
ohne Anfang, ungeboren und unzerstörbar

ohne Anfang, ungeboren und unzerstörbar
Tags: Achtsamkeit, Buddha, Buddhismus, Fotos, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Zen-Meister


Gegenlicht
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Augenblick, Buddha, Buddhismus, Fotos, Gedanken, Glück, Meditation, Weisheit, Zen, Zengeschichten, Zitate

Die Stille des Augenblickes
Khyentse Rinpoche
22.04.2012 Zen-Geschichte nacherzählt von zentao
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Buddhismus, Herzsutra, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen, Zen-Lehrer
Ein Text den ich ganz am Anfang meiner Blogger Zeit geschrieben habe, am 20.08.2007  irgend wann bei einer Aufräumaktion verschwand er im Archiv und ich habe gedacht, es beschreibt eine wichtige Zeit aus meiner Zen Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Neuüberarbeitet
Die Zeit geht vorbei, wie alles vorbei geht, auch im Zen. Mir ist bewusst geworden, dass ich jetzt schon seit bald 18 Jahren Zen praktiziere. Jeden Freitag oder fast jeden Freitag. Meine ersten Zenerfahrungen machte ich mit einem Zenmeister aus dem Soto-Zen. Auf einem Plakat wurde ein Zenkurs Angeboten, mit einem Bild von einem Zenmönch, der in seiner Robe auf einem Zenkissen sitzt. In perfekter Haltung. Dieses Bild begeisterte mich irgendwie und so habe ich mich spontan angemeldet. Der Kurs wurde von einer Karateschule angeboten. Der Zenmeister kam jeden Freitag mit seinem ganzen Tross, und ca fünf bis zehn Zenschüler alle in schwarzen Roben. Er lehrte uns noch das harte Japanische Soto-Zen, mit drei mal Sitzen, mit Kinhin (Gehmeditation) und mit dem Kyosaku.(Erweckungsstock) Das ist keine Strafe, sondern eine wirkliche Hilfe. Es dient dazu, die Müdigkeit zu überwinden, löst Verspannungen und man kann wieder tief durchatmen. Trotzdem war man immer in einer grossen Spannung, auch Angst, weil man nie genau wusste, wo der Kyosaku-Mann war.
Am Anfang war das Sitzen schon etwas hart. Im Soto-Zen sitzt man gegen die Wand und man muss extrem auf die Haltung achten. Wenn die Haltung leicht schief war, wurde man korrigiert. Der Atem und eine gute Haltung ist im Zen etwas vom wichtigsten. Wir lernten auch das Denken, los lassen. Der Meister sagte immer.
” Sitze wie ein Berg und lass die Gedanken vorüberziehen wie weisse Wolken am Himmel. Der Himmel ist Blau, die Wolken kommen und gehen, sie berüren dich nicht.”
Am Ende des Zazens sangen wir immer das Hannya Shingyo (Herz-Sutra) da ist man wirklich Konzentriert und voller Energie. Einmal war ich sogar in einem Retreat, einem Zen Wochenende. Ich wusste nicht, was mich erwartet. Ich war voller Erwartungen und Ilusionen. Am Anfang war ich begeistert. In so einem Zen Wochenende kommt man wirklich an seine Grenzen. Bald durchschaute ich die ganze Hirachie des Zens. Die Oberen des Dojos stolzierten in ihren farbigen Robben und igniorierten uns Anfänger total. Beim servieren des Essens wurden sie zuerst bedient. Sie waren freundlich aber sehr distanziert. Es gab viele die rauchten und Alkohol tranken. Aber das sei kein Problem, wurde mir versichert. Es sei nur wichtig, dass man das Ziel habe aufzuhören und es immer wieder versuche. Eine etwas fadenscheinige Erklärung. Es roch förmlich nach Zengestank. Beim Sitzen hatte ich Schmerzen und ärgerte mich über diese ungerechtgkeiten und beschwerte mich beim Zenmeister. Dieser antwortete mir.
“Wenn du das einfach akzeptieren kannst, es ist weder gut noch schlecht, es ist so wie es ist. Einfach im Hier und Jetzt bleiben, dann hast du auch keine Schmerzen mehr.”
Ich war schon noch etwas skeptisch, aber o Wunder, bis zum Ende des Retreat blieben die Schmerzen weg.Vom Moment an, wo ich aufhörte zu urteilen und ich auch aufhörte mir Leid zu tun, da konnte ich mich wieder auf das Konzentrieren wegen dem ich hier war. Mein Geist war wieder präsent und mein Ego ist wieder für eine Weile in den Hintergrund getreten.
