Aufrichtigkeit, Aufmerksames zuhören und einfühlsames Reden, diese Kombination ist spannend. Wenn wir reden, gehört dazu auch Schweigen, auch Reden und zuhören, Dagmar redet und wir hören zu, im logischen Sinne, ein Wechselspiel. Die einen Reden lieber und die anderen hören lieber zu aber klar ist; “reden macht nur Sinn wenn jemand zuhört. „Diese Weisheit ist eigentlich vollkommen banal und selbstverständlich und gleichzeitig wissen wir wie schwierig das ist, hier eine gute Balance zu finden. Zu bemerken wann wir uns zurücknehmen sollen, wann wir reden und wann wir besser Schweigen sollen, ist gar nicht so leicht.
Gedanken die wir uns noch machen werden sind; “wie höre ich zu” und “welchen Anteil am Gespräch hat auch wohlwollendes Reden, liebevolles Reden, wäre auch noch eine Möglichkeit.” Es gibt auch eine verneinende Form, das wäre; “nicht Leugnen”, sich selber und andere “nicht täuschen” sich selber und andere “nicht hintergehen” und die meisten antworten darauf; „ich leugne nie” das lernen wir ja schon als kleine Kinder und haben wir mit der Mutterbrust aufgesogen. Aber wie aufrichtig und wahrhaftig sind wir durch den Alltag? Und wenn wir wirklich genau hinschauen, dann finden wir da, noch Schattierungen, wo wir mehr tun, als ob und wo wir andere Signale senden als wir wirklich meinen. Manchmal übertreiben oder untertreiben wir, ganz so, dass wir gut dastehen, oder wir wollen jemanden schonen, und sagen ihm deshalb nicht die ganze Wahrheit. Da wird es spannend wenn wir die Muster, welche wir benutzen, erkennen und es uns bewusst wird, wo auch wir, Änderungsbedarf haben. Wir machen immer wieder so unsere kleinen Manipulationen, wobei hier nicht zur Diskussion steht, ob das jetzt gut oder schlecht sei, aber wir bemerken, so klar, wie wir meinen ist das nicht immer.
Diskussionsbeitrag:” Das ist ja etwas absolut überlebenswichtiges, kein Mensch kann immer so authentisch sein.”
Darauf meint Dagmar, nicht alles muss man sagen, was gesagt werden kann, ihr gehe es im Moment mehr darum, das wir merken, dass wir das so, ja immer machen und das es Situationen gibt wo es sogar schädlich wäre, “tätsch use” so alles zu sagen, ganz im Sinne von heilsam und unheilsam. Was bewirke ich oder was kann ich bewirken, zum Zusammenleben, was in einer guten Form möglich ist, was führt letztendlich, mich selber in einer guten Gemeinschaft (Sangha )zu einem guten Zusammensein zu mehr Harmonie, Frieden, nicht Streit, Nicht Konflikt. dass es das braucht, das findet sie auch. Wir machen es uns oft etwas zu leicht, wenn wir meinen, das sei kein Thema für uns, denn wie oft übertreiben wir oder nehmen uns etwas gar stark zurück und machen auf falsche Bescheidenheit und weil wir Mitmenschen nicht verletzen oder belasten wollen, vermeiden wir oft unangenehmes zu sagen. Es gebe auch die Gesellschaftliche Form der Lüge, wenn jemand und fragt; “wie geht es Dir” sagen wir oft einfach nur; ” es geht mit gut” und vermeiden es sagen zu müssen, dass es vielleicht doch nicht so gut geht. Es gäbe auch hier die Möglichkeit, anders zu reagieren, so in der Form; “ja willst du das wirklich wissen?” Oder auch mit der Gegenfrage; “und wie geht es dir?”
Im Tages Anzeiger hätte es einen interessanten Beitrag über das Lügen gegeben und gäbe es die Aussage, dass wir beim anderen gar nicht bemerken, wenn wir angelogen werden. Auch werde in unserer Gesellschaft, das Alter und auch das älter werden, wird verleugnet, man möchte ewig jung sein. Die Menschen haben oft Angst vor dem Tod und dem sterben. Der Tod oder nur schon das sterben ist ein Tabu, Sex ist alles was zählt und Geld einbringt. Wir haben eine Kultur der Schönheitschirurgie und wir haben einen Jugend Wahn und Schönheit ist alles. Das ist auch eine Farm der Unwahrheit unserer Kultur. Noch eine Geschichte zur Frage wie geht es dir? meint eine Teilnehmerin; ” es fange dort an, ob die Frage echt ist, oder ob es einfach eine Floskel sei? Einer Freundin von ihr wurde von Ihrer Chefin gefragt “wie geht es ihnen „und sie antworte; “gar nicht gut” und die Chefin erfreut; ”wunderbar - wunderbar „die Chefin hat gar nicht zugehört und war nicht wirklich am Befinden der Mitarbeiterin interessiert. Ein typisches Beispiel, wie wir oft nicht wirklich zuhören, wenn ich nicht höre was der andere sagt, so ist das alles andere als “wunderbar,” die Frage ist viel mehr; “was ist da los? Es sei spannend, wenn wir bei den Menschen, mit denen wir leben und arbeiten beobachten, wie die unterschiedlichen Kommunikationsmuster funktionieren oder manchmal auch nicht funktionieren. Auch das kann eine Form von Praxis sein, dort wieder wacher werden und schauen wie ist das bei mir? Es gibt verschiedene Formen von Beziehungen; manchmal eher Oberflächig und andere wo wir uns viel mehr einlassen, wo wir wirklich wissen wollen; “wie geht es dir wirklich?” Gerade in Meditationskreisen, ist es nicht selbstverständlich, dass wir unsere Beziehung ausbauen, zu mehr als nur miteinander sitzen. Wir sitzen teilweise mehr als 10 Jahre miteinander, aber was wissen wir wirklich? Sind wir wirklich aneinander interessiert? Wollen wir den wirklich mehr wissen? Ist es nicht auch eine Art Selbstschutz, uns nicht engagieren zu müssen? Erkenntnisse aus unserem Dialog:
Wer zuhört, erfährt Neues, wer selber redet bleibt auf seinem Wissensstand
Schweigen können in einem Gespräch - Gesprächspausen sind notwendig, warten können, bis der andere spricht.
