26 Kommentare zu “Was hat es dir gebracht – und wie?

  1. Das Menschliche Wesen ist nicht gleich, der menschliche Geist hat nur Gewohnheiten.
    Was ist aber der menschliche Geist ? Meiner Ansicht nach Geist, der wahrnimmt, dass er eine menschliche Erfahrung macht und Geist, der an Trennung glaubt und daran festhält. Auch das ist Gewohnheit und Verblendung. Wir nennen das in der deutschen Sprache Irrtum.

  2. Nicht alle Erscheinungen sind für mich flüchtig! Die Eigenart eines Menschen z.B. ist ziemlich konstant und zeigt sich mir immer wieder, solange er lebt.
    Vergänglich ist das, aber nicht flüchtig.
    Mehr fällt mir jetzt dazu nicht ein.

  3. @Gerhard

    Ich weiß, dass es unhöflich ist eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten, aber bitte gestatte mir in diesem Fall ein Stilbruch.

    Wie lebst Du mit der Flüchtigkeit ALLER Erscheinungen ???

  4. Schön, daß es hier weitergeht!

    ““Je heller der Mond scheint, desto deutlicher wird der Schatten der Kiefer”

    Es ist schon eine Art Spagat: Die Freude am “Lebendigsein” des anderen, an seine spezifische Manifestation im Körperlichen, die so einzigartig und begeisternd vielschichtig ist – und dann die Erkenntnis, daß dies vergänglich ist, quasi nur ein Schauspiel…nicht “real”.
    Aber vermutlich ist da kein Widerspruch! Wie lebt ein Zenlehrer mit der schillernden Lebendigkeit des Gegenüber?

  5. Die Wirklichkeit ist nicht wirklich, weil sie nur wirkt. Sie entsteht für uns (Wer und was ist aber uns ?) Auch sie vergeht. Alles was entsteht ist nur bedingt wie der Schatten.

    “Je heller der Mond scheint, desto deutlicher wird der Schatten der Kiefer” (Zenspruch)

  6. Wenn wir uns auch auf Stille und Raum konzentrieren, werden wir von dort innere Freude und Trost erfahren können, die niemals nur durch Form erfahren werden kann. Ich halte mich an einem Wichtigen Grundsatz: ” Lebe mit Formen, aber erwarte keine Befriedigung davon”.
    Es ist für mich eher kontraproduktiv, wenn ich mich auf immer neue Ideen, Strategien und Gedankenformationen einlasse. Ich bin eher der Meinung, dass es gut tut solche Aktionen loszulassen. Worte sind eh nur Symbole, die niemals ausdrücken können was hinter dem Denken für uns scheinbar verborgen ist.

  7. @Susanne:

    ich lese immer schon gerne buddhistische Schriften (mit 15 bei Suzuki begonnen, gleichzeitig aber auch das “Unbehagen in der Kultur” von Freud entdeckt – sic!):

    im Grunde handelt es sich bei alledem (aus meiner beschränkten Sicht, klar!) um Hinweise auf Möglichkeiten, weniger leidvoll zu leben – von innen heraus, nicht durch Status/Konsum/Beziehungen von außen gestützt und immer gefährdet. Durch anders denken, anders wahrnehmen, auch mal das Denken stoppen können bzw, auslaufen lassen… und dadurch auch erstmal lernen die anderen Dimensionen (sinnliche Wahrnehmung, Emotionen, Gefühle, Intuition..) in ihrer Eigenheit wahrzunehmen, ihrer jeweiligen “Verschränkung” mit dem Denken auf die Spur kommen.. und vieles mehr.

    Bei manchem Begriff – die “Leere” gehört für mich dazu – hat sich bisher in allen vertiefenden Gesprächen (auch dem im Digital Diary) heraus gestellt, dass damit Veränderlichkeit, Werden und Vergehen – und in diesem Sinne “Substanzlosigkeit” gemeint ist. Also einfach eine ANDERE DEFINITION von Leere, die in unserem europäisch-abendlandischem Denken einfach NICHTS ist – und als “Nichts” nicht viel Sympathisches hat.

    RATIONAL ist es demnach unsinnig, dass ich Artikel schreibe wie “Form ist Leere .- na und?” und mich ein wenig im Stil des “das ist doch nur… oder was?” in höflicher Manier aufrege. Denn tatsächlich empfand ich das Herz-Sutra und diese Sätze über Leere immer als sehr berührend (wundervoll zitiert im Film “Little Buddha”, als ein alter Mönch sich zum letzten Mal in Meditation setzt und so verstirbt).