Dieser Zenlehrer hatte durchaus seine Qualitäten, er war ein wirklich guter Lehrer und wusste sehr viel über das Soto-Zen. Er hatte aber nach so vielen Jahren Zen immer noch ein sehr grosses Ego und war sehr von sich und seinem Zen überzeugt. Er ist unterdessen gestorben. Nach vier Jahren verkrachten sich der Veranstalter und der Zenmeister und wir hatten keinen Zen Lehrer mehr. Meine Zenschulung war kurzfristig unterbrochen und ich übte Zuhause für mich alleine. Ohne Führung ist es sehr schwer weiterzukommen. So, was sollten wir tun? Wir brauchten einen neuen Ort zum Meditieren und einen neuen Lehrer. Dann gab es plötzlich eine Lösung. Die Kirchgemeinde stellte uns einen Raum zur Verfügung, gratis nur mit der Bedingung, dass jeder Besucher von unserem neuen Dojo fünf Franken zahlt, und ende Jahr spenden wir das Geld für einen guten Zweck. Ein neuer Lehrer war auch bald gefunden. Es ist Marcel Geisser vom Haus Tao, er ist ein Schüler von Thich Nath Hanh und autorisierter Zen-Lehrer und Dharmacarya. Ein bis zweimal im Jahr kommt er zu uns, für einen Dharma-Vortrag. Wir lernten eine ganz neue Form des Zens kennen. Ich sitze jetzt locker und entspannt auf meinem Zenkissen und doch voller Achtsamkeit. Meine Haltung ist immer noch gut, aber ich bin frei von aller Angst, es könnte sich einer von hinten anschleichen und mich mit dem Erweckungstock schlagen. Wir praktizieren jetzt Achtsamkeitsmeditation. Welcher Lehrer oder Lehre ist nicht so wichtig, denn ich habe von beiden sehr viel gelernt. Das Soto-Zen ist etwas dogmatisch und sektiererisch. Beim Soto-Zen ist vieles angelernt und antrainiert. Es hat eine eigene blumige Sprache. Von der Geschichte von Buddha hab ich wärend der ganzen Zeit wenig gehört. Ich denke die Lehre vom Buddha ist sehr wichtig. Thich nath Hanh lebt das, was er predigt. Die Lehre von Thich Nath Hanh ist offen und vermittelt wirklich liebende Güte und Mitgefühl.
Wegen meinem Beruf hatte ich grosse probleme mit meinen Gelenken(Artrose) Fast ein Jahr konnte ich nicht mehr auf einem Zenkissen sitzen. Ich hatte zu viele Schmerzen. Ich ging auch nicht mehr ins Dojo, weil ich die anderen in der Sangha (Gemeinschaft der Praktizierenden) nicht stören wollte. In dieser Zeit habe ich angefangen, das was ich bis jetzt von meinen Lehrern gelernt habe, anzuwenden im Alltag. Nicht immer mit Erfolg, doch langsam gelang es mir, Achtsam zu sein. Es gelingt mir auch mehr und mehr mit meinen Gedanken im Hier und Jetzt zu bleiben. Mit der Zeit hatte ich auch meine Emotionen einigermassen im Griff. Das Leben ist der beste Lehrer. Es ist nie zu Spät das auch einzusehen. Jedes mal wenn ich mich über jemanden aufrege, wird mir Bewusst, dass das, was ich in Ihm sehe, über das was ich mich ärgere, alles auch in mir vorhanden ist. Es sind meine Vorurteile und meine Gewohnheitsennergie. Beim andern kann ich gar nichts tun, ich muss es bei mir ändern. Der Tag wo ich nichts mehr an meinem Gegeüber auszusetzen habe, wo ich wirklich einen Buddha sehe, werde ich möglicherweise Erleuchtet sein. Aber das könnte noch lange dauern. Aber ich arbeite daran.
Auch wenn es 18 Jahre her sind als ich als Zenschüler begann, habe ich einiges gelernt und ein paar Sachen, habe ich auch verstanden und doch bin ich auch heute noch ein Zenschüler und werde das bleiben.
20.08.2007 zentao
02.04.2012 neu veröffentlicht
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Marcel Geisser, Meditation, Menschen, Spiritualität, Weisheit, Zen, Zen-Lehrer
Ich habe auf diesem Blog bereits einige Male über Marcel Geisser geschrieben, über Retreats die ich besuchte und auch über Voträge von ihm zu finden am Ende von diesem Beitrag
Im Juli 2008 habe ich bei Goodreads einen Bericht über dieses Buch geschrieben den ich mit den Zitaten von Marcel Geisser mit Euch teilen möchte – zentao
weiter Beiträge über Marcel Geisser