Nicht immer eine Antwort haben müssen, etwas einfach so im Raum stehen lassen.
Fragen offen lassen, unangenehmes aushalten, wenn es jemandem schlecht geht, dennoch fertig zuhören.
Das sind Qualitäten, die gesellschaftlich nicht selbstverständlich sind. Eine Teilnehmerin findet, dass wir heute gute Kommunikationstheorien haben, mit Ideen die einen Aufstellen, mit Gedanken die einem selber gar nicht einfallen. Sie findet achtsames Reden helfe gut bei versteckten Vorwürfen oder auch bei Selbstanschuldigungen, auch wenn es einem selber betrifft, das sei schon hilfreich, zu wissen “wie man es macht” aber vor allem “wie man es nicht macht.” Eine andere Teilnehmerin, erwähnt Publikationen, der Gewaltfreien Kommunikation und dass dies, sie schon auch beschäftige. Worauf Dagmar erwähnt dass die Gewaltfreie Kommunikation auch nur ein Hilfsmittel sei, wicht sei halt auch hier; …üben …üben und nochmals üben, nicht dass es Theorie bleibt sondern dass es zur Praxis wird. 10 Minütige Meditation… In der Buddhistischen Praxis würden wir dem Upayas sagen, hilfreiche Mittel und das ist alles, was uns hilft zu Schweigen, ein häufiges Mittel ist Innehalten, was wir in der Meditation mit der Glocke anzeigen. Die Praxis von der Glocke ist die Praxis der Achtsamkeit, vom Innehalten und ist eine Einladung zum still Sein, zum Schweigen, nichts tun müssen und geschehen lassen was gerade ist. Was die Buddhistische Praxis vor allem anbietet ist; „genaues Hinschauen, sich interessieren, für das was ist, sich bewusst sein, wie man handelt, wie Reden, wie wir miteinander umgehen, genauer anschauen, was unsere Motivation sind, dass wir so handeln und warum. Wir können auch untersuchen was das für Auswirkungen hat auf uns und andere und wenn wir das sehr lange machen, hat das auch Auswirkungen auf unser Leben. Auch wenn ich nur höre und selber nie etwas sage hat das Auswirkungen, wie wirkt eine Gewohnheit, die ich schon lange Zeit pflege, “wie viel und oft Reden” und ich kann mir die Frage stellen, führt das zu dem was ich möchte, im Austausch mit anderen, einen lebendigen Austausch oder führt es mehr zu Stillstand, und Isolation. Was uns auch geschieht, es sind Auswirkungen, von dem was ich immer tue. Man könnte das auch Karma nennen, einfach gesagt Ursache und Wirkung.
Gib acht auf dein Denken den das wird dein Reden gib acht auf dein Reden den das wird dein Handeln gib acht auf dein Handeln denn das wird dein Schicksal
Wie schnell werden aus unachtsamen Gedanken böse Worte und die sind schnell in der Welt und es kann zu einem Brand kommen, es kommt zur Handlung (Krieg ) aber wir können immer wieder innehalten auch auf der Stufe Handlung. Ein Fächerbrand wird sehr schwer zu löschen sein.
Dagmar berichtete über 2 Frauen, Friedensaktivistinen ein Interview bei Zeit Online Wie Frauen in Israel und Palästina um Frieden ringen
Es habe ihr Eindruck gemacht wie die 2 Frauen, im Gegenseitigen Respekt miteinander umgehen.
Im Bewusstsein des Leides, das durch unachtsame Rede und durch die Unfähigkeit, anderen zuzuhören, entsteht, gelobe ich, liebevolles Sprechen und aufmerksames, mitfühlendes Zuhören zu entwickeln, um meinen Mitmenschen Freude und Glück zu bereiten und ihre Sorgen lindern zu helfen.