    Es ist eine Art Trost, die auf geistig-nachvollziehbarem Weg gewonnen werden kann – ohne Glauben an einen Gott, (sehr sympathisch!) Kein lieb-tätschelnder Trost im Stil “alles wird gut!”, dem wir mit Blick auf die Welt (einschließlich uns selbst) sowieso nicht glauben können. Sondern eine Möglichkeit, sich ABWENDEN zu können. Nämlich abwenden vom Leiden am Skandal des Lebens im Bewusstsein des Todes und Verschwindens von allem.

    Interessanterweise nicht durch Leugnen, sondern durch tiefer hinein gehen in dieses an sich leidvolle Erkennen… es weiter denken, es (im “Tun des Nicht-Tuns”) wahrzunehmen versuchen, es im Bewusstsein zu halten, WÄHREND die leidvollen Ereignisse stattfinden, dabei die Bedingungen und Voraussetzungen ihres “Leidenscharakters” erkennen,,,, und immer wieder: die große Abhängigkeit vieler Leiden vom Denken wahrnehmen.

    Die Angst vor dem Tod als Wurzel aller Ängste – was wird aus ihr, wenn wir erkennen, dass da im Grunde NIEMAND ist, der stirbt? Alles nur ineinander greifende Prozesse, Ursache-Wirkungsketten in ewigem Wandel…

    Klar, die Tiernatur ist vermutlich nicht leicht zu überwinden und vollständig gelingt es nur immer ein paar wenigen – das spricht aber nicht gegen das Unterfangen, diesen “Weg aus dem Leid” zumindest so zugänglich wie möglich zu halten. (Könnte ja sein, dass mal kein anderer mehr bleibt…)

    ***

    Hier noch ein guter Text zur “Leere”:

    http://www.sylvia-wetzel.de/artikel/Herzsutra.htm

    Und allen Danke für diesen freundlichen Austausch!

  8. @Taigyo Gid & zentao

    Danke für die freundliche Antwort auf meine kleine Einlassung.

    Natürlich weiß ich, daß in diesem ‘ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst’ Spiel die Lord-Sigel-Bewahrer auf der einen und die Kannitverstan-Verweigerer auf der anderen Seite kaum zu einer gemeinsamen Sprache finden können, dennoch wird es ab und zu ja doch versucht, und wenn das in aller Höflichkeit und Freundlichkeit geschieht, erscheint es mir fast schon als halbwegs gelungen.

    Zur Frage der ‘Leerheit’ wollte ich nichts beitragen. Ich kann das auch gar nicht, da ich (noch) nicht verstanden habe, worum es im Leben geht, und mir, bis ich so etwas Mutiges eines Tages einmal doch behaupten werde, solche Aussagen eher als unheimlich vorkommen. Was aber selbst ein Teil des Gegensatzes ist.

  9. Liebe Susanne
    wie immer Du Dein Leben, leben willst, ist vollkommen in Ordnung und Du hast natürlich Recht, es gibt die Vergangenheit und es gibt die Gegenwart und es gibt die Zukunft. Aber ohne diesem Jetzt und diesem Hier, genannt Gegenwart, gibt es keine Vergangenheit und wird es keine Zukunft geben. So gesehen hat Taigyo Jido natürlich Recht, auch wenn er eine Sprche gebraucht, die im Zen eigentlich norrmal ist.
    Die Grundlage der Diskusion ging im wesentlich um ein Zen Thema,Leerheit ist nicht einfach leer… auf den Claudia, mir geantwortet hat in ihrem Beitrag Form ist Leere – na und?
    Seit dem geht die Diskussion und die Erklärungen, was Leerheit ist, hin und her.

    Ich finde Deinen Kommentar, sehr gelungen und alles was Du schreibst, kann man durch aus so leben. Nur hat das mit dem Ursprünglichen Thema; Leerheit, nicht sehr viel zu tun. So wie Taigyo Jido schreibt, das ist die Sprache von jemandem, der Verstanden hat, um was es geht im Leben und der es vermutlich auch so lebt. Es geht wirklich nur um diesen Augenblick, und wenn Du ihn nicht lebst, ist dieser Moment unweigerlich Vergangenheit.
    Ich versuche hier in meinem Blog, immer so zu schreiben, dass auch Laien aus anderen spirituellen Richtungen, das auch verstehen können.
    Liebe Grüsse zentao

  10. Liebe Claudia
    Ehrlich mir haben die Komentare von Taigyo Jido gefallen, er ist auch, wie Du mir geschrieben hast “buddhistisch-abstrakt”. Ich verstehe schon, dass nur wer wirklich den Zen-Weg geht diese Worte voll und ganz verstehen kann.

    Dem zugrunde liegt die Erfahrung von Buddha, dass alles, in jedem Augenblick, Vergangenheit ist. Wir haben immer die Wahl, Hier und Jetzt, die Zukunft, kann nur anhand von Deiner Planung, auch im Hier und Jetzt geschehen. Alles was folgt, kann nur auf den vorherigen Augenblick geschehen. Was immer folgt, hat einen Bezug zur Vergangenheit, hat also, eine Ursache.