Die Schule des Lebens ist oft hart…
Ein Zen-Schüler kam zu seinem Zen-Meister, mit dem Wunsch, er wolle mehr studieren; darauf schickte ihn der Meister in den Garten, er solle dort die Beten vom Unkraut säubern. Nach ein paar Tagen kam der Schüler wieder und bat um noch mehr Unterweisung; worauf ihm der Meister den Auftrag gab, den 100 m langen Zaun des Zen Klosters zu streichen. Nach drei Wochen, war der Schüler damit fertig und bat nach einer neuen Studienaufgabe. Dieses mal, sollte der Schüler, das Laub auf allen Wegen des Kloster zusammen rechen. Jetzt begehrte der junge Mann auf und beklagte sich wegen den niedrigen Arbeiten. Daraufhin meinte der Meister;
” nicht aus Büchern lernen wir, die Schule des Lebens ist oft hart und die niederen Arbeiten helfen uns die höheren Lehren zu verstehen. Bücher sind wie ein Wegweiser, sie zeigen uns nur die Richtung an, nur durch die Praxis verstehen wir was gemeint ist. Wer gelernt hat auch ,,sogenannte niedere Arbeiten,, achtsam und gegenwärtig zu erledigen, der ist auch fähig, das Wissen der Bücher achtsam und gegenwärtig zu lesen.”
Und der Meister gab ihm ein Buch über Gartenarbeit, damit er ein richtiger Gärtner werde.
28.11.2010 eine Geschichte welche ich gehört habe, nacherzählt von zentao
Tags:Achtsamkeit, Alltag, Buddhismus, Glück, Meditation, Menschen, Kochen, Tenzo, Zenkoch, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weg, Weisheit, Zen
Das Kochen ist ja auch eine meiner täglichen Aktivitäten, nicht immer gerne, aus dem einen Grund weil ich oft nicht weiss was ich heute wieder kochen soll. Wer schon mal gekocht hat, der weiss, dass es da auch eine gewisse Vorbereitung braucht. Kochen hat, wie das fotografieren, viel Gemeinsames zum Zen.
Es braucht Achtsamkeit
es hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende
und es ist von Vorteil wenn man sich nicht ablenken lässt.
Ohne Zutaten und ohne Rezept kann man meistens nicht viel Gescheites kochen.
Dazu habe ich jetzt ein kleines Büchlein, mit dem schönen Titel: Anweisungen für den Koch von Bernard Glassman gefunden.
Es gibt da ja die berühmte Geschichte eines Zen-Koches (Tenzo) eines Zen-Klosters der extra 12 Meilen zu Fuss zum Hafen gelaufen ist, um Pilze für eine Nudelsuppe zu kaufen. Dogen war sehr von diesem Mönch beeindruckt und lud ihn zum Essen auf dem Schiff ein. Der Mönch liess sich aber nicht von seinem Plan abbringen, am gleichen Tag wieder ins Kloster zurück zu kehren. Dogen bedrängte ihn und meinte es gäbe doch bestimmt andere, die das Abendmahl zubereiten könnten. Die Antwort des Zen-Koches war einfach, aber klar;