Erkenntnis aus der Gruppe:
Wichtig ist miteinander reden, einander Zuhören aber das aller Wichtigste ist, der Friede im eigenen Geist. Wenn wir mit uns selber unzufrieden sind und mit uns selber Krieg führen, kann es keine friedlichen Gespräche geben. Wenn wir uns wirklich begegnen wollen, müssen wir die Bereitschaft haben, genau hinzuschauen, hinzuhören, aber manchmal haben wir diese Bereitschaft nicht, manchmal wollen wir gar nicht richtig verstehen, warum der Andere, dies so anders versteht. Die Fähigkeit, richtig den Raum zu öffnen und bereit sein, mal diese Auslegeordnung zu machen, bei mir selber aber auch den anderen auch die Auslegeordnung zu machen. Das sind Wirkungsvolle Ziele und hat etwas mit Mut zu tun und es besteht die Gefahr, dass wir uns verändern müssen.
Wenn uns die andere Person nicht interessiert, haben wir auch keine Bereitschaft, ihr zu zu hören. Die Praxis der Achtsamkeit, setzt voraus, dass wir Interesse üben und mit der Zeit auch Interesse entwickeln. Die Veränderungen gelingen uns zuerst nur im kleinen, es ist nicht notwendig uns 100% zu transformieren, es ist schon Super, wenn es uns gelingt in Gesprächen, vielleicht wirklicht selber etwas weniger zu erzählen und wirklich einmal zu, zuhören. Wir erkennen, was für Möglichkeiten, im Zuhören verborgen sind und wir erfahren mehr über unseres Gegenüber und wir entdecken, dass sich etwas verändert.
Eine Teilnehmerin, erkannte dass wenn sie zu Beginn eine Person ablehnte, und nicht so sympathisch fand, sie sich selber gefragt hat; he was machst du da!!”und sie sich sagen musste; “rede doch einfach mal mit ihr” und es kam jedes Mal gut und sie nach einiger Zeit doch erkannte, wenn sie aktiv zuhöre und die Person etwas Persönliches erzählt, dass sich einiges, bei ihr, zum positiven veränderte. Auf Menschen zugehen, setzt Mut voraus und ist nicht immer leicht aber wenn wir unsere eigene Ablehnung und Aggression gegen die Person erkennen, denn unsere eigene Ablehnung, kann ja denn Ursprung in unserer eigenen Angst vor Ablehnung begründet sein. Auch Macht Ansprüche, mein Revier abstecken, komm mir nicht zu nahe, das ist mein Gärtlein. Letztendlich ist es sehr einfach; ” es ist unangenehm wenn sich etwas ändert. Das etwas angenehm oder unangenehm sei, das mag eine wunderbare Theorie sein, aber in der Praxis merken wir, aber Hallo, vielleicht hat das etwas mit mir zu tun und ich bemerke, dass der ganze Prozess der hier geschieht, eine spannende und interessant Sache ist und wenn ich von negativ auf positiv umschalte, kann ich etwas neues lernen. Aber auch das andere sei in Ordnung, dass wenn wir bemerken, diese Person interessiert mich wirklich nicht und ich habe keine Lust an dieser Person, das ist auch ein Teil der Praxis, einfach schauen was ist und von mir nicht Dinge zu erwarten, wo ich noch nicht bereit bin, diese zu verändern. Mir selber Raum zu geben, es genügt manchmal schon zu erkennen, das ist angenehm oder unangenehm. Es ist schon ziemlich viel, wenn ich erkenne wie ich reagiere und das Ganze einfach mal sein lassen, ohne allzu grosse Veränderungen zu erwarten; „mit dem Gedanken, heute ist es mir noch nicht optimal gelungen, aber Morgen sieht das schon ganz anders aus. Auch das ist nicht so wichtig, einfach dran bleiben und mit dem Arbeiten was ist. Mit dem Geist der Freundlichkeit, den anderen begegnen und das einfach mal sein lassen. Das ist klassische Achtsamkeitspraxis – unabhängig ob es angenehm oder unangenehm oder erleuchtend oder nicht erleuchtend sei, dort hinschauen und nicht einfach verdrängen.
Zum Abschluss noch eine kurze Meditation.
Wenn wir mit allem da sind so wie es ist, auch das ist schon eine Form von Kommunikation, ein Dialog, es ist eine Verbindung mit dem was ist und es ist gar nicht möglich – nicht zu kommunizieren. Ich bin den ganzen Tag im Austausch, in Kommunikation mit Menschen. Wenn ich am Morgen einen Vogel singen höre ist auch das eine Form von Kommunikation, es ist eine Form, in Verbindung zu sein und hat ganz viel mit Meditation und Achtsamkeitspraxis zu tun, es heisst präsent zu sein und Präsenz heisst immer mehr in Verbindung zu kommen mit dem was ist und das wertschätzen das heisst präsent sein und Präsent sein hat ganz viel mit Wahrnehmung und heisst immer mehr in Verbindung zu kommen mit dem was ist und Kommunikation ist da natürlich ein ganz grosses Feld. und die achtsame Kommunikation sei viel spannender wenn wir schweigen und dazu müssen wir still werden um neues aufnehmen zu können..
aus dem Schweizerdeutsch, in die Schriftsprache übersetzt von zentao
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