    Wenn Du, im jetztigen Augenblick wütend bist, geht Dein Atem schneller und Du sagst eventuell Dinge, die Du nie sagen solltest, auch das hat folgen. Wenn Du nicht lernst mit Wut umzugehen, könnte Dein Herz geschädigt werden und irgend wann, in einem plötzlichen Wutanfall, hast Du einen Herzinfarkt. Alle Ärzte werden da von Herz Fehler, Überlastung, usw reden. Dass aber die Ursache in der Vergangenheit liegt, das hast Du ganz vergessen, Du tust Dir leid, weil…. Du nicht im Jetzt lebst und immer wieder eine Ausrede suchst ( nur ein Beispiel )

    Das heisst nicht, dass wir nicht planen sollen, das heisst nur, dass wir bewusster diesen Augenblick leben sollen. Wir leben im Hier und Jetzt, obwohl das in Wirklichkeit, auch nicht immer klappt. Es wird immer der Versuch sein, dies zu erreichen und darauf kommt der nächste Augenblick.

    Wann immer Du versuchst im Hier und Jetzt zu leben, ist es immer eine Versuchsreihe. Wenns in die Hosen geht… so wat. Im Zen gibt es so etwas wie Schuldgefühle nicht, dann versuchen wirs halt noch einmal, immer im Hier und Jetzt.
    Die Zen Sprache ist etwas kontrastreich, und wirkt darum auch stark auf unseren Geist. Nur durch die Konfrontation, mit der Wirklichkeit, ist der Schüler bereit etwas zu ändern.
    Liebe Grüsse zentao

  11. Taigyo Jido, Ich lese “Sorgen sind niemals real sondern ein Gedankenkostrukt ”
    Was habe ich da gelesen und wie könnte es gemeint sein?

    Eine Lösung: Sorgen richten sich auf die Zukunft…und da es die Zukunft so nicht gibt (weil der Augenblick “greifbar” ist (aber auch der Augenblick, das JETZT ist Produkt meines Geistes und meiner Sinne?!), die Zukunft eine erdachte Gegenwart ist, sind auch Sorgen nicht substantiell.
    Wenn ich weiß, daß meine Firma Stellen anbauen wird (als Beispiel), dann empfinde ich Sorge. Diese steige Sorge wird mich gottseidank bewegen, mich rechtzeitig um einen neuen Arbeisplatz zu bemühen. Da das zukünftige Ereignis zu 99 % eintreten wird, ist es real.
    Ich könnte also von der Gefahr wissen, aber mich vorsätzlich nicht sorgen und lieber ohne Sorgen das Richtige vorbereiten.
    Wenn ich 7 Kinder habe, wird mich das belasten, denn ich stehe nicht für mich alleine.

    Gruß
    Gerhard

  12. Lieber Gerhard,

    Sorgen sind niemals real sondern ein Gedankenkostrukt .
    Informationen sind gespeichertes Wissen und sind nur Werkzeuge für die Bearbeitung möglicher Ereignisse. Es kann aber auch ganz anders kommen. Kennst Du den Zeitpunkt Deines Todes ? Niemand kennt die Zukunft, weil es keine gibt. Es gibt immer nur Jetzt und Vergangenheit ist nur gespeichertes Wissen.

    Wenn ich Dir jetzt eine köstliche Erdbeere reiche, dann wirst Du sie nicht genießen können, weil du Dich sorgst und weil Du Sorgen für real hältst. Die Erdbere hingegen, die jetzt da ist verschwimmt, weil Du in sorgenfollen Gedanken versunken bist und das was jetzt ist nicht erkennen kannst (ich gebe zu, das ist auch ein Konzept, schaun wir mal, was Du damit machst).

  13. Liebe Susanne,

    Ich finde Dich witzig und Deine Gedanken sind beeindruckend.

    Erstaunlich wie fest Du in der Menschenwelt verankert bist.