” mir wurde die Verantwortung übertragen, darum muss ich diese Arbeit tun, nur wenn ich es selber tue, weiss ich, dass die Arbeit richtig gemacht ist, “und er nahm die gekauften Pilze und kehrte in sein Kloster zurück.
Später besuchte Dogen diesen Koch in seinem Kloster und dieser wurde einer seiner Zenlehrer. Dogen hat diese Lektion, die ihm der Koch erteilte nie vergessen und später hat er aus diesem Erlebnis heraus seine “Anweisungen für den Koch” geschrieben.
Basierend auf diesen Gedanken von Dogen, hat Bernhard Glassman diesen Lebensentwurf eines Zen-Meisters geschrieben.
Kochen ist wie das Leben oder umgekehrt. Das Leben hat nun mal gewisse Regeln, die wir einhalten müssen, sonst könnten möglicherweise Schwierigkeiten auftreten. Genauso ist es beim Kochen, da sollte man auch wenn möglich nach Rezept kochen, sogar erfahrene Köche schauen ab und zu die Rezepte an.
Vor dem kochen, müssen alle Zutaten vorhanden sein, wenn nicht muss man diese besorgen.
Beim Kochen muss die Küche sauber sein, schon bevor man zu kochen anfängt.
Das Gemüse muss geputzt werden und die Beilagen vorbereitet werden.
Alle Zutaten müssen bekömmlich sein, ab und zu nachschauen ob die Öle und Gewürze noch geniessbar sind.
Ein Menü besteht meistens aus drei Teilen; Vorspeise, Suppe, Hauptmahl und ab und zu gibt es auch noch etwas Süsses zum Nachtisch.
Der Vergleich zum Leben, finde ich spannend, wie im Leben klappt auch in der Küche nicht alles und wir müssen öfters improvisieren und wie im Leben, wenn etwas schief geht entstehen daraus wieder ganz neue Dinge. Wenn wir das Gemüse rüsten, können wir aus dem Gemüseabfall, eine köstliche Suppe kochen, aus Resten vom Vortag kann man am anderen Tag eine Vorspeise machen. Es gibt unzählige Möglichkeiten etwas neues zu kreieren.
Das schlimmste für einen Koch ist, wenn seine Gäste unpünktlich sind und auch damit muss er umgehen können, da hilft ihm die Gelassenheit welch er im Zen gelernt hat. Nach dem Kochen kommt der Abwasch, auch wenn wir heute meistens eine Geschierwaschmaschiene haben, braucht es auch da Achtsamkeit. Wenn die Küche wieder aufgeräumt ist, beginnt alles wieder von vorn.
23.11.2010 Text von zentao
auch noch lesen:
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Buddha, Buddhismus, Fotos, Leben, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen

ohne Bienen kein Leben
Betrachte den Fluss Deines Lebens und erkenne
wie viele Ströme in ihm münden,
die Dich nähren und unterstützen
Thich Nath Hanh Vietnamesischer Zen-Meister

strahlendes Licht
Das Leben ist nicht da um Dinge zu gewinnen
sondern die Dinge sind da um Leben zu gewinnen
Lü shih Chun Chiu taoistischer Meister

Libellen leben ein kurzes Leben
Lebe als würdest Du morgen sterben,
lerne als würdest Du ewig leben.
Mahatma Gandi

vielfältiges Leben
Wann, wenn nicht jetzt?
Wo, wenn nicht hier?
Wer, wenn nicht ich?
Wodurch, wenn nicht durch Liebe?
Martin Luther King
Tags: Achtsamkeit, Alltag, Blogs, Buddha, Buddhismus, Fotos, Meditation, Menschen, Spiritualität, Vergänglichkeit, Weisheit, Zen

Nil-Landschaft mit kleinem Grabmal und einer kleinen Insel
Für alle welche zur Zeit, schweres an Krankheit und anderes durch machen, hier als kleine Aufmunterung diese Worte von Zen-Meister Kyong Ho und für all jene, welche dieses Regenwetter schwer akzeptieren können, obiges Foto von einer schönen Nil Landschaft.
21.06.2010 zentao
Wünsche dir keine vollkommene Gesundheit.
In vollkommener Gesundheit liegen Gier und Verlangen.
So sagte ein früherer Meister:
“Stelle aus dem Leiden des Krankseins gute Medizin her.”
Hoffe nicht auf ein Leben ohne Probleme.
Ein einfaches Leben führt zu einem wertenden und bequemen Geist.
So sagte ein früherer Meister einmal:
“Akzeptiere die Ängste und Schwierigkeiten dieses Lebens.”
Erwarte nicht, dass deine Übng immer frei von Hemmnissen sei.
Ohne Hindernisse könnte der nach Erleuchtung strebende Geist leicht ausglühen.
So sagte ein früherer Meister einmal:
“Finde unter Widrigkeiten zur Erlösung.”
Zen-Meister Kyong Ho
Zen-Gedanken zu unserem kurz Winter
Für drei kurze Tage, war es wieder einmal richtig Winter bei uns. Die Natur hat sich zurückgezogen und es war klirrend Kalt, vor allem Nachts da hat es geschneit. Am Morgen war für kurze Zeit, ein weisser Mantel über allem und es war so Still, wie schon lange nicht mehr. Es ist erstaunlich, was so Winterwetter mit den Menschen macht, ausser vielleicht einigen Autofahrer, waren alle fröhlich. Für kurze Zeit, schien die Welt still zu stehen, die Menschen bewegten sich vorsichtig und langsam. Sogar auf der Strasse fuhren jene die fahren mussten auch viel vorsichtiger, als an Schnee freien Tagen.
Alle üben Achtsamkeit ohne dass es ihnen bewusst wird, und ohne dass sie es wollen. Die Natur zwingt sie, das heisst das Eis unter dem Schnee, lässt die Menschen bewusster und achtsamer reagieren, weil alle wissen, ohne Achtsamkeit geht es in diesen Tagen nicht. Was in Schnee loser Zeit nicht möglich scheint, dass geschieht jetzt von selbst. Wir ändern unsere immer gleichen Gewohnheiten und sind jetzt auch bereit ein mal andere Wege zu gehen oder bei anderen mitzufahren oder ganz einfach das Auto einmal zu Hause lassen.
Wenn ich mit Mitmenschen über den Schnee und das Wetter im allgemeinen rede, dann höre ich öfters mal; ” das ist halt nun mal so, das müssen wir einfach akzeptieren.” Beim Wetter sind die Menschen eher bereit, die Dinge so zu nehmen wie sie sind und eher bereit in der Gegenwart zu leben. Offensichtlich wissen die meisten, dass es nun mal Ereignisse gibt, die wir einfach akzeptieren müssen und wir wissen auch, dass wenn wir das tun, das Leben für uns und die anderen einfacher wird. Die Menschen wenden, eines der Grundprinzipien des Zens an, das heisst;
“es ist so wie es ist…auch wenn es mir nicht gefällt, ich muss es einfach akzeptieren…ohne wen und aber.”
Diese Worte können uns helfen, dass was wir in diesen Wintertagen, so ganz normal und natürlich praktizierten, die Achtsamkeit jetzt einfach weiter zu führen und in unserem alltäglichen Leben, zu unserer neuen Gewohnheit werden zu lassen und so könnte diese neue Gewohnheit, für viele das Leben wieder um einiges ruhiger werden.
Die Natur ist der grösste Zen-Lehrer den es gibt – schon Buddha, Laotse – und andere grosse Meister haben durch das beobachten der Natur, tief in die Natur der Dinge geschaut und haben dadurch die Voraussetzungen für ein direktes Verstehen des Lebens und der Naturgesetze erkannt.
Aber leider und es ist gut so, verändert sich alles und es ist wieder wärmer geworden und es regnet wieder, der Schnee ist schon fast wieder weg und die Menschen bewegen sich wieder schneller und hasten schon wieder, sie haben keine Zeit mehr und der kurze Moment der Achtsamkeit, welcher die Menschen, für kurze Zeit wieder in der Gegenwart leben liess und so glücklich gemacht hat, ist wieder, bis zum nächsten Schneefall vorbei.
4.02.2010 Text und Fotos von zentao
Tags: Zengeschichten, Zen, Buddhismus, Leben, Menschen, Samurai, Zenschüler, Himmel, Hölle, Zen-Meister
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