  14. Liebe Claudia,

    so kann man es sehen. Man kann es aber auch ganz anders sehen und nur jetzt. Jetzt hat den Vorteil, dass es unmittelbar geschieht. Nur jetzt ist Leben. Ein anderes Leben gibt es nicht. Wenn wir uns auf das was erscheint konzentrieren, werden sehr genau wissen, was zu tun ist. Der Weg öffnet sich uns und die Dinge nehmen ihren unmittelbarenb Lauf.
    In diesem Augenblick gibt es kein Leiden und Ärger, Streit und miese Zustände und, wenn auch Du Dich wirklich darauf einlassen kannst, wirst auch Du erkennen können, dass Du nicht hilflos bist. Es ist nicht die Atmung die uns entspannt, sondern das unmittelbare Leben, die Stille von Gedanken, die uns gut tun. Es ist vieles im Geist gespeichert und konzeptuell. Der denkende Geist rattert von früh morgens bis in die Nacht. Manchmal werden wir sogar nachts wach und können vor Grübeln nicht mehr einschlafen. Wir glauben an ICH , an Konzepte und an die Macht der Kontrolle und Gedanken. Leider können wir nicht einsehen, dass genau sie es sind, die uns von unserem wahren Selbst trennen und Schwierigkeiten bereiten. Natürlich brauchen wir in dieser konzeptuellen Illusionswelt den denkenden Geist um handlungsfähig zu sein. Man soll jedoch nicht übertreiben. Es ist heilsam achtsam zu sein und genau aufzupassen, welche Gedanken wir nutzen können und welche nicht. So wie wir denken, so sinde wir . Das Kostbarste ist jenseits der Gedanken. Es ist immer Permanent im Hintergrund zu erfahren. Ich nenne es Stille. Schade, wenn wir den jetzigen Augenblick verpassen würden. Konzepte und gespeichertes Wissen verstricken sich mit dem Jetzt und macht daraus ein neues Konzept. Vorsicht ist angesagt. Wir sind nicht das Denken, wir sind nicht die Konzepte und wir sind nicht getrennt von Erscheinungen und Nichterschjeinungen.

    Ich wünsche Dir viel Glück und Gesundheit

  15. Um mein Unbehagen mit (und vielleicht aus mein Unverständis) solchen Texten sehr polemisch darzutun, zitiere ich Taigyo Gido einmal auf eine etwas flapsige und nicht immer ernst gemeinte Art:

    „Das Problem von uns Menschen ist nicht das Vertrauen in die Zukunft, auf das was sein wird, sondern es ist der Mangel an Vertrauen, an das was jetzt ist. Wenn wir das Tor der Wahrheit durchschreiten wollen, müssen wir alle Vorstellungen und Konzepte loslassen (mit Ausnahme des Konzepts vom Tor der Wahrheit, durch das wir schreiten wollen). Wir tun uns schwer damit und wollen die Wahrheit mit dem Denken erfassen. (wie z.B. mit dem hier Niedergeschriebenen) Wenn das möglich wäre, dann frage ich mich, warum uns unsere denkenden Konzepte noch nicht zur Wahrheit geführt haben und wir immer noch suchen (Mängel? Irrtum? Lange Wegstrecke?). Alles ist heilig, auch Bretter und Pferdemist. Es ist unsere Unterscheidung, die uns vom Erwachen trennt. (welchem?) Das Gefühl von Überschuß und Mangel (woran?). Wenn wir die Wahrheit wirklich sehen wollen, dann ist es unpraktisch, wenn wir uns mit “JA und Nein” binden. Diese Bindungen fesselt uns an unsere Welt der Unterscheidungen und läßt die Dinge nicht mehr in ihrer wahren Schönheit (zum Unterschied von: falscher Schönheit, wahrer Häßlichkeit, falscher Häßlichkeit?) erscheinen. Wir können das Leben staunend und in diesem Augenblick erfassen(hieß es nicht oben, das, also Wahrheit, was ich hier mal mit Erfassen in eins werfe, wäre nicht möglich?). Es ist nicht erforderlich in Unterscheidungen (von anders lautenden Überlegungen?)und Konzepte(außer in das gerade hier vorgestellte?) abzurutschen. Nur in diesem Augenblick geschieht das “JETZT” (eigentlich doch in jedem Augenblick). Außerhalb davon gibt es nichts (außer Erinnerungen und Hoffnungen und gedachten Alternativen und…). Wenn wir im “Jetzt” leben, sind wir mit uns und der Welt in vollkommen Kontakt, in vollkommener Energie und Einheit(das wünsche ich mir auch oft, wenn ich mir wieder einmal den großen Zeh an der Schwelle zum Bad gestoßen habe). Der jetzige Augenblick ist frei von Bedauern(naja…). Bedauern wir, so sind wir aus der Gegenwart entglitten und wandern in die spekulative Zukunft, die uns alles besser erscheinen läßt und die es gar nicht gibt.(mein Bedauern richtet sich aber oft auf Gewesenes!) Manchmal vergleichen wir unseren Augenblick gerade mit dem gespeicherten Erlebten der Vergangenheit. Auch dann sind wir dem Jetzt entglitten und in unserem denkenden Geist gefangen(und wenn ich den Augenblick mit dem gedachten Jetzt vergleiche oder dem antizipierten Gleich?). Denken wir an Vergangenheit und Zukunft, dann entwenden wir dem Jetzt die Kraft(gut, daß wir hier zu Hause genau das nicht tun, sondern auch ab und zu an die Zukunft denken, sonst hätten wir hier neulich kein Holz für die Öfen mehr gehabt, was enorm viel Kräfte gekostet hätte.

    Wir leben nur jetzt und es ist immer nur Jetzt. (kann es nicht auch ein kleines bisschen mehr sein, ein Intervall, so ein paar Sekunden Vergangenheit und Zukunft noch dazu, damit ich nicht jedes Hindernis rechtwinklig und zeitraubend umrennen muß, das sich mir demnächst in den Weg stellen wird, sondern meinen Weg schon mal vorausschauend einrichte?)

    Wenn wir das sind was wir gerade tun, dann sind wir eins mit unserem Handeln und mit uns selbst(offen gesagt tue ich immer das, was ich gerade tue, das andere lasse ich nämlich, weswegen ich es eben nicht tue). Wir gehen vollständig in unseren Handlungen auf(und in Träumen und Gedanken und Texten wie diesem..). Das Leben steht lebendig vor unseren Augen(bis z.B. auf Verstorbene und unsere Erinnerungen an sie). Wir brauchen es nur zu nehmen (um auch mal ein Gefängnis von Innen kennen zu lernen). Kämen tausende Götter, Buddhas oder Geister in diese jetzige Welt, sie könnten nicht ein Ding dazutun oder wegnehmen(wie wahr!). Der jetzige Augenblick ist vollkommen und vollendet(ach wäre das schön, beim Hausputz verliere ich so leicht die Geduld, weil die meistens Dinge einfach nicht auf Anhieb und mache niemals glänzen). Weder schön noch schrecklich (das sehe ich anders, z.B. wie das Bad manchmal aussieht, vorher, das ist schrecklich, und danach, das ist schön). Er ist einfach und vollkommen. Hier existiert in diesem Augenblick nicht.(ups, in welchem dann, oder wo?) Dort existiert in diesem Augenblick auch nicht.(Da ich hier und jetzt Gas aus der Leitung brauche, damit hier und jetzt die Therme mein Badewasser erhitzt, hoffe ich, daß dort und vorhin jemand das Gas in die Leitung geblasen hat, sonst würde ich mir ganz schön den Arsch abfrieren in der Wanne) Jede Unterscheidung läßt uns in die Denkstruktur der Vorstellung abgleiten. Die Unendlichkeit liegt direkt vor unseren Augen. Konzepte und Strategien grenzen hingegen den Geist ein. (das sagen manche meiner Mitbewohner auch sehr gerne, wenn sie lieber ein Buch lesen als Einkaufen zu fahren) Unser Leben geht Hand in Hand mit den äußeren Umständen. Wir müssen Aktivität nicht aufgeben und nach Ruhe suchen. Es reicht vollkommen, wenn wir uns innerlich von unseren Konzepten und Denkmustern befreien und uns mit der Welt in Einklang bringen.(sorry, aber ohne Einkaufszettel am Samstag Mittag einen Supermarkt zu betreten, kommt teuer, ist ineffektiv und chaotisch und macht nur den Betreiber reich!) So können wir selbst in der größten Hektik inneren Frieden erfahren.(aber doch nicht, wenn du nach Ladenschluß noch entdeckst, was du einzukaufen vergessen hast!) Wie der weite Himmel keine Grenzen hat so ist auch das Jetzt grenzenlos und doch ist es hier und unmittelbar, stets tief und klar. Versuchen wir es zu verstehen, so können wir es nicht erkennen.(versuchen wir es nicht, geht dasm denke ich, auch nicht viel besser!) Wir können es weder erfassen noch verlieren.(hieß es nicht oben: Wir leben nur jetzt und es ist immer nur Jetzt?) Wenn wir es nicht fassen können, fassen wir es und wenn wir schweigen, dann spricht es.(ha, solche Sätze liebe ich, die machen immer Eindruck, weil sie keinen Eindruck machen, weswegen ich sie hasse!) Sprechen wir, dann bleibt es still.(hört vielleicht zu?)“.

  16. @Claudia, vielleicht muß man zwischen realen und irrealen Sorgen unterscheiden!
    Deine Sorge um Mietpreiserhöhung ist real, weil Du Infos dazu hast. Die alltäglichen Sorgen um Aussehen, Wirksamkeit, Status, Abgrenzung, Verlust und und und sind eher selbstgemacht und in ihrer ständigen Wiederholung und Schattierung unbrauchbar.
    Das als Laie hier angefügt!

  17. Lieber ZenTao,

    hab Dank für diese wunderschöne Antwort auf meine Frage! :-) Genau so ist es mir mir dem Yoga ja auch ergangen – und das Zentrum der “Übung”, die sich in den Alltag fortsetzt, ist die Konzentration auf den Atem, die den Kopf “leer” macht und zur physischen wie psychischen Entspannung und Gelassenheit führt.

    Im Lauf der Zeit fand ich allerdings auch nicht so Gutes an diesem wúnderbaren Status Quo, bzw. ich merkte, dass man das alles benutzen kann, um sich in “gelassener Ignoranz” jeglichen “negativen” Gefühlen zu entziehen – zuvorderst das Mitfühlen, das ja immer auch ein Mitleiden ist, wenn man sich dem öffnet.

    Deshalb kritisiere ich heute auch Konzepte wie von
    @Daigyo Jido ausgeführt:

    “Alles ist heilig, auch Bretter und Pferdemist. Es ist unsere Unterscheidung, die uns vom Erwachen trennt. Das Gefühl von Überschuß und Mangel. Wenn wir die Wahrheit wirklich sehen wollen, dann ist es unpraktisch, wenn wir uns mit “JA und Nein” binden.”

    Nichts gegen Bretter und Pferdemist! (=Baumaterial und guter Dünger) Aber Gewalt, Krieg, Lüge, Betrug, Hunger und Armut, profitorientiertes Denken und Handeln zu Lasten von Mensch, Tier und Umwelt – soll mich das alles unberührt lassen, bzw. soll ich nur “staunend erfassen”, was da abläuft, ohne JA und NEIN?

    Welche WAHRHEIT ist gemeint, die nur mittels Ablegen der Zustimmung und Ablehnung erfasst werden kann? Dass alles ist, wie es ist, ist banal, man leugnet ja nicht die Existenz der Vorgänge, Gegebenheiten und Handlungen – ich denke aber nicht, dass auch alles so bleiben soll und glaube nicht, dass es gut wäre, diese Gedanken “loszulassen”. Es geht auf der Welt doch nicht bloß um mein persönliches Seelenheil.

    Noch etwas zu den vielen Ausführungen über das JETZT und den aktuellen Augenblick, dem man sich “nur” stellen muss: zu Buddhas Zeit war völlig klar und unausweichlich, WAS der jeweilige Inhalt des Augeblicks ist. Ebeso klar ist das, wenn ich für Stunden in den Garten gehe: da spricht mich dies und das UNMITTELBAR an, was zu tun ist und ich gehe darin auf.

    Anders im typischen Alltag der modernen Medienwelt; da sitze ich von früh bis spät am PC und kann wählen, was ich “aus der Welt” an Themen an mich heran lasse oder auch nicht. Soviel Leiden und Ärger, Streit und miese Zustände quer durch viele Bereiche treffen mich NICHT unmittelbar – sie sind aber gleichwohl real existent in diesem Augenblick und betreffen mich mittelbar durchaus (mal als kleines, noch recht unbedeutendes Beispiel: die Gentrifizierung meines Stadtteils wird irgendwann meine Miete unbezahlbar machen, Wenn ich mich damit erst befasse, wenn die Mieterhöhung kommt, ist es vermutlich zu spät! Ebenso wird mich ein Finanzsystem-Crash treffen, von daher ist es mir nicht gleich-gültig, was die Politik in Sachen “Krise” so treibt…)

    Ohne Vorausschau und Spekulation auf die Zukunft, kann ich in der Gegenwart nicht sinnvoll handeln, ja nicht einmal die Bedeutung der Prozesse erkennen.

    Wie Heidegger in seiner etwas eigenen Sprache sagte: Als Menschen sind wir ein “Dasein”, das durch das Vorlaufen auf den Tod und das Existenzial der “Sorge” gekennzeichnet ist.

    Geht es wirklich darum, sich aus dieser “Sorge” auszuklinken?

    Ich will wirklich wirklich niemanden provozieren!!! Es sind halt Fragen, die mich lange schon und immer wieder umtreiben!

  18. Lieber Taigyo Gido
    Danke für Deinen Kommentar
    Deine Gedanken zum Thema, sind wieder einmal Glasklar, da gibt es nichts hinzu zu fügen oder etwas weg zu nehmen.
    Danke für Deinen Beitrag
    Liebe Grüsse zentao

  19. Antwort von Gerhard
    via Mail
    Lieber Zentao, danke für Deine Antwort.
    Ich denke, der Schmerzkörper war schon immer da. Wir haben ihn nicht kreiert, sondern unterhalten ihn bestenfalls (äh schlimmstenfalls).
    Wie man negative Gedanken in positive ändern kann, ist mir ein Rätsel. Aber grundsätzlich stimmt es schon, daß unsere Gedanken die Welt für uns erschaffen. Wie immer ist solch eine Erkenntnis der halbe Weg.
    Gruß
    Gerhard

  20. Lieber Gerhard
    der sogenannte Schmerzkörper haben wir selber kreiert, durch unsere Angst-Gedanken.Es ist umgekehrt, mit jedem negativen Gedanken;” oh das tut weh” ernähren wir diesen Schmerzkörper.
    Erst wenn wir lernen; “Gedanken sind Vorstellungen unseres Verstandes, sie wirken wie Placebos,im positiven wie auch im negativen Sinne.Alle Sorgen und Ängste, sind ja auch nur Gedanken. Gedanken können wir nicht ausschalten und unterdrücken, kommt ganz schlecht. Wir können aber jeden negativen Gedanken ändern in einen positiven Gedanken. Solange wir positive Gedanken denken, kommen keine negativen Gedanken auf. Grundsätzlich, wäre weniger Denken am hilfreichsten. Lerne Deine Gedanken, vorüberziehen zu lassen. Auch das kann man üben…
    Liebe Grüsse zentao

  21. Das Problem von uns Menschen ist nicht das Vertrauen in die Zukunft, auf das was sein wird, sondern es ist der Mangel an Vertrauen, an das was jetzt ist. Wenn wir das Tor der Wahrheit durchschreiten wollen, müssen wir alle Vorstellungen und Konzepte loslassen. Wir tun uns schwer damit und wollen die Wahrheit mit dem Denken erfassen. Wenn das möglich wäre, dann frage ich mich, warum uns unsere denkenden Konzepte noch nicht zur Wahrheit geführt haben und wir immer noch suchen. Alles ist heilig, auch Bretter und Pferdemist. Es ist unsere Unterscheidung, die uns vom Erwachen trennt. Das Gefühl von Überschuß und Mangel. Wenn wir die Wahrheit wirklich sehen wollen, dann ist es unpraktisch, wenn wir uns mit “JA und Nein” binden. Diese Bindungen fesselt uns an unsere Welt der Unterscheidungen und läßt die Dinge nicht mehr in ihrer wahren Schönheit erscheinen. Wir können das Leben staunend und in diesem Augenblick erfassen. Es ist nicht erforderlich in Unterscheidungen und Konzepte abzurutschen. Nur in diesem Augenblick geschieht das “JETZT”. Außerhalb davon gibt es nichts. Wenn wir im “Jetzt” leben, sind wir mit uns und der Welt in vollkommen Kontakt, in vollkommener Energie und Einheit. Der jetzige Augenblick ist frei von Bedauern. Bedauern wir, so sind wir aus der Gegenwart entglitten und wandern in die spekulative Zukunft, die uns alles besser erscheinen läßt und die es gar nicht gibt. Manchmal vergleichen wir unseren Augenblick gerade mit dem gespeicherten Erlebten der Vergangenheit. Auch dann sind wir dem Jetzt entglitten und in unserem denkenden Geist gefangen. Denken wir an Vergangenheit und Zukunft, dann entwenden wir dem Jetzt die Kraft.

    Wir leben nur jetzt und es ist immer nur Jetzt.

    Wenn wir das sind was wir gerade tun, dann sind wir eins mit unserem Handeln und mit uns selbst. Wir gehen vollständig in unseren Handlungen auf. Das Leben steht lebendig vor unseren Augen. Wir brauchen es nur zu nehmen. Kämen tausende Götter, Buddhas oder Geister in diese jetzige Welt, sie könnten nicht ein Ding dazutun oder wegnehmen. Der jetzige Augenblick ist vollkommen und vollendet. Weder schön noch schrecklich. Er ist einfach und vollkommen. Hier existiert in diesem Augenblick nicht. Dort existiert in diesem Augenblick auch nicht. Jede Unterscheidung läßt uns in die Denkstruktur der Vorstellung abgleiten. Die Unendlichkeit liegt direkt vor unseren Augen. Konzepte und Strategiene grenzen hingegen den Geist ein. Unser Leben geht Hand in Hand mit den äußeren Umständen. Wir müssen Aktivität nicht aufgeben und nach Ruhe suchen. Es reicht vollkommen, wenn wir uns innerlich von unseren Konzepten und Denkmustern befreien und uns mit der Welt in Einklang bringen. So können wir selbst in der größten Hektik inneren Frieden erfahren. Wie der weite Himmel keine Grenzen hat so ist auch das Jetzt grenzenlos und doch ist es hier und unmittelbar, stets tief und klar. Versuchen wir es zu verstehen, so können wir es nicht erkennen. Wir können es weder erfassen noch verlieren. Wenn wir es nicht fassen können, fassen wir es und wenn wir schweigen, dann spricht es. Sprechen wir, dann bleibt es still.

  22. @Zentao,
    Du schreibst: “Viele Probleme, die wir haben, haben wir nur weil wir sie uns erdacht haben”.
    Und wieso erdenken wir uns sie? Eine Antwort, die mir bekannt ist, lautet: weil der Schmerzkörper in uns “ständige” Nahrung braucht. Deshalb hilft es nicht, eine Sorge “auszuräumen”, denn der Schmerzkörper holt sich dann eine neue Sorge, die ihn stark und kräftig hält.
    Aber vielleicht interessiert Dich “eine Erklärung” nicht, vielleicht hälst Du das für überflüssig? Man braucht vielleicht keine.
    Gruß
    Gerhard

  23. Liebe flickerl
    auch Dir meinen herzlichen Dank für Deinen Kommentar, oder auch “Zen ist das Leben selbst” Zen achtsam Leben in jedem Augenblick, tun was man tun will, das ist Zen, den wie oft wollen wir etwas tun und tun es anm Ende doch nicht. Genau dies ärgert einem dann.
    Liebe Grüsse zentao

  24. Lieber Daigyo Jido
    Danke Dir für Deinen ausführlichen Kommentar, das ist schon fast ein Dharma-Text – Die Erinnerung an das Wesentliche kann nie schaden.
    Danke
    Liebe Grüsse zentao

  25. Spontan ist mir gleich zu Beginn folgender Buchtitel eingefallen: “Die Freiheit des Zen” von Zensho W. Kopp Vor einigen Jahren habe ich mich durch dieses Buch “durchgebissen”, wollte es mehr als einmal beiseite legen. Aber der Lohn war es wert. Ich habe daraus begriffen, dass es bei Zen nicht um das “Stillsitzen”, sprich Meditieren geht, das ist nur ein mehr oder weniger hilfreiches Mittel zum Zweck, nämlich zu üben ganz im Hier und Jetzt zu sein. Um diesen “Zustand” zu erreichen ist Achtsamkeit notwendig und genau die wird beim Meditieren “trainiert”. Aus dem Buch habe ich vor allem behalten:
    1) Zen ist eine Lebenshaltung. Wenn ich diese lebe, bin ich auch gerufen in der Welt zu handeln und zwar im Hier und Jetzt. Genau da, wo ich lebe. Genau diesem Menschen gegenüber, dem ich jetzt begegne, das kann auch ich selbst sein. Je nach Lebenslage, in der ich mich hier und jetzt befinde.
    2) Zen ist keine Lehre, kein Dogma. Im Grunde sind Erklärungen über Zen sinn-los, denn Zen IST. Jetzt. Hier. Sitzen, stehen, meditieren, schweigen, reden, handeln, faulenzen, wie auch immer. TUN, was JETZT zu TUN ist. Das zählt und nur das.

    Deswegen, besonders liebe Grüße zu Dir! Und jetzt werde ich das TUN, was ich heute TUN will!
    flickerl

  26. Wir sind was wir denken

    Achte auf Gedanken, denn sie gehören Dir nicht, und sie können auch gefährlich sein. Wenn Du Dich mit ihnen identifizierst, vereinigst Du Dich auch mit ihnen, und Du wirst zu dem, was die Gedanken verlangen. Sei Dir also immer der Gedanken bewusst und denk nicht einfach ” nur so “. Stelle einen Wächter (Achtsamkeit) vor Dein geistiges Haus und lass es nicht unbewacht. Es lohnt sich aufzupassen, wer Dein Haus betritt und wer nicht. Es liegt in Deiner Hand, was in der Welt geschieht. Du mußt nicht alle Gedanken zulassen und zu Ende denken. Identifiziere Dich also nicht mit allen erscheinenden Gedanken, auch wenn sie noch so beeindruckend erscheinen mögen. Du hast immer die Wahl, denn Du kannst sie auch vorüberziehen lassen. Handle nicht zwanghaft, sonst wirst Du zum unterjochten Sklaven der Gedanken. Bleib frei ! Vergiss nicht, Du bist nicht der Gedanke. Prüfe genau welche Gedanken Du zulassen willst und welche nicht. Gedanken folgen immer auch Taten. Auch wenn Du die Taten nicht gleich bemerkst, Gedanken wirken dennoch in dieser Welt. Unterschätze also Gedanken nicht. Keine Tat ist ohne Gedanke entstanden.

    Sei Dir bewusst, dass Du mit jedem Gedanken, den Du zu Ende denkst und nach dem Du greifst, ein Tor zu unserer Welt öffnest. Was Du einmal hereingelassen hast, kannst Du nicht mehr zurückschicken. Es wirkt in dieser Welt und es vergeht erst, nachdem es seine Handlungen verwirkt hat, und danach hinterlässt es tiefe Spuren, die zu Gewohnheiten werden können. Werde nicht zur Brutstätte unheilsamer Dinge, denn identifizierst Du Dich mit den Gedanken, so vereinigst Du Dich auch mit dem, was dahinter ist. Es werden immer wieder neue Gedanken gleicher Art durch Dich hindurchströmen, und Du bemerkst es nicht.

    Ein achtsames Leben ist möglich. Alte Gewohnheiten können mit etwas Übung und Anstrengung lossgelassen werden. Jetzt

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